Reinhold Rogowski
Generalvertretung

Info Existenzgründer

Informationen für Existenzgründer

Ein Unternehmer trägt sofort nach der Gründung seiner Firma eine Menge Verantwortung für die Sicherheit seines Betriebs. Einem Großteil möglicher finanzieller Probleme kann er dabei durch vorausschauende Planung vorbeugen.

Große Sicherheit für große Pläne
 

Existenzgründer-Programm: Große Sicherheit für große Pläne

Tüchtigkeit allein reicht nicht aus, um ein Unternehmen erfolgreich zu führen. Es gilt auch, Risiken richtig einzuschätzen. Individuelle Beratung und maßgeschneiderter Versicherungsschutz helfen.

Wer sich heute selbstständig macht und ein Unternehmen gründet, trägt Verantwortung. Dazu gehört es auch, die neuen Risiken zu managen, die mit einer Firmengründung verbunden sind. So muss man sich vor Verlusten schützen, die durch Schäden an Maschinen oder Gebäuden, aber auch durch Fahrlässigkeit oder mangelnde Qualifikation der Mitarbeiter entstehen können. Für Existenzgründer gibt es dabei Sicherheitspakete, die Mehrfachrisiken zu günstigen Pauschaltarifen abdecken. Die Beiträge sind viel günstiger als bei entsprechenden Einzelpolicen.

Ein Muss, wenn es um die Existenz geht

Es gibt Ereignisse wie zum Beispiel Brand, gegen die man sich unbedingt absichern muss. Versicherungen, die man haben sollte, sind:

  • Sachversicherung: Sie springt zum Beispiel ein, wenn ein Brand Produktions- und Lagergebäude oder die Geschäftsausstattung zerstört.
  • Haftpflichtversicherung: Sie schützt vor Kosten durch Ansprüche, die gegen den Firmenchef erhoben werden.
  • Persönliche Absicherung: Sie sorgt zum Beispiel bei Erkrankung oder Unfall für die Absicherung des Lebensstandards der eigenen Person und der Familie.

Ein Soll, wenn finanzielle Engpässe drohen

Weiter sollte man Schäden kalkulieren, die sich nachhaltig negativ auf den Betrieb auswirken, wie eine Beschädigung von Waren beim Transport oder Umsatzeinbußen durch Ausfall von Maschinen oder EDV. Hier existieren umfangreiche Versicherungslösungen, die sich individuell anpassen lassen.

Ein Kann für das, was aus eigener Tasche geht

Nicht alles muss unbedingt versichert werden. Überlegen Sie, welche geringfügigen Schäden Sie auch aus eigener Tasche zahlen könnten.

Allianz Bild Info Existenzgründer
Regionale Fördergelder - Der Weg zu den Töpfen
 

Was die Bundesländer für die Wirtschaft tun

Nicht nur der Bund fördert kleine und mittlere Unternehmen. Auch die Regionalförderung der Länder kann sich sehen lassen. Der Weg zu den Fördertöpfen ist etwas verschlungen – hier helfen Experten und das Internet.

Auch wenn es nicht weithin bekannt ist: Die Bundesländer unterstützen mittelständische Unternehmen. Sie umwerben dabei Firmen mit einem Jahresumsatz unter 50 Millionen Euro und weniger als 500 Mitarbeitern. Die Chance, mit dem eigenen Betrieb zu dieser Gruppe zu zählen, ist groß. Immerhin gehören mehr als 99Prozent aller umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen in Deutschland dazu, rechnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) vor.

Informationen auf einen Blick

Die Suche nach dem richtigen Fördertopf erleichtern die Internet-Auftritte der Länder. Den besten Überblick liefert die Förderdatenbank des Bundes (www.bmwi.de). Ausführliche Informationen zum Thema hält auch der Deutsche Wirtschaftsdienst bereit, der übrigens auch die Förderdatenbank für das BMWA zusammenstellt (www.dwd-verlag.de)

Die Web-Auftritte der Länder

Ein Beispiel für übersichtliche Gestaltung und schnellen Zugriff auf die gesuchten Informationen ist die Website des Wirtschaftsministeriums Brandenburg (www.brandenburg.de). Hier findet der Interessent rasch Antwort auf seine Fragen. Auch Bayern bringt auf den Internetseiten seiner Förderbank (LfA) Wissbegierige schnell zum Ziel (www.lfa.de) Die Startseite bietet eine Übersicht, gegliedert nach den Wachstumsphasen von Unternehmen (Gründung, Wachstum, Innovation, Umweltschutz, Konsolidierung). Das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen lässt gleich auf seiner Startseite mit einem Klick die Informationen zur Wirtschaftsförderung aufrufen ( www.masqt.nrw.de).

Expertenrat nach wie vor gefragt

Der schnelle Zugang zu den Angeboten der Förderprogramme per Internet erleichtert das Einholen von Informationen zum geförderten Bereich, Inhalt und Prozedere. Dies ersetzt allerdings nicht die Zusammenarbeit mit kompetenten Experten. Beispielsweise der Steuerberater des Unternehmens kennt viele Einzelheiten.

Checkliste: Erfolgreich öffentliche Fördermittel beantragen
 

Checkliste: "Zwölf Gebote"

Erfolgreiches Beantragen öffentlicher Fördermittel

Stellen Sie den Antrag rechtzeitig und immer vor Beginn der Durchführung des Vorhabens! Die öffentliche Förderung soll eine Anreizwirkung haben. Daher werden Nachfinanzierungen, Umschuldungen oder Sanierungsfälle meist nicht gefördert.

Informieren Sie sich über die aktuellen Konditionen und Förderbestimmungen der Programme! Die Zinssätze der Darlehensprogramme werden regelmäßig an die Entwicklung des Kapitalmarkts angepasst. Aber auch die einzelnen Förderbestimmungen können sich kurzfristig ändern und großzügiger oder restriktiver gehandhabt werden. Aktuelle und vollständige Informationen sind daher unverzichtbar.

Holen Sie frühzeitig Auskünfte und Ratschläge zu den einzelnen Förderprogrammen ein! Lassen Sie sich deshalb vor und bei der Antragstellung beraten.

Prüfen Sie genau, an welchem Ort Sie investieren wollen! Viele Programme gelten nur für bestimmte Regionen oder bevorzugen benachteiligte Regionen durch erhöhte Fördersätze.

Suchen Sie sich sorgfältig Ihre Hausbank aus! Die Hausbank ist Ihr Schlüssel zu den Darlehensförderprogrammen. Zinsgünstige Förderdarlehen werden immer über Ihre Hausbank abgewickelt.

Nutzen Sie auch die (indirekte) Förderung durch Bürgschaften und Garantien sowie Haftungsfreistellungen! Öffentliche Kredite, für die die Hausbank die volle Haftung beziehungsweise Primärhaftung übernimmt, sind in der Regel banküblich abzusichern (beispielsweise durch Immobilien, Forderungsabtretungen und Sicherungsübereignungen von Betriebsvermögen).

Kalkulieren Sie bei Ihrem Vorhaben ein, dass Sie unter Umständen keine öffentlichen Fördermittel erhalten und dass Fördermittel der Steuer unterliegen! Ein Rechtsanspruch auf Gewährung öffentlicher Fördermittel besteht grundsätzlich nicht (Ausnahmen sind möglich, wie zum Beispiel die Investitionszulage des Bundes).

Sorgen Sie für eine angemessene Eigenfinanzierung des Vorhabens! Die öffentliche Förderung dient der Hilfe zur Selbsthilfe. Sie ist grundsätzlich eine zusätzliche Hilfe. Deshalb muss sich der Antragsteller in angemessenem Umfang mit Eigenmitteln an der Gesamtfinanzierung beteiligen.

Prüfen Sie, ob Sie aus verschiedenen Förderprogrammen Unterstützung für eine Maßnahme erhalten können! Erkundigen Sie sich, was kumuliert werden darf (zum Beispiel Bundesprogramme untereinander beziehungsweise mit Landesprogrammen).

Die Förderbedingungen müssen exakt eingehalten werden! Beachten Sie deshalb genau die einzelnen Bestimmungen in den Förderrichtlinien.

Über die Verwendung der Fördermittel ist ein Nachweis zu führen! Öffentliche Fördermittel dürfen nur für den festgelegten Zweck verwendet werden. Nach Abschluss der Maßnahme ist ein Verwendungsnachweis der Fördermittel zu erbringen.

Subventionsbetrug ist strafbar! Öffentliche Fördermittel sind Subventionen. Machen Sie über alle subventionserheblichen Tatbestände richtige und vollständige Angaben.

Typische Fragen zu einem Förderantrag
 

Checkliste: Typische Fragen zu einem Förderantrag

Zahlreiche Unternehmen in den neuen Bundesländern haben ernsthafte Liquiditätsschwierigkeiten. Bei teilweise hohem Forderungsbestand sind sie aufgrund schlechter Zahlungsmoral und schleppender Zahlungseingänge kaum in der Lage, weitere Aufträge vorzufinanzieren. Diese Schwierigkeiten treffen gerade kleine Unternehmen mit dünner Kapitaldecke in besonderer Weise. Diese Firmen können zinsgünstige Darlehen erhalten, deren Höhe von den ausstehenden Forderungen abhängt.

Ob die Voraussetzungen für ein Betriebsmittel-Ergänzungsprogramm in den neuen Bundesländern erfüllt werden, verrät die nachfolgende Checkliste. Sämtliche Fragen müssen mit Ja" beantwortet werden, wenn die wichtigsten Fördervoraussetzungen gegeben sein sollen!

  • Handelt es sich bei dem Antragsteller um ein kleines Unternehmen des Handwerks, der gewerblichen Wirtschaft oder um einen Angehörigen der wirtschaftsnahen Freien Berufe?
  • Liegt der Sitz des Antragstellers in den neuen Bundesländern?
  • Beschäftigt das antragstellende Unternehmen maximal 20 Mitarbeiter? (Von dieser Voraussetzung kann abgewichen werden.)
  • Handelt es sich bei dem Darlehen um die Finanzierung von ausstehenden, unbestrittenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen?
  • Ist sichergestellt, dass es sich nicht um die Umschuldung bestehender Darlehen handelt?
  • Kann ein tragfähiges Unternehmenskonzept vorgelegt werden?
  • Wird dem Unternehmenskonzept die positive Stellungnahme einer unabhängigen, fachlich kompetenten Stelle (Inkassostelle der zuständigen Kammer) beigefügt?
  • Verpflichtet sich der Antragsteller – beispielsweise durch eine laufende Beratung – zur Verbesserung des Forderungsmanagements? Kann nicht mit “ja” beantwortet werden.
Unternehmerischer Tatendrang: Lohnende Geschäfte
 

Das Konzept: Von der Geschäftsidee zum Unternehmensplan

Existenzgründungen sind vor allem dann erfolgreich, wenn sie wohl überlegt und sorgfältig geplant sind. Dabei ist ein schlüssiges Konzept Dreh- und Angelpunkt für den wirtschaftlichen Erfolg.

Für Gründer ist vieles möglich - und alles unsicher. Sie können unabhängig Entscheidungen treffen, selbstständig arbeiten und Verantwortung übernehmen. Dafür müssen Sie plötzlich vom Konzept bis zum Vertrieb alles im Griff haben.

Unternehmertyp ist Voraussetzung

Auch wenn die Geschäftsidee genial ist und lohnende Geschäfte winken, sollte man sich zunächst sehr genau prüfen. Stimmt die praktische Erfahrung? Wie sieht es mit der Fähigkeit aus, Mitarbeiter zu führen? Bin ich bereit, in den ersten Jahren 60 und mehr Stunden pro Woche zu arbeiten? Das sind wichtige Fragen nicht allein für den Gründer, sondern zum Beispiel auch für die Bank, von der man Geld haben will, oder für den Partner, der unmittelbar von der Entscheidung betroffen ist.

Marktlücken entdecken

Es gibt kein Produkt, keinen Markt, die nicht weiterzuentwickeln wären: Das ist die Chance für Ideenjäger. Selbst in gesättigten Märkten lassen sich unbesetzte Nischen entdecken. Anregungen für lohnende Geschäfte geben zum Beispiel Wirtschaftsmagazine und Trendberichte über technische Entwicklungen.

Konzept erstellen

Nach der guten Idee sollte das Konzept folgen: ein ausgefeilter Plan, wie die Idee erfolgreich in die Tat umgesetzt werden kann. Dieser Plan - auch Businessplan genannt - enthält alle Faktoren, die für Erfolg oder Misserfolg entscheidend sein können. Wie wichtig diese Phase für den Prozess der Unternehmensgründung ist, zeigt die Statistik. So verschwinden Gründungen, die nicht detailliert durchdacht sind, deutlich häufiger vom Markt als die, die gut vorbereitet sind.

Potenziellen Gewinn errechnen

Die Gründung einer selbstständigen Existenz lohnt sich nur dann, wenn man auf Dauer ausreichend Gewinne macht. Hier hilft die Rentabilitätsvorschau weiter, die mindestens die ersten drei Geschäftsjahre umfassen sollte. Denn das dritte Jahr ist besonders kritisch. Dann muss man nämlich in der Regel auch bei zinsgünstigen Krediten aus öffentlichen Förderprogrammen mit der Tilgung beginnen. Kammern und Verbände stellen hier gerne Erfahrungswerte und Branchenzahlen zur Verfügung.

Quellen für Gründerkapital

Und wie kommen Existenzgründer an Kapital? Erste Ansprechpartner sind Banken und Sparkassen sowie Bund, Länder und europäische Institutionen, die verschiedene Finanzspritzen zur Verfügung stellen. Koordiniert werden sie von der neuen Mittelstandsbank, die die Förderprogramme von der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der Deutschen Ausgleichsbank (DtA) unter einem Dach vereinigt.

Schritt für Schritt in die Selbstständigkeit
 

Checkliste: Schritt für Schritt in die Selbstständigkeit

Informieren Sie sich, ob Bedarf für Ihr Angebot besteht.

Prüfen Sie, ob Sie ein Unternehmertyp sind. Stehen Sie die Strapazen in der Startphase durch? Steht die Familie hinter Ihnen?

Lassen Sie die wirtschaftliche Tragfähigkeit Ihrer Geschäftsidee checken. Lohnt sich der Aufwand? Reicht Ihnen der Gewinn?

Erforschen Sie den Markt. Stellen Sie fest, wer Ihre möglichen Kunden sind, welchen Bedarf sie haben, und verschaffen Sie sich einen Überblick über die Konkurrenzsituation.

Finden Sie Ihr EVA. Die Abkürzung steht für "Einmaliges Verkaufsargument".

Denken Sie daran, alle betrieblichen und persönlichen Risiken abzusichern.

Wählen Sie die geeignete Rechtsform.

Kalkulieren Sie das benötigte Startkapital.

Ermitteln Sie alle möglichen Finanzquellen – Kredite, Wagniskapital, öffentliche Förderprogramme.

Anmeldungen und Genehmigungen

  • Gewerbeanmeldung
  • Handelsregister
  • Finanzamt
  • Berufsgenossenschaft
  • Arbeitsamt
  • Krankenkasse/Sozialversicherung
  • Versorgungsunternehmen

Checkliste: Unternehmenskonzept

  • Darstellung der Gründerperson
  • genaue Beschreibung des Gründungsvorhabens
  • Bewertung der Marktchancen
  • Konkurrenzanalyse
  • Standortsuche
  • Rentabilitätsvorschau
  • sorgfältige Finanzplanung
  • realistische Einschätzung der Zukunftsaussichten
Aussteiger sind auch Einsteiger
 

Die „zweite Chance“ für Konzernmanager

Der Mix bringt’s: „Junge“ Firmen brauchen „alten“ Sachverstand. Der Umstieg vom Großbetrieb auf das kleine Unternehmen ist für Führungskräfte oftmals eine attraktive Herausforderung. Beide Seiten können gewinnen.

Firmengründer stehen nach der ersten Euphorie häufig vor Herausforderungen ganz bodenständiger Natur: Wie führe ich ein Unternehmen, wie behaupte ich mich auf dem Markt? Wie entwickle ich mein Personal? Kurzum: Start-up-Firmen sind auf die Erfahrungen gestandener Manager angewiesen, wenn ihr junger Betrieb mehr sein soll als eine Seifenblase. Rasch erfahren die Gründer – oftmals zwischen 20 und 30 Jahren – nämlich auf unsanfte Art, dass Dynamik und „Power“ nicht ausreichen, um ein Unternehmen durch die Fährnisse des Wirtschaftslebens zu steuern.

Eine Perspektive für „Aussteiger“

Da trifft es sich gut, dass auch Führungskräfte aus gewachsenen Betrieben neue Herausforderungen suchen. Zunehmend tauschen Mittdreißiger oder ältere Konzernmanager ihr repräsentatives Büro mit einem bescheidener ausgestatteten Arbeitsplatz bei einem mittelständischen Unternehmen. Es reizt sie das unternehmerische Risiko.

Generalisten sind gefragt

Den Umsteigern gefällt:

  • die Möglichkeit, innerhalb flacher Hierarchien schnell auf die Geschäftsführungsebene aufzusteigen,
  • die Herausforderung, als Gesellschafter oder Partner unternehmerische Verantwortung mit allen Chancen und Risiken zu tragen,
  • die Aussicht, die Spezialistenecke zu verlassen und die eigene Persönlichkeit als interdisziplinär denkender Generalist weiterzuentwickeln,
  • eine stark leistungsorientierte Entlohnung – beispielsweise durch Aktienoptionen oder GmbH-Beteiligungen sowie
  • die Gelegenheit, in einer offenen und teamorientierten Unternehmenskultur eigenverantwortlich zu handeln.

Jobs entstehen im Mittelstand

Großunternehmen bieten nicht, wie oft fälschlich angenommen, eine sichere Perspektive. Die Zahlen der Mind 02-Studie, durchgeführt von der Dresdner Bank und dem Unternehmermagazin Impulse, sprechen eine deutliche Sprache: In den Jahren 2000 und 2001 bauten die 200 größten deutschen Unternehmen mehr als 50.000 Jobs ab, während der Mittelstand allein im Jahr 2000 rund 350.000 neue Stellen schuf. Dazu kommt: Viele Lenker kleinerer Firmen suchen Nachfolger. Nach der Mind 02-Studie haben die Chefs in 274.000 Unternehmen ihre Nachfolge bisher nicht geklärt – obwohl jeder dritte von ihnen älter als 50 Jahre ist.

Mittelständler wissen, was Manager wünschen

Das Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung hat herausgefunden, dass die Mehrzahl der Mittelständler nicht nur flache Hierarchien pflegt, sondern die Eigenverantwortung beispielsweise durch Teamarbeit stärkt. Gerhard Nagel, führender deutscher Managementtrainer, bringt es auf den Punkt: „Mittelständische Unternehmen halten, was Konzerne versprechen.“

Köder Gewinnbeteiligung

Eine im Mittelstand gern genutzte Möglichkeit, gute Leute auf Führungspositionen zu holen, benennt Michael Lezius, Chef der Arbeitsgemeinschaft Partnerschaft in der Wirtschaft (AGP): An rund 5000 Unternehmen seien die Mitarbeiter beteiligt, „ so viele wie noch nie in Deutschland“. Unternehmen mit einer eigenen Beteiligungskultur liegen bei Krankenstand und Fluktuation deutlich unter dem Branchendurchschnitt.

Warum der Mittelstand die bessere Wahl ist
 

Schneller Aufstieg:

Mittelständische Unternehmen arbeiten meist unbürokratisch und sind übersichtlich organisiert. Führungskräfte haben einen direkten Kontakt zu allen wichtigen Mitarbeitern. Hier zählen gute Ideen und Leistung, nicht bloß akademische Titel. Ambitionierte Macher können deshalb nach kurzer Zeit in den Führungskreis aufrücken.

Generalismus:

Mittelständler alimentieren keine teuren Stabsabteilungen. Stattdessen müssen Führungskräfte über den eigenen Tellerrand blicken können. Jeder ist zugleich Vermittler, Spezialist und Verkäufer seiner Ideen.

Flache Hierarchien:

Überflüssige Hierarchieebenen können sich mittelständische Betriebe nicht leisten. Damit das Unternehmen schnell und flexibel auf neue Herausforderungen reagieren kann, erhalten die Mitarbeiter ein hohes Maß an Eigenverantwortung.

Co-Unternehmertum

Führungskräfte in einem mittelständischen Betrieb treffen fast täglich weit reichende unternehmerische Entscheidungen. Sie tragen dadurch mehr Verantwortung, haben aber auch mehr Erfolgserlebnisse.

Erfolgsbeteiligung

Im Mittelstand ist die Beteiligungskultur viel stärker ausgeprägt als in der Großindustrie. Neben dem Festgehalt werden Dienstwagen, Versicherungen und Kapitalbeteiligungen geboten. Die Palette reicht von Mitarbeiterdarlehen über stille oder GmbH-Beteiligungen bis hin zu Genussrechten, Belegschaftsaktien und Aktienoptionen.

So finden Sie qualifizierte Mitarbeiter

  • Internetangebote: Richten Sie auf Ihrer Homepage eine Bewerberseite ein.
  • Personalvermittler: Erfahrene Personalberater suchen geeignete Kandidaten und führen Vorgespräche.
  • Stellenanzeigen: Platzieren Sie Angebote statt in überregionalen Tageszeitungen in ausgewählten Fachzeitschriften.
  • Messen: Nutzen Sie Ihren Messestand dazu, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.
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Reinhold Rogowski
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