Reinhold Rogowski
Generalvertretung
Unfallversicherung für Ärzte - Allianz

Unfallversicherung für Ärzte

Finanzielle Vorsorge ist das beste Rezept

Normalerweise sind Sie der Helfer. Doch was passiert, wenn Sie selbst in eine missliche Situation geraten? Beispielsweise nach einem Unfall, wenn Sie über längere Zeit arbeitsunfähig sind - oder gar auf Dauer körperlich beeinträchtigt bleiben? Zumindest die finanzielle Seite sollte dann kein Problem darstellen.

 

Ihre Vorteile im Überblick 

  • erhöhte Gliedertaxe
  • bleibende Schäden nach Infektionen und Strahlenschäden sind mitversichert
  • bei schwerwiegenden Folgen bis zu 200% der vereinbarten Versicherungssumme
Warum ist diese Versicherung für Sie wichtig?
 

Wenn ein Arzt einen Unfall mit bleibenden Folgen hat, ist das fast immer mit gravierenden beruflichen Konsequenzen verbunden.

Ganz gleich, ob Sie sich niedergelassen haben oder im Krankenhaus tätig sind – eine dauerhafte Beeinträchtigung Ihrer körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit nach einem Unfall kann Ihre Laufbahn beenden.
Deshalb brauchen Sie unbedingt einen guten Versicherungsschutz, der die speziellen Ausfallrisiken Ihrer Tätigkeit angemessen absichert.

Warum reicht die gesetzliche Unfallversicherung nicht aus?
 

Wenn Sie selbstständig sind, können Sie die finanziellen Risiken eines Unfalls ohnehin nur durch einen privaten Versicherungsschutz abfangen.

Doch auch als Angestellter oder Beamter empfiehlt es sich, die gesetzliche Unfallversicherung oder die Unfallfürsorge zu ergänzen. Denn diese gilt nur am Arbeitsplatz oder auf dem Arbeitsweg.

Mehr als 60 % aller Unglücksfälle ereignen sich dagegen in der Freizeit, wie etwa beim Sport, im Haushalt oder im Urlaub.

Wo leistet die Allianz Unfallversicherung mehr als andere?
 

Der Sinn einer Unfallversicherung ist immer das abzusichern, womit man nicht rechnen mag – das Risiko einer teilweisen oder vollständigen Invalidität. Wie Sie wahrscheinlich wissen, richtet sich die Höhe einer Versicherungsleistung in diesem Fall nach dem Ausmaß oder Grad der körperlichen Beeinträchtigung. Für die Bewertung des jeweiligen Dauerschadens gelten vorab definierte „Gliedertaxen“. Und die sind nicht bei allen privaten Unfallversicherungen gleich.

Der Allianz Unfallversicherungsschutz für Ärzte bietet Ihnen hier vorbildliche Leistungen sowie spezielle Erweiterungen:

  • Erhöhte Gliedertaxe

Die Allianz stuft bei Ärzten den Verlust wichtiger einzelner Gliedmaßen wie Hand oder Daumen bereits als 100 %ige Invalidität ein. Gleiches gilt auch für den Verlust der Sprachfähigkeit.

Erhöhte Gliedertaxe für Ärzte und Zahnärzte
Entsprechend der individuell vereinbarten Versicherungssumme leisten wir für Dauerschäden wie folgt:
Arm 100 % große Zehe 8 %
Hand 100 % andere Zehe 3 %
Daumen 100 % Auge 80 %
Zeigefinger 100 % Gehör auf beiden Ohren 70 %
andere Finger 20 % Stimme 100 %
Bein oder Fuß 70 % Sprachfähigkeit 100 %
  • Bleibende Schäden nach Infektion

Die Allianz Unfallversicherung für Ärzte zahlt auch für irreversible Schäden infolge von Infektionen, die durch eine Beschädigung der Haut oder durch Einspritzen ansteckender Substanzen in Auge, Mund oder Nase entstanden sind. Diphtherie und Tuberkulose sind auch als Tröpfcheninfektion im Versicherungsschutz eingeschlossen. Da es bei Infektionen zu Spätschäden kommen kann, ist die Frist, innerhalb derer die Invalidität eintreten muss, auf drei Jahre verlängert.

  • Strahlenschäden

Gesundheitsschäden durch Röntgen-, Laser- oder künstlich erzeugte UV-Strahlen sind in unserer Unfallversicherung mitversichert, sofern sich diese als Unfälle darstellen.

Was zahlt die Allianz im Schadenfall?
 

Sollte der Ernstfall eintreten, leistet die Allianz bis zu 200 % der vereinbarten Versicherungssumme.

Fallbeispiel:
 

Der 35 Jahre alte niedergelassene Zahnarzt Dr. med. K. stürzt beim Skifahren unglücklich und zieht sich eine komplizierte Verletzung im Bereich des Zeigefingers zu. Nach dem operativen Eingriff braucht er eine intensive Physiotherapie. Trotz dieser Maßnahmen verbleibt
jedoch eine Teilversteifung des betroffenen Fingers im
Mittel- und Endgelenk.

Gutachtlich wird eine unfallbedingte dauernde Funktionsbeeinträchtigung des Zeigefingers von 3/10 festgestellt.
Aus der bestehenden Unfallversicherung erhält Dr. med. K. deshalb folgende Invaliditätsleistung:

Wert eines Zeigefingers nach den „Besonderen Bedingungen in der Unfallversicherung für Ärzte und Zahnärzte“ 100 %, Funktions-beeinträchtigung des Zeigefingers 3/10 = Invaliditätsgrad 30 %.
Unter Berücksichtigung der versicherten Invaliditätssumme von 200.000 EUR ergibt sich somit eine Leistung von 60.000 EUR (30 % aus 200.000 EUR).
Bei vollständiger Versteifung hätte die Leistung 400.000 EUR betragen (200 % von 200.000 EUR).