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Versicherungslösungen für Unternehmen, Praxen und Kanzleien

Herzlich willkommen bei der Allianz Fachagentur für Firmen Marcus Sill e.K. in Bochum. Wir beraten Unternehmen bis 300 Mio. EUR Umsatz ganzheitlich zu Versicherungs- und Vorsorgethemen – mit klarem Fokus auf Haftungsrisiken, Existenzsicherung und unternehmerische Verantwortung.
Persönlich. Digital. Vor Ort.

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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Marcus Sill e.K. – Allianz-Fachagentur für Firmenversicherungen in Bochum

Marcus
Sill

Versicherungsfachspezialist | Firmenversicherung | bKV | bAV

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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Lukas Fraulob - tätig für Marcus Sill e.K. – Allianz-Fachagentur für Firmenversicherungen in Bochum

Lukas
Fraulob

Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen

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Lukas Fraulob mówi po polsku
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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Mehmet Emre Zinkal - tätig für Marcus Sill e.K. – Allianz-Fachagentur für Firmenversicherungen in Bochum

Mehmet Emre
Zinkal

Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen (i.A.)

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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - BO, digitaler KI- Versicherungskumpel - tätig für Marcus Sill e.K. – Allianz-Fachagentur für Firmenversicherungen in Bochum

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- der digitale Versicherungskumpel

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TÜV-Zertifizierung

Firmenversicherungen in Bochum: Marcus Sill e.K. – Ihre TÜV-zertifizierte Allianz Fachagentur für Firmen und Generalvertretung

Willkommen bei Marcus Sill e.K. in Bochum. Wir beraten Unternehmen bis 300 Mio. EUR Umsatz zu allen Versicherungs- und Vorsorgethemen – vom Haftungsrisiko über die Existenzsicherung bis zur Frage, welche Verantwortung Sie als Unternehmer eigentlich tragen, ohne es zu wissen. Unser Anspruch dabei ist einfach: nicht möglichst viele Verträge, sondern wirksamer Schutz für genau Ihre Risiken. Persönlich, digital und vor Ort.

Betriebliche Versicherungslösungen für Unternehmen, Praxen und Kanzleien – strukturiert, verständlich, vorausschauend

Seit knapp zwei Jahrzehnten sichern wir Unternehmen, Praxen und Kanzleien ganzheitlich ab: von der Betriebshaftpflicht über Cyber- und Verkehrshaftung bis zu Mitarbeiter-Benefits wie der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) und der betrieblichen Altersvorsorge (bAV). Unsere Beratung folgt geprüften Qualitätsstandards, bestätigt durch die Zertifizierung des TÜV Rheinland.
Unser Zuhause ist Bochum, unser Einzugsgebiet das Ruhrgebiet – und wo es unsere Kunden hinzieht, gehen wir mit: bundesweit, persönlich oder per Videoberatung.

Die häufigsten Fragen unserer Firmenkunden beantworten wir hier direkt. Ausführliche Fachartikel finden Sie weiter unten auf dieser Seite und regelmäßig auf LinkedIn.

Welche Versicherungen braucht ein Unternehmen wirklich? Das hängt von Branche, Größe und Haftungsrisiken ab – eine Pauschalantwort wäre unseriös. Für die meisten mittelständischen Betriebe bilden Betriebshaftpflicht, gewerbliche Sachversicherung, Firmen-Rechtsschutz und eine Cyber-Versicherung die Basis. Wir priorisieren nach tatsächlichem Risiko, nicht nach Anzahl der Verträge.

Was ist eine betriebliche Krankenversicherung (bKV)? Eine vom Arbeitgeber finanzierte private Krankenzusatzversicherung für Mitarbeitende. Sie übernimmt Leistungen, die die gesetzliche Kasse nicht abdeckt – etwa Zahnersatz, Sehhilfen oder Vorsorge. Als Sachbezug ist sie bis 50 Euro pro Mitarbeiter und Monat steuer- und sozialversicherungsfrei und damit ein starkes Instrument zur Mitarbeiterbindung.

Was ist der Unterschied zwischen bKV und bAV? Die bKV deckt Gesundheitsleistungen ab, die bAV baut eine staatlich geförderte Zusatzrente auf. Beides sind Mitarbeiter-Benefits, aber mit unterschiedlichem Ziel: Gesundheit im Hier und Jetzt gegenüber Vorsorge fürs Alter. Bei Bedarf kombinieren wir beide zu einem stimmigen Konzept.

Brauche ich als Geschäftsführer eine D&O-Versicherung? Geschäftsführer und Organe haften mit ihrem Privatvermögen für Pflichtverletzungen – auch bei einfacher Fahrlässigkeit. Eine D&O-Versicherung schützt genau vor diesen persönlichen Haftungsansprüchen. Ab welcher Größe und Struktur sie für Ihr Unternehmen sinnvoll ist, prüfen wir gemeinsam.

Was ist ein Phantomfrachtführer? Ein Krimineller, der sich als seriöser Transportunternehmer ausgibt, einen Frachtauftrag annimmt und mit der Ware verschwindet. Laut GDV entstehen so in Deutschland jährlich rund 1,3 Mrd. EUR direkte Warenschäden. Speditionen und Logistiker sichern sich über eine Verkehrshaftungs- und Transportversicherung sowie dokumentierte Präventionsprozesse ab.

Was ist eine Cyber-Versicherung und für wen ist sie sinnvoll? Sie deckt die finanziellen Folgen von Hackerangriffen, Datenverlust und Betriebsunterbrechungen durch IT-Vorfälle ab. Laut Allianz Risk Barometer ist Cyber das Top-Unternehmensrisiko – besonders betroffen sind kleine und mittlere Betriebe. Wir halten sie heute für so grundlegend wie früher die Feuerversicherung.

Was zeichnet eine zertifizierte Allianz-Fachagentur für Firmen aus? Unsere Beratung folgt geprüften Qualitätsstandards, bestätigt durch die TÜV-Rheinland-Zertifizierung – von der Risikoanalyse über das individuelle Konzept bis zur laufenden Betreuung. So entsteht Absicherung, die im Ernstfall juristisch, wirtschaftlich und organisatorisch funktioniert.

Wie läuft eine Risiko-Erstprüfung bei Ihnen ab? In vier Schritten: Analyse Ihrer Risiken, individuelles Absicherungskonzept, transparente Entscheidungsgrundlage, laufende Betreuung. Die Erstprüfung ist kostenfrei, unverbindlich und vor Ort, telefonisch oder per Videoberatung möglich.

Welche Branchen betreuen Sie? Kleine und mittelständische Unternehmen bis 300 Mio. EUR Umsatz, Kanzleien, MVZ und Arztpraxen sowie Handwerk, Handel, Industrie, Dienstleistung und Online-Geschäft. Besondere Schwerpunkte: IT-Unternehmen, Rechtsanwälte, Speditionen, Frachtführer und Logistiker.

Lassen Sie uns sprechen. Sie möchten wissen, ob Ihr Unternehmen richtig aufgestellt ist? In einem ersten Gespräch prüfen wir, wo Handlungsbedarf besteht.
Ausführliche Fachartikel zu allen Themen rund um Firmenversicherungen finden Sie auf unserer Fachseite www.marcus-sill.de/fachartikel - mit Terminbuchung und einem 360- Grad Rundgang durch die Agentur und Sie finden aktuelle Fachthemen außerdem regelmäßig auf LinkedIn – folgen Sie Marcus Sill, um auf dem Laufenden zu bleiben.

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Versicherunglösung

Wir versichern Unternehmen, Kanzleien & Praxen im Ruhrgebiet

Unternehmerische Risiken realistisch einschätzen, gezielt absichern, wirksam steuern – dabei unterstützen wir Sie. In den folgenden Fachbeiträgen greifen wir Themen auf, die in unseren Beratungsgesprächen immer wieder auftauchen. Wenn Sie sich in einer der Fragen wiederfinden: Lassen Sie uns sprechen.

Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Zufriedenes Team bespricht Gesundheitsleistungen im Pausenraum

Fachkräftemangel, steigende Krankenstandsquoten, wachsender Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeitende: Das sind drei zentrale Herausforderungen für Arbeitgeber – und ein Obstkorb im Pausenraum oder ein gelegentlicher Rückenkurs sind keine Antwort darauf. Was Mitarbeitende heute schätzen und langfristig bindet, sind nachhaltige Health Benefits: Leistungen, die ihre Gesundheit dauerhaft erhalten. Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist dabei das wirksamste Instrument, das Arbeitgebern zur Verfügung steht.


Was ist die bKV?
Eine private Krankenzusatzversicherung, die der Arbeitgeber für seine Mitarbeitenden abschließt und deren Beiträge er vollständig übernimmt. Sie ergänzt die gesetzliche Krankenversicherung um den Komfort einer privaten Absicherung – ohne dass die Mitarbeitenden selbst aktiv werden müssen. Anbieter ist die Allianz Private Krankenversicherungs-AG, die zusätzlich digitale Gesundheitsservices bereitstellt.

Welche Leistungen sind möglich?
Die bKV lässt sich in zwei Produktkonzepten gestalten: als Bausteinmodell (gezielte Auswahl einzelner Leistungsbausteine) oder als Budgetmodell (festes Jahresbudget für verschiedene Gesundheitsleistungen). Typische Bausteine:
•    Krankenhauszusatz: Chefarztbehandlung und Einbettzimmer
•    Zahnersatz und professionelle Zahnreinigung über den GKV-Katalog hinaus
•    Vorsorge-Extra: Leistungen außerhalb der GKV-Erstattung
•    Vorsorge-Gutscheine und Gesundheitsvorsorge auch auf Auslandsreisen
•    Sofortiger Schutz ab Vertragsbeginn – keine Wartezeiten
•    Kein Gesundheits-Check erforderlich – auch Mitarbeitende mit Vorerkrankungen sind abgesichert
•    Keine Alterungsrückstellungen, günstige und kalkulierbare Beitragsstruktur

Welche steuerlichen Vorteile bietet die bKV?
Wenn der Arbeitgeber den Beitrag direkt abschließt und bezahlt, kann der geldwerte Vorteil innerhalb der Sachbezugsfreigrenze von 50 Euro pro Monat steuerfrei bleiben. Bei Ausschöpfung dieser Grenze ist in Gruppenverträgen eine Pauschalbesteuerung möglich. Damit ist die bKV keine reine Ausgabe, sondern eine steuerlich vorteilhafte Investition in Mitarbeiterbindung – die individuelle Abstimmung mit dem Steuerberater empfehlen wir ausdrücklich.
Warum die bKV im Recruiting den Unterschied macht
Bewerber entscheiden längst nicht mehr allein nach dem Bruttogehalt – sie vergleichen das Gesamtpaket. Eine bKV signalisiert unmissverständlich: Uns liegt Ihre Gesundheit am Herzen, vorsorglich und nachhaltig. Das wirkt messbar auf Loyalität, Fehlzeiten und die Bereitschaft, das Unternehmen weiterzuempfehlen – besonders in Branchen mit hoher körperlicher oder psychischer Belastung wie Pflege, Handwerk und Logistik.

So gehen Sie als Arbeitgeber vor
1.    Bedarfsermittlung: alle Mitarbeitenden oder ausgewählte Berufsgruppen?
2.    Modellauswahl: Baustein- oder Budgetmodell – je nach Struktur und Budget
3.    Steuerliche Prüfung mit dem Steuerberater
4.    Implementierung: Die Allianz übernimmt Vertragsabwicklung und laufende Verwaltung
5.    Kommunikation: Mitarbeitende aktiv über den Mehrwert informieren

Meine Einschätzung
Die bKV ist kein Luxus für Großkonzerne. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen können sich damit von regionalen Wettbewerbern abheben – mit vergleichsweise geringem Aufwand und messbarem Effekt auf Bindung und Krankenquote. Ich begleite Sie von der ersten Analyse bis zur fertigen Police.

Auf LinkedIn teile ich regelmäßig Impulse zu Health Benefits und betrieblichen Gesundheitsstrategien.
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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Beladener Lkw einer Spedition beim Verladen von Frachtgut an einer Laderampe

Transportschäden sind selten – bis sie eintreten. Und dann geht es schnell um Summen, die ein Unternehmen ins Wanken bringen können. Wer Waren versendet, empfängt oder gewerblich befördert, trägt finanzielle Risiken, die bei einem einzigen Schadensfall existenzbedrohend werden. Für Spediteure, Frachtführer, Lagerhalter und Logistikdienstleister gilt zusätzlich: Ohne Transportversicherung haften Sie persönlich für Schäden an anvertrauten Gütern – oft weit über die gesetzlich begrenzte Frachtführerhaftung hinaus.

Was eine Transportversicherung abdeckt
Sie schützt vor finanziellen Einbußen durch Verlust oder Beschädigung beförderter Güter. Der Schutz gilt in der Regel weltweit und umfasst alle Transportwege – zu Land, zu See und in der Luft. Die Verkehrshaftungsversicherung bietet darüber hinaus internationalen Haftungsschutz gegenüber Geschäftspartnern und Kunden.


Die fünf Lösungen der Allianz Esa im Überblick
Über die Allianz Esa – unseren Spezialversicherer für technische und Transportrisiken – bieten wir folgende Absicherungen an:
•    Warentransportversicherung: Schutz für Waren im In- und Ausland per Land, Luft und See, einschließlich Schäden beim Verladen. Geeignet für Produktions-, Import-, Export- und Handelsunternehmen – unabhängig davon, ob eigene oder gewerbliche Transportmittel genutzt werden.
•    Ausstellungs- und Messeversicherung: Absicherung von Ausstellungsgut und Messe-Equipment auf dem Gelände sowie beim Hin- und Rücktransport – als Einzel- oder Rahmenvertrag.
•    Verkehrshaftungsversicherung: Für Spediteure, Frachtführer, Lagerhalter und Logistikdienstleister. Reguliert begründete Forderungen bei Verlust oder Beschädigung und wehrt unbegründete Ansprüche ab.
•    Valorenversicherung: Speziallösung für das Juwelier- und Schmuckwarengewerbe – gültig für Geschäftsreisen, Geschäftsräume, Verkaufsverhandlungen und Beförderung. Bei Gesamtwerten über 200.000 Euro empfiehlt sich eine kombinierte Reise- und Warenlagerversicherung.
•    Werkverkehrsversicherung: Absicherung von Gütern und Arbeitsgeräten in eigenen Firmenfahrzeugen – gegen Beschädigung, Zerstörung und Diebstahl, zuzüglich Mehrkosten wie Bergung, Überstunden und Expresszuschläge bis zur vereinbarten Versicherungssumme.
Was der Schutz kostet
Die Beitragshöhe richtet sich nach Ihrem individuellen Bedarf. Maßgeblich sind Betriebsart, geografischer Geltungsbereich, Jahresumsatz (bei Handels- und Herstellerunternehmen) oder die Anzahl der Fahrzeuge (bei Handwerksbetrieben) sowie der vereinbarte Selbstbehalt.
Zwei Vertragsmodelle stehen zur Wahl: Die Jahrespolice deckt automatisch alle Transportrisiken des Jahres ab, ohne dass jeder Einzeltransport gemeldet werden muss – ideal bei regelmäßigem Versandaufkommen. Die Einzelpolice eignet sich für seltene oder einmalige Transporte. Die Allianz Esa empfiehlt in der Regel die Jahrespolice: umfassender Schutz ohne administrativen Aufwand.


In fünf Schritten zum passenden Schutz
1.    Bestandsaufnahme: Welche Waren befördern Sie, auf welchen Wegen, mit welchen Mitteln?
2.    Risikoanalyse: Welche Gefahren bestehen konkret – Diebstahl, Witterung, Beschädigung beim Laden?
3.    Auswahl der Versicherungsart: Warentransport, Verkehrshaftung, Valorenversicherung oder Kombination.
4.    Festlegung von Versicherungssumme, Geltungsbereich und Selbstbehalt.
5.    Abschluss – bei regelmäßigen Transporten meist als Jahrespolice ohne Anmeldepflicht je Transport.


Warum ich das Thema so ernst nehme
Transportrisiken werden unterschätzt, gerade weil Schäden selten sind. Im produzierenden Gewerbe und im Großhandel, wie er im Ruhrgebiet stark vertreten ist, erreichen Schäden an hochwertigen Gütern schnell sechsstellige Summen. Eine maßgeschneiderte Jahrespolice über die Allianz Esa schützt ohne bürokratischen Aufwand und mit weltweitem Geltungsbereich.


Fachbeiträge zu Logistik- und Transportrisiken teile ich regelmäßig auf LinkedIn.
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Wir beraten Unternehmen bis 300 Mio. EUR Umsatz.

Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Luftaufnahme eines Wohngebäudes zur digitalen Gebäudewertermittlung

Die unangenehmste Nachricht, die ein Immobilieneigentümer nach einem Brand bekommen kann, lautet nicht „der Schaden ist groß”. Sie lautet: „Ihre Entschädigung wird gekürzt.” Genau das passiert bei einer Unterversicherung – und sie trifft regelmäßig Eigentümer, die fest überzeugt waren, gut abgesichert zu sein.


Was Unterversicherung bedeutet
Eine Unterversicherung liegt vor, wenn die vereinbarte Versicherungssumme niedriger ist als der tatsächliche Versicherungswert des Gebäudes. Im Schadenfall wird die Entschädigung im selben Verhältnis gekürzt, in dem die Versicherungssumme hinter dem Versicherungswert zurückbleibt – die sogenannte Quotelung. Auslöser ist oft keine Nachlässigkeit, sondern schlicht eine fehlerhafte Wertermittlung.


Warum die Gebäudewertermittlung so fehleranfällig ist
Viele Vermittler nutzen einfache Summenermittlungsbögen. Die erfassen Basisdaten wie Gebäudegröße und Baujahr, berücksichtigen aber wertsteigernde Umbauten, Sanierungen oder besondere Ausstattung häufig nur unvollständig. Die Folge: Eine Versicherungssumme, die beim Abschluss korrekt war, entspricht nach einigen Jahren nicht mehr dem tatsächlichen Gebäudewert.
Das Vollwertprinzip
In der Sachversicherung gilt: Die Versicherungssumme muss dem aktuellen Versicherungswert entsprechen. Weicht sie ab, darf der Versicherer im Schadenfall anteilig kürzen – unabhängig davon, ob eine Unterversicherungsklausel vereinbart wurde. Nur eine ausdrückliche Unterversicherungsverzichtsklausel schützt, und auch die nur, wenn die Abweichung nicht zu groß ausfällt.


Das unterschätzte Risiko beim Immobilienkauf
Nach § 95 VVG gehen bestehende Wohngebäudeversicherungen automatisch auf den neuen Eigentümer über. War die Versicherungssumme beim Vorbesitzer zu niedrig, übernimmt der Käufer die Unterversicherung – oft ohne es zu wissen. Im schlimmsten Fall existenzbedrohend.


Typische Ursachen im Überblick
•    Wertsteigernde Umbauten wurden dem Versicherer nicht gemeldet
•    Veraltete Versicherungssummen aus dem ursprünglichen Vertragsabschluss
•    Fehlerhafte Berechnung durch unzureichende Summenermittlungsbögen
•    Übernahme einer Unterversicherung beim Immobilienkauf (§ 95 VVG)
•    Fehlende regelmäßige Überprüfung und Anpassung des Vertrags


Die Lösung: Digitale Wertermittlung mit Wert14
Wir arbeiten mit dem digitalen Tool „Wert14” der SkenData GmbH. Es ermittelt den Gebäudewert auf Basis objektiver Daten: 3D-Gebäudedaten, Katasteramtsdaten, aktuelle Luftbilder und etablierte Berechnungsverfahren. Das System greift auf Daten von über 50 Millionen Gebäuden in Deutschland zu.
Der Bericht liefert konkret:
1.    Umbauten Raum, Bruttogrundfläche, Wohnfläche und Anzahl der Wohneinheiten
2.    Bewertung von Dach- und Kellerausbau sowie Ausstattungsqualität (KI-gestützt, vom Berater plausibilisiert)
3.    Wert 1914 als Basisgröße, aktueller Baupreisindex und regionalisierter Versicherungswert
4.    ZÜRS-Zonierung (Überschwemmung, Rückstau, Starkregen) als Indikation der Elementarschadengefährdung

Entscheidend für Sie: Bei Vorlage einer aktuellen Wert14-Ermittlung verzichten neben der Allianz bereits mehr als 30 Versicherer im Schadenfall auf die Anrechnung einer Unterversicherung – auch wenn sich Baupreise oder Ausstattungsstandards zwischenzeitlich verändert haben.

Mein Rat
Lassen Sie Ihre Gewerbe- oder Wohnimmobilie nicht auf Basis veralteter Summen versichert. Gerade im Ruhrgebiet – vom Gründerzeithaus in Bochum-Grumme bis zur modernen Gewerbeimmobilie in Wattenscheid – ist eine präzise, datenbasierte Wertermittlung kein Luxus, sondern Pflicht.

Fachartikel zu Gebäudeversicherung und betrieblicher Vorsorge veröffentliche ich regelmäßig auf LinkedIn.
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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Junge Angestellte informiert sich im Beratungsgespräch über den Wechsel in die private Krankenversicherung

„Soll ich in die Private wechseln?” Diese Frage beantworten wir in Beratungsgesprächen fast nie mit einem einfachen Ja oder Nein. Denn die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an – auf Ihr Einkommen, Ihre Lebensplanung und vor allem auf den Zeitpunkt. Und für alle, die sich noch nicht festlegen wollen, gibt es eine elegante Zwischenlösung: den Optionstarif OptionFlexiMed der Allianz.


Was die PKV bietet – und was ein Optionstarif ist
Die private Krankenversicherung (PKV) bietet gegenüber der gesetzlichen (GKV) in vielen Fällen bessere Leistungen, schnellere Facharzttermine und individuelle Tarife. Ein Optionstarif sichert Ihnen das Recht, später ohne erneute Gesundheitsprüfung in die PKV oder eine private Zusatzversicherung zu wechseln. Ihr Gesundheitszustand wird beim Abschluss einmalig geprüft und dann „eingefroren”: Verschlechtert er sich in den kommenden Jahren, entstehen daraus keine Nachteile – Sie behalten Ihre heutigen Einstiegskonditionen.


Warum der Zeitpunkt entscheidend ist
Wer zu lange wartet, riskiert lebenslang höhere Beiträge, Risikozuschläge oder im schlimmsten Fall eine Ablehnung. Mit steigendem Alter und zunehmenden Vorerkrankungen wird der PKV-Einstieg teurer oder unmöglich. In jungen Jahren oder zu Beginn der Selbstständigkeit lohnt sich der Einstieg dagegen oft besonders: Die Beiträge sind günstiger, der Leistungsumfang von Anfang an hoch.


Für wen sich der Wechsel besonders lohnt
•    Angestellte, deren Jahreseinkommen die Beitragsbemessungsgrenze überschreitet
•    Selbstständige und Freiberufler, die ohnehin keine beitragsfreie Familienversicherung nutzen können
•    Junge Gutverdiener, die sich günstige Einstiegsbeiträge frühzeitig sichern möchten
•    Menschen, denen schneller Facharzt-Zugang und Chefarztbehandlung wichtig sind


Die Schattenseiten – offen angesprochen
Wir beraten fair, und dazu gehört auch das: Mit dem Alter steigen die PKV-Beiträge. Bei Veränderungen der Einkommens- oder Beschäftigungssituation können die Kosten zur Belastung werden. Familien sollten bedenken, dass Kinder in der PKV eigenständig versichert werden müssen – eine beitragsfreie Familienversicherung wie in der GKV gibt es nicht.
Und die Rückkehr in die GKV?
Grundsätzlich möglich, aber nicht immer einfach. Sie gelingt etwa beim Wechsel in ein versicherungspflichtiges Angestelltenverhältnis mit Gehalt unterhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze oder wenn das Einkommen dauerhaft unter die Versicherungspflichtgrenze sinkt, zum Beispiel durch Teilzeit. Privatversicherte müssen zudem häufig in Vorleistung gehen und Rechnungen zunächst selbst zahlen. Ab einem Alter von etwa 55 Jahren ist die Rückkehr in die GKV faktisch ausgeschlossen.


So funktioniert OptionFlexiMed in fünf Schritten
1.    Sie schließen den Optionstarif ab – mit einmaliger Gesundheitsprüfung.
2.    Ihr Gesundheitsstatus ist damit dauerhaft dokumentiert und festgeschrieben.
3.    Später entscheiden Sie, ob Sie in die PKV wechseln oder eine private Zusatzversicherung abschließen.
4.    Die erneute Gesundheitsprüfung entfällt – zwischenzeitlich entstandene Vorerkrankungen spielen keine Rolle mehr.
5.    Sie behalten volle Flexibilität bei der Wahl Ihres Versicherungsschutzes.


Meine Empfehlung
Warten Sie nicht, bis sich Ihr Gesundheitszustand verändert oder das Alter die Beiträge treibt. Der Optionstarif sichert günstige Einstiegskonditionen, ohne dass Sie sich heute endgültig entscheiden müssen. Unsere Krankenversicherungsexperten beraten Sie an unseren Standorten in Bochum-Wattenscheid und Bochum-Grumme transparent zu allen Vor- und Nachteilen.


Fachbeiträge zur Krankenversicherung für Selbstständige und Unternehmensinhaber finden Sie regelmäßig auf meiner LinkedIn-Seite.
Termin vereinbaren: Onlinekalender, WhatsApp 02327 3773, E-Mail marcus.sill@allianz.de, Telefon 02327 3771.

Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Lkw-Fahrer prüft Frachtpapiere vor der Abfahrt an der Ladestelle

Eine Lkw-Ladung im Graben, verlorene Ware, eine verspätete Lieferung – wer täglich Güter bewegt, weiß, was auf der Straße alles schieflaufen kann. Und in all diesen Fällen gilt: Für den Schaden haftet Ihr Transportunternehmen. Seit Jahren begleiten wir Frachtführer und Logistiker aus Bochum und der Region, und eines zeigt sich immer wieder: Die Verkehrshaftungsversicherung ist keine Kür, sondern Pflicht – im Wortsinn.


Was die Verkehrshaftungsversicherung leistet
Die Verkehrshaftungsversicherung – auch Logistikversicherung genannt – deckt die gesetzliche und vertragliche Haftung von Verkehrsträgern aus Speditions-, Fracht- und Lagerverträgen ab. Sie schützt den Frachtführer vor Schadenersatzansprüchen, wenn transportierte Güter verloren gehen, beschädigt werden oder verspätet ankommen. Anders als die Warentransportversicherung sichert sie nicht den Warenwert des Auftraggebers, sondern die Haftung des Transportunternehmers selbst.


Die gesetzliche Grundlage
Nach § 7a Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) sind Frachtführer verpflichtet, eine Verkehrshaftungsversicherung abzuschließen und aufrechtzuerhalten, wenn sie geschäftsmäßig gegen Entgelt fremde Güter befördern oder befördern lassen und dabei Fahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht einsetzen (einschließlich Anhänger). Die Versicherung muss die gesetzliche Haftung für Güter- und Verspätungsschäden abdecken; die gesetzliche Mindestversicherungssumme beträgt 600.000 EUR je Schadensereignis. Bestimmte Ansprüche können ausgenommen werden, etwa vorsätzlich herbeigeführte Schäden oder Schäden durch Naturkatastrophen.
Was die Allianz Esa konkret versichert
Im Rahmen Ihrer gesetzlichen oder vertraglichen Frachtführerhaftung sind versichert:
•    Güterschäden: Verlust und Beschädigung von Gütern
•    Vermögensschäden: Lieferfristüberschreitung und sonstiges Fehlverhalten
Der Schutz lässt sich individuell anpassen und für bestimmte Warenarten, Transportarten, Länder und Gefahren erweitern. Im Schadenfall prüfen unsere Schadenexperten und die Havariekommissare der Allianz Esa die Sach- und Rechtslage, wehren unbegründete Ansprüche ab und übernehmen die Kosten eines Rechtsstreits.


Verkehrshaftung, Warentransport oder Werkverkehr – was brauchen Sie?
Die Transportversicherung ist ein Sammelbegriff für mehrere Deckungen. Welche Sie benötigen, hängt von Ihrer Rolle in der Lieferkette ab:
•    Verkehrshaftungs-/Logistikversicherung: für die Haftung von Verkehrsträgern aus Speditions-, Fracht- und Lagerverträgen
•    Warentransportversicherung: für Unternehmen, die eigene Warenbezüge und -versendungen über Verkehrsträger befördern lassen
•    Werkverkehrsversicherung: für Unternehmen, die Güter mit eigenen Fahrzeugen transportieren, zum Beispiel Handwerksbetriebe

Neu ab April 2026: verschärfte Musterbedingungen
Zum 1. April 2026 sind neue Musterbedingungen in der Verkehrshaftungs- und Transportversicherung (DTV-VHV) in Kraft getreten – mit einer verpflichtenden, prüfsicher dokumentierten Mitarbeiterschulung und einer neuen Selbstbeteiligung bei bestimmten Subunternehmer-Schäden. Lassen Sie bestehende Verträge auf die neuen Anforderungen prüfen, damit der Schutz im Ernstfall vollständig greift.

Warum Beratung hier den Unterschied macht
Eine Verkehrshaftungsversicherung ist kein Produkt von der Stange – sie muss zu Ihren Warenarten, Routen und Vertragspartnern passen. Als zertifizierte Allianz-Fachagentur für Firmen verbinden wir die Finanzstärke der Allianz und die Transportexpertise der Allianz Esa, einem der führenden Transportversicherer Europas, mit persönlicher Betreuung vor Ort. Auf Wunsch vergleichen wir auch die Vertragsbestandteile bestehender Angebote.

Zu Verkehrshaftung, Transport- und Firmenversicherung veröffentliche ich regelmäßig Fachartikel auf LinkedIn.
Lassen Sie uns über Ihre Risiken sprechen: Kostenfreie Risiko-Erstprüfung – persönlich, telefonisch oder per Videoberatung. Onlinekalender, WhatsApp 02327 3773, E-Mail marcus.sill@allianz.de.

Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Sturmschaden am Dach einer Gewerbehalle mit abgedeckten Dachplatten

Ein Sturm deckt das Hallendach ab, die Produktionshalle ist unbrauchbar – und dann die unangenehme Überraschung: Der Sturm erreichte „nur” Windstärke 7, der Vertrag greift erst ab Windstärke 8. Dieser eine Beaufort-Wert entscheidet, ob Sie Ihren Schaden ersetzt bekommen oder auf den Kosten sitzen bleiben.

Warum die Unterscheidung so entscheidend ist
Windstärke wird in Beaufort (Bft) gemessen. Bereits Windstärke 7 – steifer Wind mit 50 bis 61 km/h – reicht aus, um Dachpfannen zu verschieben, Gerüstteile umzuwerfen, Außenlager zu beschädigen oder Baukräne gefährlich zu belasten. Windstärke 8 (stürmischer Wind, 62–74 km/h) ist meteorologisch erst die Schwelle zum offiziellen „Sturm” – und der Punkt, an dem die meisten deutschen Versicherer mit ihrer Regulierung ansetzen. Die Allianz geht mit ihren BEST-Bedingungen einen entscheidenden Schritt weiter: Sachschäden und Schadenfolgekosten werden bereits ab Windstärke 7 als versicherte Sturmschäden anerkannt – für private Haushalte ebenso wie für gewerbliche und industrielle Betriebe.

Was leistet die Allianz Industrie-Sachversicherung?
Sie richtet sich an Industriekunden mit einer Versicherungssumme über 10 Millionen Euro; für Betriebe darunter steht eine abgestimmte Inhalts- und Immobilienversicherung bereit. Versicherbar sind Gebäude, Betriebseinrichtungen, Vorräte und Waren, die Gefahren lassen sich modular kombinieren. Die wichtigsten Leistungsmerkmale:
•    Sturmregulierung bereits ab Windstärke 7 – ein klarer Vorteil gegenüber marktüblichen Bedingungen
•    Sachen auf Erstes Risiko: Entschädigung bis maximal 3 Millionen Euro
•    Kostenpositionen bis 15 % der Versicherungssumme, mindestens 3 Millionen Euro
•    Außenversicherung für unbenannte Grundstücke innerhalb und außerhalb des EWR
•    Mitversicherung im Freien gelagerter Vorräte bis zu 3 Monate
•    Raub auf Transportwegen mitversichert
•    Unterversicherungsverzicht bis zu einer Schadenshöhe von 5 Millionen Euro

Und wenn der Betrieb stillsteht?
Wenn die Sachversicherung den Gebäudeschaden reguliert, bleibt das eigentliche unternehmerische Problem oft ungelöst: Der Betrieb steht, die Fixkosten laufen, der Gewinn fehlt. Die Allianz Industrie-Betriebsunterbrechungsversicherung sichert genau diesen Zeitraum ab – mit einer Haftzeit von bis zu 36 Monaten. Besondere Merkmale:
1.    Erhöhung der Entschädigungsgrenze auf 5 % der Versicherungssumme, maximal 5 Millionen Euro
2.    Rückwirkungsschäden durch Ausfall unbenannter Zulieferer und Abnehmer mitversichert
3.    Unterbrechungsschäden durch Zugangs- und Nutzungsbeschränkungen, z. B. nach Naturkatastrophen oder Unfällen in der Nachbarschaft
Was ist eine Ertragsausfallversicherung?
Sie deckt entgangene Gewinne und fortlaufende Fixkosten, wenn ein versicherter Schaden – etwa durch Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser, Sturm oder Hagel – den Geschäftsbetrieb unterbricht. Versicherungssummen und Laufzeiten sind individuell anpassbar; Rückwirkungsschäden durch Zulieferer- oder Abnehmerausfall sowie Zugangs- und Nutzungsbeschränkungen sind ergänzend mitversichert. Sach- und Ertragsausfallschutz gehören deshalb immer zusammen betrachtet.

Worauf es wirklich ankommt
Ein Schaden am Gebäude ist regulierbar. Die stillen Wochen danach – mit verlorenen Aufträgen, Vertragsstrafen wegen Lieferverzögerungen und Druck auf die Liquidität – sind es nicht. Genau dort entstehen die existenzbedrohenden Kosten. Ich erstelle für Ihr Unternehmen eine individuelle Risikoanalyse und kombiniere Sach-, Betriebs- und Ertragsausfallschutz zu einem lückenlosen Paket.

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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Kfz- und Flottenversicherung für Firmenfahrzeuge in Bochum und im Ruhrgebiet

Jedes Fahrzeug in Ihrer Firmenflotte ist ein Betriebsmittel, das Ihr Unternehmen bewegt – und zugleich ein Risiko, das aktiv gesteuert werden will. Ob Handwerker mit zwei Transportern, Pflegedienst mit zehn Fahrzeugen oder Logistiker mit dreistelliger Flotte: Eine professionell aufgesetzte Flottenversicherung spart bares Geld und schützt das Betriebsvermögen.

Was bieten die Allianz Kfz-Tarife?
Die Allianz bietet vier individuelle Kfz-Tarife, die sich flexibel auf unterschiedliche Nutzerprofile und Fahrzeugklassen zuschneiden lassen. Fahranfänger profitieren von der Telematik-Option BonusDrive: Die App zeichnet das Fahrverhalten auf und belohnt defensives, vorausschauendes Fahren mit bis zu 30 Prozent Beitragsrückerstattung pro Jahr. Vielfahrer und Gelegenheitsfahrer finden Optionen, die exakt auf Nutzungshäufigkeit und Fahrleistung abgestimmt sind. Das Grundprinzip: Sie zahlen nur für den Schutz, den Sie wirklich benötigen.

Welchen Mehrwert bietet der Allianz Schutzbrief?
Er greift bereits ab der Haustür und ist rund um die Uhr aktiv – bei leerer Batterie, Reifenpanne, Marderschaden und anderen Pannen. Für Unternehmen, deren Mitarbeitende täglich auf der Straße sind, reduziert die sofortige Pannenhilfe Ausfallzeiten spürbar und vermeidet teure Abschleppeinsätze auf eigene Kosten.
Wie funktioniert die Flottenversicherung?
Sie fasst die gesamte Firmenflotte in einem einzigen Rahmenvertrag zusammen – das vereinfacht die Verwaltung erheblich. Grundlage ist die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflicht für Firmenfahrzeuge. Darüber hinaus lassen sich Schäden am eigenen Eigentum absichern, etwa an Garagen oder Firmengebäuden – bis zu 100.000 Euro pro Jahr je Fahrzeug.

Fiktive Abrechnung: der unterschätzte Vorteil für Firmenkunden
Die fiktive Abrechnung ermöglicht es, Reparaturkosten auf Basis eines Kostenvoranschlags abzurechnen – ohne die Reparatur sofort durchzuführen. So läuft es ab:
1.    Ein Gutachter erstellt einen detaillierten Kostenvoranschlag für den Schaden
2.    Die Abrechnung mit der Allianz erfolgt auf dieser Grundlage – ohne sofortige Reparatur
3.    Der Fahrzeughalter entscheidet frei, ob und wann repariert wird oder die Mittel anders eingesetzt werden
4.    Das Fahrzeug kann – sofern verkehrssicher – weiter genutzt werden
5.    Die Kostenerstattung erfolgt zügig auf Basis des vorliegenden Gutachtens
Die Vorteile: freie Werkstattwahl, erhebliche Zeitersparnis im laufenden Betrieb, volle Kostenkontrolle. Gerade bei Nutzfahrzeugen, die kurzfristig einsatzfähig bleiben müssen, ist das besonders wertvoll.

Mein Rat an Fuhrparkverantwortliche
Viele Unternehmen überprüfen ihre Flottenversicherung erst, wenn der Vertrag ausläuft – dabei lohnt sich eine Zwischenprüfung fast immer. Fuhrparkzusammensetzung, Fahrerprofile und Nutzungsintensität verändern sich, und der Versicherungsschutz sollte das widerspiegeln. Wir analysieren Ihren Fuhrpark individuell, identifizieren Einsparpotenziale und sorgen dafür, dass jedes Fahrzeug optimal abgesichert ist – ohne Über- oder Unterversicherung.

Auf LinkedIn berichten wir regelmäßig über Fuhrparkmanagement und Flottenversicherung.
Kostenfreie Flottenberechnung anfordern: 📅 Termin: Onlinekalender · ✉️ marcus.sill@allianz.de · 📞 02327 3773 · 💬 WhatsApp 023273773. Standorte: Hochstraße 22, 44866 Bochum-Wattenscheid und Drosselweg 18, 44791 Bochum-Grumme.

Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Bochumer Geschäftsführer unterschreibt ein Dokument im Konferenzraum

Es ist ein Gedanke, den viele Geschäftsführer verdrängen: Für Fehler in der Unternehmensleitung haften sie persönlich – mit allem, was sie privat besitzen. Und zwar auch dann, wenn die Entscheidung in bester Absicht getroffen wurde. Genau hier setzt die D&O-Versicherung an.

Was eine D&O-Versicherung ist
Die D&O-Versicherung (Directors and Officers) ist eine Kombination aus Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung für Geschäftsführer, Vorstände und leitende Entscheidungsträger. Sie schützt vor den finanziellen Folgen von Haftpflichtansprüchen aus der beruflichen Tätigkeit. Abgeschlossen wird sie in der Regel von der Gesellschaft, die auch die Beiträge trägt. Der entscheidende Unterschied zu klassischen Unternehmensversicherungen: Geschützt wird primär das Privatvermögen der versicherten Personen, nicht das Betriebsvermögen.

Warum das Haftungsrisiko wächst
Regulatorische Anforderungen nehmen zu, Entscheidungen werden komplexer, und Unternehmen machen Führungskräfte zunehmend persönlich haftbar. Besonders unterschätzt wird das Innenhaftungsrisiko – die Haftung des Managers gegenüber der eigenen Gesellschaft: Gesellschafter oder Insolvenzverwalter können Schadensersatzansprüche geltend machen, die das gesamte Privatvermögen bedrohen.

Typische Schadensszenarien
•    Fehlentscheidungen: Eine neue Produktlinie startet ohne ausreichende Marktanalyse, scheitert – die Gesellschafter fordern Schadensersatz vom Geschäftsführer.
•    Gesetzesverstöße: Umweltauflagen werden überschritten, behördliche Strafzahlungen entstehen, der Vorstand wird persönlich verantwortlich gemacht.
•    Fehlerhafte Finanzberichterstattung: Unrichtige Jahresabschlüsse führen zu Schäden bei Investoren oder Gläubigern.
•    Managementfehler: Versäumte Fristen, fehlerhafte Vertragsgestaltung, unzureichende Aufsicht über Mitarbeitende.
•    Sorgfaltspflichtverletzungen: Entscheidungen, die ein ordentlicher Kaufmann so nicht getroffen hätte.

Der unterschätzte Nebeneffekt: Vertrauen
Für Start-ups und wachsende Unternehmen, die Investoren ansprechen, ist die D&O-Police ein Qualitätssignal: Sie zeigt professionelle Governance und schützt Management wie Kapitalgeber. Etablierte Unternehmen sichern damit zudem die Kontinuität in der Führung – erfahrene Manager übernehmen eher Verantwortung, wenn ihr persönliches Risiko angemessen abgesichert ist.

In vier Schritten zur passenden D&O-Police
1.    Haftungsrisiken analysieren: Welche Entscheidungen trifft die Geschäftsführung, welche gesetzlichen Pflichten bestehen?
2.    Versicherungssumme festlegen – nach Unternehmensgröße, Jahresumsatz und typischen Schadenpotenzialen.
3.    Deckungsumfang prüfen: In- und Ausland, Innen- und Außenhaftung, Abwehrkosten, Nachmeldefristen.
4.    Vertrag regelmäßig anpassen: Wachstum, neue Märkte oder neue Gesellschafter verändern den Bedarf.

Meine Einschätzung
Die D&O-Versicherung ist kein Konzernprodukt. Gerade in kleinen und mittleren Unternehmen, wo Führungskräfte breite operative Verantwortung tragen, ist das persönliche Haftungsrisiko besonders hoch. Wir beraten Sie zu Deckungsumfang, Summen und den Zusatzoptionen der Allianz D&O-Police.

Fachbeiträge zu Managerhaftung und betrieblicher Absicherung finden Sie regelmäßig auf meinem LinkedIn-Profil.
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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Mehrfamilienhaus mit Gerüst bei Sanierungsarbeiten

Eine Immobilie ist meist die größte Investition des Lebens. Schäden durch Leitungswasser, Sturm, Starkregen, Schneedruck, Überschwemmung oder Brand gehen schnell in die Hunderttausende – und ohne Versicherungsschutz tragen Sie diese Kosten vollständig selbst. Eine Reparatur ist teuer; ein Neuaufbau nach Totalschaden ist ohne Versicherungsleistung für die meisten Eigentümer schlicht nicht finanzierbar.


Was versichert eine Wohngebäudeversicherung?
Sie schützt die Bausubstanz bei Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel und übernimmt im Schadensfall Reparatur oder vollständigen Neuaufbau. Die Allianz Gebäudeversicherung lässt sich mit einer Elementarschadenversicherung kombinieren, die zusätzlich Starkregen, Überschwemmung, Rückstau und Schneedruck abdeckt. Da Starkregenereignisse im Ruhrgebiet in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen haben, ist dieser Zusatz keine Kür mehr, sondern notwendige Ergänzung.

Was leistet der Allianz Komforttarif?
Der Komforttarif ist der meistgebuchte Tarif – aus gutem Grund:
•    Leitungswasserschäden durch beschädigte Ableitungsrohre: Deckung bis 25.000 Euro
•    Solar- und Photovoltaikanlagen mitversichert bis 25.000 Euro inkl. Ertragsausfall
•    Handwerker-Notfallservice rund um die Uhr mit Zugang zu erfahrenen Fachbetrieben
•    Sturmschäden bereits ab Windstärke 7 versichert – viele Wettbewerber leisten erst ab Windstärke 8
•    Elementarschadenergänzung buchbar für Starkregen, Überschwemmung, Rückstau und Schneedruck

Der Punkt mit der Windstärke ist nicht trivial: Sturmschäden entstehen häufig schon bei stürmischen Winden zwischen 50 und 61 km/h – unterhalb der Schwelle, die andere Versicherer als „versicherten Sturm” anerkennen. Mit der Allianz sind Sie früher geschützt und erhalten vollständige statt anteiliger Regulierung.

Worauf Sie beim Angebotsvergleich achten sollten
Nicht der günstigste Beitrag entscheidet, sondern der Schutz im Schadensfall:

  • Grobe Fahrlässigkeit mitversichern: Ohne diese Klausel kann die Leistung anteilig gekürzt werden – etwa wenn ein Fenster offen stand.
  • Abbruch-, Reinigungs-, Beseitigungs- und Dekontaminationskosten: fehlen in günstigen Tarifen oft vollständig.
  • Folgekosten aus Feuerschäden: Ruß- und Löschwasserschäden werden häufig teurer als der eigentliche Brand.
  • Behördliche Auflagen und Bodensanierung: Greifen nach einem Schaden neue gesetzliche Anforderungen, entstehen Zusatzkosten – nur wenige Tarife decken das ab.
  • Bruchschäden an Rohren innerhalb und außerhalb des Grundstücks: Viele Versicherer schränken hier erheblich ein.
  • Fugenschäden als anerkannten Leitunsgwasserschaden

Für wen gilt das?
Für Einfamilien-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser gleichermaßen; auch für Firmengebäude und gewerblich genutzte Immobilien bietet die Allianz passgenaue Lösungen. Eigentümer von Eigentumswohnungen sollten ergänzend eine Hausratversicherung für das bewegliche Inventar abschließen.

Mein Rat für Eigentümer von Mehrfamilienhäusern
Schließen Sie die Police nicht standardisiert ab. Rohrleitungsnetze, Photovoltaik, Mietereinbauten und gewerbliche Nutzflächen verlangen eine individuelle Risikobetrachtung. Ich analysiere Ihren konkreten Bedarf und stelle sicher, dass Ihr Objekt lückenlos abgesichert ist – ohne Doppeldeckungen, ohne gefährliche Lücken.

Auf LinkedIn veröffentliche ich regelmäßig Beiträge zu Gebäudeschutz, Elementarschäden und typischen Versicherungslücken.
Kostenlosen Beratungstermin buchen: 📅 Termin: Onlinekalender · ✉️ marcus.sill@allianz.de · 📞 02327 3773 · 💬 WhatsApp 023273773. Marcus Sill e.K. – Allianz Generalvertretung, Hochstraße 22, 44866 Bochum-Wattenscheid

Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Anstellungsvertrags-Rechtsschutz für Geschäftsführer in Bochum und im Ruhrgebiet

Es klingt nach einer Formalität, hat aber im Streitfall enorme finanzielle Konsequenzen: Der GmbH-Geschäftsführer ist rechtlich kein Arbeitnehmer. Wer seinen Anstellungsvertrag vor Gericht durchsetzen möchte, steht vor einem grundlegend anderen Rechtssystem als angestellte Führungskräfte. Die häufigste Fehleinschätzung: Eine Standard-Rechtsschutzversicherung biete ausreichend Schutz.


Warum gilt der Geschäftsführer nicht als Arbeitnehmer?
Der GmbH-Geschäftsführer – auch der Fremdgeschäftsführer ohne Gesellschafteranteile – ist nach ständiger Rechtsprechung des BGH kein Arbeitnehmer, sondern Organ der Gesellschaft. Die Konsequenzen:
•    Das Kündigungsschutzgesetz (KSchG) findet keine Anwendung
•    Das Mutterschutzgesetz gilt grundsätzlich nicht
•    Das Betriebsverfassungsgesetz hat keine Gültigkeit
•    Zuständig sind nicht die Arbeitsgerichte, sondern die ordentlichen Gerichte: Landgericht, ggf. Oberlandesgericht

Leitende Angestellte wie Prokuristen, Handlungsbevollmächtigte und Bereichsleiter sind dagegen Arbeitnehmer – mit Schutzrechten und dem günstigeren Gerichtsstand Arbeitsgericht.

Warum der Gerichtsstand über die Kosten entscheidet
Der Streitwert bestimmt die Gerichts- und Anwaltskosten nach RVG und GKG. Am Arbeitsgericht gilt bei Kündigungsschutzklagen eine Streitwertbegrenzung auf ein Vierteljahresverdienst (§ 42 Abs. 2 GKG) – bei 100.000 Euro Jahreseinkommen also 25.000 Euro. Am Landgericht gibt es keine Deckelung: Bei Kündigungen wird regelmäßig das 3,5-fache Jahreseinkommen angesetzt – 350.000 Euro.

Das Rechenbeispiel: Faktor 5 beim Kostenrisiko
Gleiches Jahreseinkommen (100.000 Euro), identische Streitfrage – fristlose Kündigung des Anstellungsvertrags:
•    Prokurist (Arbeitsgericht): Streitwert 25.000 EUR – Kostenrisiko 1. Instanz ca. 5.600 EUR, beide Instanzen ca. 11.500 EUR
•    Geschäftsführer (Landgericht): Streitwert 350.000 EUR – Kostenrisiko 1. Instanz ca. 32.700 EUR, beide Instanzen ca. 58.200 EUR
Derselbe Mensch, dasselbe Einkommen, dieselbe Streitfrage – Faktor 5 allein durch den Gerichtsstand.
Welche Streitigkeiten landen vor dem Landgericht?
Mehr, als oft angenommen wird: Vertragsbeendigung, Abberufung, Aufhebungsvereinbarungen und Freistellungen; Bezüge, Tantiemen, Boni und Zielvereinbarungen; Wettbewerbsverbote und Entschädigungspflichten; Dienstwagen und Nebenleistungen; Befugnisse und Aufgabenbereiche im Innenverhältnis; betriebliche Altersversorgung (Unverfallbarkeit, Höhe, Träger) sowie Berufsunfähigkeitsversorgung aus dem Anstellungsverhältnis.
Was ein guter Anstellungsvertrags-Rechtsschutz leisten muss
1.    Deckung vor ordentlichen Gerichten – Landgericht, Oberlandesgericht, Bundesgerichtshof
2.    Hohe Versicherungssummen: 300.000 Euro als Mindeststandard
3.    Einschluss aller anstellungsvertraglichen Ansprüche – nicht nur Kündigungsschutz
4.    Übernahme von Gutachterkosten für Sachverständige im Verfahren

Und steuerlich?
Die Beiträge sind beruflich veranlasst und als Werbungskosten zu 100 % absetzbar. Bei einem Grenzsteuersatz von 42 % zuzüglich Solidaritätszuschlag reduziert sich die Nettobelastung erheblich – der Schutz kostet effektiv deutlich weniger als der Bruttobeitrag.
Mein Rat an jeden Geschäftsführer

Prüfen Sie Ihren bestehenden Rechtsschutz konkret auf die Gerichtszuständigkeit. Ist er auf das Arbeitsgericht ausgelegt, schützt er Sie im Ernstfall nicht. Das reale Kostenrisiko von über 58.000 Euro für zwei Instanzen ist kein theoretischer Wert – sondern der Maßstab, an dem sich jede Versicherungslösung messen lassen muss.

Fachbeiträge zu Rechtsschutz und Haftungsrisiken für Führungskräfte finden Sie in meinen LinkedIn-Artikeln.
Bestehenden Rechtsschutz kostenlos prüfen lassen: 📅 Termin: Onlinekalender · ✉️ marcus.sill@allianz.de · 📞 02327 3773 · 💬 WhatsApp 023273773.

Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Fahrerausweis wird an der Laderampe vor der Beladung eines Lkw kontrolliert

Alle drei Tage verschwindet in Deutschland eine komplette Lkw-Ladung – spurlos. Was wie ein Krimi klingt, ist für Speditionen, Frachtführer und Lagerhalter nüchterne Realität. Und zum 1. April 2026 sind neue Musterbedingungen in der Verkehrshaftungs- und Transportversicherung (DTV-VHV) in Kraft getreten, die auch die Allianz Esa übernimmt. Wer die neuen Anforderungen nicht erfüllt, riskiert im Schadenfall erhebliche Leistungskürzungen.

Was ist ein Phantomfrachtführer?
Ein Phantomfrachtführer ist ein Krimineller, der sich als seriöser Transportunternehmer ausgibt, über digitale Frachtenbörsen einen Auftrag annimmt – und mit der gesamten Ware verschwindet. Die Täter arbeiten organisiert: Sie fälschen Lizenzen, Versicherungsbestätigungen und Firmenidentitäten und nutzen den permanenten Zeitdruck in der Lieferkette gezielt aus. Besonders betroffen: hochwertige Konsumgüter, Elektronik, Lebensmittel und Metalle – genau die Warengruppen, die im Ruhrgebiet täglich tausendfach umgeschlagen werden.

Die Zahlen des GDV sind alarmierend
•    18 Mio. EUR Schaden allein durch Phantomfrachtführer (Januar bis Juli 2025)
•    rund 26.000 gestohlene Lkw-Ladungen pro Jahr in Deutschland
•    1,3 Mrd. EUR direkte Warenschäden plus 900 Mio. EUR Folgekosten jährlich

Diese zwei Änderungen gelten seit dem 1. April 2026
Die neuen DTV-VHV-Musterbedingungen verlagern einen Teil des Risikos zurück zum Versicherungsnehmer:
1.    Verpflichtende Mitarbeiterschulung: Mitarbeitende müssen regelmäßig in der Erkennung und Prävention betrügerischer Handlungen geschult werden, Verhaltensanweisungen erhalten und deren Einhaltung muss organisatorisch überwacht werden – prüfsicher dokumentiert.
2.    Neue Selbstbeteiligung bei Subunternehmern: Bei Schäden durch Diebstahl, Unterschlagung der gesamten Ladung oder Betrug im Zusammenhang mit Subunternehmern greift eine Selbstbeteiligung von 25 Prozent der Versicherungsleistung, mindestens 25.000 EUR je Schadenfall.

Was Sie jetzt konkret tun sollten
•    Auftragsvergabe absichern: Sorgfältige Identifikation und Plausibilitätsprüfung jedes Transportunternehmers – EU-Lizenz, Genehmigungen, Versicherungsbestätigung, Handelsregisterauszug.
•    Keine Unterbeauftragung über anonyme Frachtenbörsen: Hochwertige Güter ausschließlich an Transportpartner mit laufender Geschäftsbeziehung.
•    Kommunikation prüfen: Nur verifizierte Wege nutzen; E-Mail-Adressen und Telefonnummern auch bei Bestandskunden vor jeder Vergabe abgleichen – Täter ändern Adressen oft nur minimal.
•    An der Ladestelle: Identitätsprüfung des Fahrers per amtlichem Ausweis, Abgleich von Kennzeichen, Fahrzeug- und Fahrerdaten mit der Anmeldung, hochauflösende Foto- und Videodokumentation, Vermerk im Frachtbrief.
•    Warnsignale ernst nehmen: Freemail-Adressen, reine Mobilfunknummern, auffällig günstige Frachtpreise.

Warum ich hier deutlich werde
Die Anpassung der Musterbedingungen ist kein Detail im Bedingungswerk. Wer keinen dokumentierten Präventions- und Schulungsprozess vorweisen kann, riskiert im Ernstfall eine Selbstbeteiligung, die im Extremfall sechsstellig wird. Die gute Nachricht: Ein prüfsicherer Prozess lässt sich aufbauen – wir zeigen Ihnen wie. Als TÜV-Rheinland-zertifizierte Allianz-Fachagentur betreuen wir Speditionen, Frachtführer, Lagerhalter und Logistiker im gesamten Ruhrgebiet.

Aktuelle Entwicklungen wie diese greife ich laufend in meinen LinkedIn-Fachartikeln auf.
Unverbindlichen Beratungstermin vereinbaren – persönlich, telefonisch oder per Video: Wir prüfen Ihre Verkehrshaftungs- und Transportversicherung auf die Anforderungen 2026 und entwickeln Ihren Präventionsfahrplan. Risiko-Erstprüfung direkt online.

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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Unternehmer prüft Bilanzunterlagen und Liquiditätsplanung am Laptop

„Das wird schon nicht passieren” – dieser Satz kostet jedes Jahr Unternehmen die Existenz. Ein Brand in der Produktionshalle, ein Einbruch, ein Hackerangriff auf die Server: Schäden durch Feuer, Diebstahl, Datenverlust oder Betriebsunterbrechung zählen zu den häufigsten Ursachen für ernsthafte Liquiditätsprobleme. Die entscheidende Frage ist nicht ob, sondern wann ein relevanter Schadensfall eintritt – und ob Ihr Unternehmen dann finanziell handlungsfähig bleibt.

Das Grundpaket für jeden Gewerbebetrieb
Als TÜV-Rheinland-zertifizierter Versicherungsfachspezialist für Firmen bis 300 Millionen Euro Umsatz empfehle ich ein strukturiertes Paket aus aufeinander abgestimmten Bausteinen:

  • Betriebshaftpflicht: schützt vor Schadenersatzansprüchen Dritter bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden
  • Gewerbliche Inhaltsversicherung: sichert Anlagevermögen, Vorräte und Waren gegen Feuer, Sturm, Einbruch und Leitungswasser
  • Betriebsunterbrechungsversicherung: deckt entgangene Gewinne und laufende Fixkosten bei Stillstand
  • Cyberversicherung: schützt vor digitalen Gefahren, übernimmt Schadenregulierung und unterstützt Prävention
  • Firmen-Rechtsschutz inkl. Strafrechtsschutz: entlastet von Kosten eines Rechtsstreits
  • Kfz-Flotte, Elektronik- und Maschinenversicherung als branchenspezifische Ergänzungen

Drei echte Schadenfälle aus der Praxis

  • Lieferantenausfall: Ein Brand beim Schlüssellieferanten legt die Produktion für zwei Wochen lahm. Produktionskritische Bauteile fehlen, die eigene Fertigung steht eine weitere Woche. Ergebnis: Gewinnverlust, Reputationsschäden und Vertragsstrafen wegen überschrittener Liefertermine. Nur eine Ertragsausfallversicherung mit Rückwirkungsschadendeckung hätte diesen Schaden aufgefangen.
  • Funkenflug: Bei Schweißarbeiten auf dem Firmengelände entzündet sich eine Mülltonnen-Kiste. Der Funkenflug verursacht Lackschäden an einem geparkten Fahrzeug sowie Feuer- und Rußschäden an fertig produzierten Waren. Ohne korrekt konfigurierte Inhaltsversicherung trägt das Unternehmen den Schaden vollständig selbst.
  • Einbruch trotz Alarmanlage: Eine Steuerberaterkanzlei in Bochum wird trotz Alarmanlage Opfer eines Einbruchs – gestohlen werden Laptops, Smartphones, Drucker, Kameras, Smart-TVs und Kunstwerke, dazu kommt der Gebäudeschaden an der aufgebrochenen Eingangstür. Wer nur die Geräte, aber nicht die Gebäudeschäden mitversichert hat, zahlt letztere aus eigener Tasche.

Welche Bausteine ergänzen den Schutz?
1.    Gewerbliche Immobilienversicherung für Betriebe mit eigenem Gebäudebestand
2.    Industrie-Sachversicherung für Versicherungssummen über 10 Millionen Euro
3.    Ertragsausfallversicherung als systematischer Einkommensschutz bei Stillstand
4.    Betriebliche Unfallversicherung für Mitarbeitende im Betrieb und auf dem Arbeitsweg
5.    Berufshaftpflicht für beratende und dienstleistende Betriebe

Mein Fazit aus der Beratungspraxis
Viele Betriebe zahlen für Policen, die nicht zu ihrem Risikoprofil passen – und haben gleichzeitig gefährliche Lücken an Stellen, die sie gar nicht kennen. Deshalb steht am Anfang immer die fundierte Risikoanalyse. Darauf aufbauend entsteht ein Versicherungspaket, das Ihre Bilanz schützt, Ihre Liquidität sichert und Ihre Mitarbeitenden absichert.


Auf LinkedIn veröffentliche ich regelmäßig Schadenfallanalysen und Versicherungstipps für Unternehmen im Ruhrgebiet.
Sichern Sie Ihr Unternehmen ab, bevor der Schadensfall eintritt: 📅 Termin: Onlinekalender · ✉️ marcus.sill@allianz.de · 📞 02327 3773 · 💬 WhatsApp 023273773

Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Gesicherte Maschine auf der Ladefläche eines Lkw auf der Autobahn

Stellen Sie sich vor: Ein Lkw bremst auf der A40 bei Bochum abrupt ab. Die gesicherte CNC-Fräsmaschine im Laderaum kippt um – Totalschaden. Maschinenwert: 180.000 Euro. Was die Spedition nach dem Gesetz erstattet, überrascht viele Unternehmer – und zeigt, warum gesetzliche Haftungsgrenzen allein keinen Schutz bieten.

Was sind Sonderziehungsrechte – und warum bestimmen sie Ihre Entschädigung?
Ein Sonderziehungsrecht (SZR) ist eine internationale Recheneinheit des IWF, die im Transportrecht als verbindlicher Haftungsmaßstab gilt. Nach § 431 HGB und Artikel 23 CMR beträgt die gesetzliche Haftungsgrenze 8,33 SZR pro Kilogramm Rohgewicht des Frachtguts – derzeit etwa 10 Euro pro Kilogramm.
Im Beispiel wiegt die Fräsmaschine 1.200 Kilogramm. Gesetzlicher Höchstersatz: 8,33 SZR × ca. 10 EUR × 1.200 kg = rund 10.000 Euro. Die verbleibenden über 170.000 Euro trägt das betroffene Unternehmen selbst – sofern keine eigene Warentransportversicherung besteht. Diese Lücke ist real, exakt bezifferbar und vollständig vermeidbar.

Auf welcher Rechtsgrundlage haftet der Frachtführer?
•    § 425 HGB: Haftung für Verlust und Beschädigung des Gutes zwischen Übernahme und Ablieferung
•    § 431 HGB: Begrenzung auf 8,33 SZR pro Kilogramm Rohgewicht – aktuell ca. 10 Euro
•    Art. 23 CMR: identische Regelung für grenzüberschreitende Straßentransporte


Und wann haftet er gar nicht?
§ 426 HGB schließt die Haftung bei höherer Gewalt vollständig aus. § 427 HGB befreit den Frachtführer bei mangelhafter Verpackung, unsachgemäßem Verladen oder fehlender Kennzeichnung durch den Absender. Nachgewiesenes Eigeninteresse des Absenders schließt die Haftung ebenfalls aus. Die gesetzliche Frachtführerhaftung ist also nicht nur betragsmäßig eng begrenzt, sondern auch voller Ausnahmen – die in Rechtsstreitigkeiten konsequent geltend gemacht werden.

Wie schützt eine Transportversicherung besser als das Gesetz?
Eine Transport-, Logistik- oder Verkehrshaftungsversicherung sichert den tatsächlichen Warenwert ab – unabhängig von SZR-Grenzen und CMR-Ausnahmen:
1.    Vollständiger Ersatz bei Beschädigung, Verlust und Diebstahl – ohne Kilogramm-Deckelung
2.    Gültig für Eigen- und Fremdtransporte, unabhängig vom Transportmittel
3.    Schnelle Regulierung ohne juristische Diskussion über Verschulden und Haftungsquoten
4.    Erweiterbar für Sonderrisiken wie Kühlgut, Ausstellungsware, Edelmetalle oder Sammelgut
5.    Keine aufwendige Beweisführung zur Schuldfrage erforderlich


Was das für Ihr Unternehmen bedeutet
Produzierendes Gewerbe, Maschinenbau und Handel versenden täglich hochwertige Güter per Straße, Bahn, Schiff und Luftfracht. CMR und HGB bieten eine juristische Grundlage – aber keine wirtschaftliche Absicherung des Warenwerts. Erst im Schadensfall wird die Lücke schmerzhaft sichtbar. Wer sie kennt, schließt sie vorausschauend.

Mein Rat aus der Beratungspraxis
Lassen Sie Ihre gesamte Transportkette analysieren: Welche Werte bewegen Sie täglich, auf welchen Wegen, in wessen Obhut? In vielen Fällen deckt die bestehende Betriebsversicherung Transportrisiken nur unzureichend ab. Eine Warentransport- oder Verkehrshaftungsversicherung über die Allianz Esa schließt diese Lücke weltweit – wir begleiten Unternehmen dabei seit 2007.

Fachbeiträge zur Transport- und Logistikversicherung mit konkreten Praxisfällen veröffentliche ich regelmäßig auf LinkedIn.
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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Unternehmerin und Versicherungsberater besprechen Versicherungsbausteine am Schreibtisch

„Brauchen wir das alles?” – diese Frage stellen uns Unternehmer regelmäßig, wenn sie ihren Versicherungsordner auf den Tisch legen. Die ehrliche Antwort: oft nein. Manchmal ist zu viel versichert, häufiger das Falsche – und die eine Police, die im Ernstfall die Existenz rettet, fehlt. Ein Dachdecker trägt eben andere Risiken als eine Rechtsanwaltskanzlei, ein Einzelhändler andere als ein produzierendes Unternehmen.


Der wichtigste Baustein zuerst: die Betriebshaftpflicht
Die Betriebshaftpflichtversicherung schützt Ihr Unternehmen vor finanziellen Schäden aus Personen-, Sach- oder Vermögensschäden gegenüber Dritten. Sie ist für nahezu jeden Gewerbetreibenden unverzichtbar – von der Arztpraxis bis zum Zimmererbetrieb, vom Start-up bis zum mittelständischen Produktionsbetrieb. Aber sie ist nur einer von mehreren Bausteinen.

Die wichtigsten betrieblichen Versicherungsbausteine im Überblick
•    Betriebshaftpflicht: Schutz vor Ansprüchen Dritter bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden
•    Firmen-Rechtsschutz: deckt Rechtskosten bei Streitigkeiten – etwa bei Betriebsprüfungen, Steuerthemen oder nicht gelieferter Büroausstattung trotz Zahlung
•    Firmen-Immobilienversicherung: schützt Geschäftsgebäude gegen Feuer, Sturm, Leitungswasser und Elementarschäden
•    Inhaltsversicherung: sichert Betriebseinrichtung, Waren und Vorräte gegen Sachschäden
•    Betriebsunterbrechungsversicherung: kompensiert Umsatzausfall nach einem Sachschaden, wenn der Betrieb vorübergehend stillsteht
•    Flottenversicherung: fasst den gesamten Fuhrpark – einschließlich Geschäftsführerfahrzeuge – in einem Vertrag zusammen
•    Cyberschutz: deckt die finanziellen Folgen von Datenpannen, Hackerangriffen und digitalen Betriebsunterbrechungen
•    bKV: Gesundheitsleistungen auf Privatversicherungs-Niveau für Mitarbeitende – ohne Gesundheitsprüfung
•    bAV: staatlich gefördertes Instrument zur Schließung der Rentenlücke Ihrer Belegschaft

Was kostet eine Gewerbeversicherung?
Eine pauschale Antwort wäre unseriös. Die Beitragshöhe hängt von Betriebsart, versicherten Risiken, Versicherungssummen und Selbstbehalten ab. Wer mehrere Bausteine bei einem Versicherer bündelt, profitiert häufig von Mehrproduktrabatten.

Für wen ist das relevant?
Grundsätzlich für alle: Einzelhandel, Handwerk, Bildungseinrichtungen, produzierende Betriebe, freie Berufe und Freiberufler. Auch Vereine und ihre Vertreter finden passende Lösungen – von der Vereinshaftpflicht über Vereinsrechtsschutz und Gruppenunfallversicherung bis zur Veranstaltungsabsicherung.

Ein Wort an Existenzgründer
Gerade in der Gründungsphase werden Haftungsrisiken unterschätzt. Ein einziger Vorfall ohne Absicherung gegen Personen-, Sach- oder Vermögensschäden kann die junge Existenz gefährden. Auch der Firmen-Rechtsschutz gehört von Beginn an dazu – etwa wenn Zulieferer nicht liefern, das Finanzamt prüft oder Vertragspartner streiten.

Worauf es am Ende ankommt
Kein Unternehmen gleicht dem anderen. Vor der Auswahl einzelner Bausteine steht deshalb immer die strukturierte Risikoanalyse: Welche Schäden könnten Ihren Betrieb existenziell treffen? Welche Risiken können Sie selbst tragen? Wir begleiten Unternehmen im Ruhrgebiet von der ersten Bedarfsanalyse bis zur laufenden Vertragspflege – an unseren Standorten Hochstraße 22 in Bochum-Wattenscheid und Drosselweg 18 in Bochum-Grumme.

Fachartikel zu Firmenversicherung, betrieblicher Vorsorge und Gewerberecht veröffentlichen wir regelmäßig auf LinkedIn.
Kostenfreie Risiko-Erstprüfung: Onlinekalender, WhatsApp 02327 3773, E-Mail marcus.sill@allianz.de oder Telefon 02327 3771.

Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Aktenordner und Justitia-Figur auf dem Schreibtisch eines Anwalts

Es braucht keinen Fehler, um ins Visier der Staatsanwaltschaft zu geraten – ein Verdacht genügt. Schuldig oder unschuldig ist zu Beginn völlig irrelevant; was zählt, sind die Kosten und der Aufwand der Verteidigung, die sofort beginnen. Rund 60 Prozent aller eingeleiteten Verfahren werden später eingestellt – aber bis dahin sind erhebliche Verteidigungskosten entstanden, der Ruf steht unter Druck, und die Staatsanwaltschaft hat derweil Unterlagen beschlagnahmt.

Warum der Standard-Firmen-Rechtsschutz nicht reicht
Der Straf-Rechtsschutz für Firmen versichert gezielt das Kostenrisiko strafrechtlicher Ermittlungsverfahren – Vorsatzdelikte eingeschlossen. Ein Standard-Firmen-Rechtsschutz schließt Vorsatz- und Verbrechensvorwürfe dagegen in der Regel explizit aus und erstattet bestenfalls Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz – nicht die Honorarvereinbarungen, die ein erfahrener Spezial-Strafverteidiger üblicherweise verlangt.

Vier reale Schadenbilder
•    Pflegedienst / Diebstahlsvorwurf: Ein 87-jähriger Patient beschuldigt eine Pflegerin des Schmuckdiebstahls, die Familie erstattet Anzeige wegen besonders schweren Diebstahls (§ 243 StGB). Ermittelt wird gegen Pflegerin und Pflegedienstleitung. Der Standard-RS deckt den Vorsatzvorwurf nicht – der Straf-RS leistet voll, inklusive Spezial-Strafverteidiger auf Honorarbasis.
•    Gerüstbau / Bußgeld: Ein Mitarbeiter arbeitet in fünf Metern Höhe ohne Absturzsicherung. Bußgeld: 3.000 Euro gemäß § 9 ArbStättV. Der Standard-RS leistet nur RVG-Gebühren; im Straf-RS Komfort ist die Honorarvereinbarung inbegriffen.
•    IT-Unternehmen / Scheinselbstständigkeit: Eine Betriebsprüfung der Deutschen Rentenversicherung vermutet Scheinselbstständigkeit, die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen § 266a StGB (Vorenthalten von Arbeitsentgelt) gegen Inhaber und einen Buchhaltungsmitarbeiter. Vorsatzdelikte sind im Standard-RS ausgeschlossen – nur der Straf-RS leistet, auch für den mitbeschuldigten Mitarbeiter.
•    Zur Einordnung: Die staatliche Aufklärungsquote bei Wirtschaftsdelikten liegt bei 88,9 Prozent – Ermittler nehmen diesen Bereich sehr ernst.

Was der Straf-Rechtsschutz für Firmen konkret leistet
•    Vorsatzdelikte und Verbrechensvorwürfe sind mitversichert
•    Honorarvereinbarungen mit Spezial-Strafverteidigern sind gedeckt
•    Sachverständigen-Honorare sind enthalten
•    Rückwärtsdeckung für Sachverhalte aus der Vergangenheit
•    Alle Mitarbeitenden sind mitversichert
•    24/7-Strafverteidiger-Notruf im Ernstfall
•    Strafkaution zusätzlich zur Versicherungssumme

Eine Rückzahlung wird nur bei rechtskräftiger Verurteilung wegen Vorsatzes fällig. Die Beiträge sind als Betriebsausgaben steuerlich voll absetzbar.
So prüfen Sie Ihren Schutzbedarf
1.    Bestehenden Firmen-RS auf Ausschlussklauseln prüfen: Sind Vorsatz- und Verbrechensvorwürfe ausgeschlossen?
2.    Branchenrisiko einschätzen: Pflegedienste, Bauunternehmen, IT-Firmen und alle Betriebe mit Mitarbeitenden tragen erhöhte Risiken.
3.    Mitarbeiterzahl berücksichtigen: Jeder Mitarbeitende kann durch sein Handeln ein Verfahren gegen die Leitung auslösen.
4.    Angebote vergleichen: Deckungsumfang, Sublimits für Strafkaution und Honorarvereinbarungen genau prüfen.
5.    Deckung aktivieren: als eigenständigen Baustein oder Erweiterung des bestehenden Firmen-RS.


Meine Einschätzung
Strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen Unternehmer sind keine Ausnahme – sie sind häufiger, als die meisten denken. Ich zeige Inhabern und Geschäftsführern, welche Lücken ihr bestehender Firmen-Rechtsschutz im Strafrecht aufweist und wie sie geschlossen werden.

Auf LinkedIn poste ich regelmäßig Fallbeispiele zu Unternehmer-Haftung und Straf-Rechtsschutz.
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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Taschenrechner und Baupläne auf einem Tisch – Berechnung der Gebäudeversicherung

Goldmark, Baupreisindex, gleitender Neuwertfaktor: Kaum ein Versicherungsthema klingt sperriger als die Berechnung der Gebäudeversicherung. Dabei lohnt sich das Verständnis – denn wer weiß, wie sein Vertrag rechnet, erkennt auch, wo Lücken entstehen können.


Was der Wert 1914 ist
Der Wert 1914 ist eine fiktive Rechengröße der Versicherungswirtschaft: der Gebäudewert im Jahr 1914, angegeben in Goldmark. Dieses Jahr dient als Referenz, weil die Baupreise damals langfristig stabil waren und die Währung durch Goldreserven gedeckt war. Seitdem hat die Inflation die Baukosten vervielfacht – der Wert 1914 macht Versicherungssummen und Prämien über verschiedene Baujahre und Preisniveaus hinweg vergleichbar.


Wie das in der Praxis funktioniert
Aus dem Wert 1914 werden Versicherungssumme und Prämie abgeleitet. Damit die Summe dem heutigen Kostenniveau entspricht, berücksichtigen Versicherer aktuelle Baupreise und Löhne über sogenannte Anpassungsfaktoren. So bleibt der reale Schutz erhalten, auch wenn sich die Baukosten über die Jahre erheblich verändern.


Gleitende Neuwertversicherung: der eingebaute Inflationsschutz
Bei der gleitenden Neuwertversicherung werden Versicherungssumme und Prämie jährlich an die Preisentwicklung angepasst. Das Ziel: Ihr Gebäude wird im Schadenfall so entschädigt, wie es vor dem Schaden beschaffen war – selbst wenn die Wiederherstellung durch gestiegene Material- und Lohnkosten teurer ist als der ursprüngliche Bau. Ein vor 15 Jahren errichtetes Gebäude, das heute einem Brand zum Opfer fällt, kostet im Wiederaufbau deutlich mehr als damals. Die gleitende Neuwertversicherung schließt diese Lücke – im Wert-1914-Modell ebenso wie im Wohnflächenmodell.
Baupreisindex und Anpassungsfaktor
Der Baupreisindex ist ein offizieller Indikator des Statistischen Bundesamtes und wird jährlich veröffentlicht. Er erfasst die Kosten für Neubauten und Instandhaltung und bildet die Grundlage für die jährliche Anpassung von Versicherungssummen und Beiträgen.
Der Anpassungsfaktor – auch „gleitender Neuwertfaktor” oder „Prämienfaktor” – wird vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) jährlich neu festgelegt. In seine Berechnung fließen ein:
•    zu 80 Prozent der aktuelle Baupreisindex des Statistischen Bundesamtes
•    zu 20 Prozent der aktuelle Tariflohnindex für das Baugewerbe


Die Alternative: das Wohnflächenmodell
Die Allianz nutzt in der privaten Wohngebäudeversicherung nicht den Wert 1914, sondern das Wohnflächenmodell. Die Prämie wird auf Basis der Quadratmeterzahl der Wohn- oder Nutzfläche sowie der Gebäudeausstattung ermittelt. Das Gebäude wird im Vertrag detailliert beschrieben – inklusive Wohn- und Nutzfläche, Ausstattungsstandard, Dach und Keller.

Die Vorteile gegenüber dem Wert 1914:
1.    Weniger Fehlerquellen bei der Antragstellung, da keine aufwändige Summenermittlung nötig ist
2.    Einfachere, transparentere Handhabung für Eigentümer und Berater
3.    Vollständige, bedarfsgerechte Erfassung des Gebäudes
4.    Auch hier greift die gleitende Neuwertversicherung als automatischer Inflationsschutz
Wichtig trotz des vereinfachten Verfahrens: Wertsteigernde Umbauten oder Erweiterungen müssen dem Versicherer gemeldet werden – sonst droht auch im Wohnflächenmodell eine Unterversicherung.
Worauf es am Ende ankommt

Ob Wert 1914 oder Wohnflächenmodell: Beide Systeme sind nur so gut wie die zugrunde liegenden Angaben. Gerade im Ruhrgebiet, wo viele Gebäude in den letzten Jahrzehnten umfassend saniert oder umgebaut wurden, ist die regelmäßige Überprüfung der Versicherungsbasis unverzichtbar. Achten Sie darauf, dass Ihr Vertrag die aktuellen Gegebenheiten widerspiegelt – wir prüfen das gern mit Ihnen, verständlich und ohne Fachchinesisch.

Fachbeiträge zu Wohngebäude-, Gewerbe- und Vorsorgeversicherungen veröffentliche ich regelmäßig auf LinkedIn.
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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Ärztin im Behandlungszimmer einer modernen Arztpraxis mit medizinischen Geräten

Eine Arztpraxis zu gründen oder zu übernehmen ist mehr als ein Karriereschritt – es ist die Gründung eines mittelständischen Unternehmens mit erheblichen rechtlichen Pflichten, wirtschaftlichen Risiken und persönlicher Haftung. Wer diesen Schritt ohne durchdachtes Versicherungskonzept geht, riskiert nicht nur die Praxis, sondern unter Umständen das Privatvermögen.


Die Berufshaftpflicht: gesetzliche Pflicht mit gutem Grund
Die Berufshaftpflichtversicherung für Ärztinnen und Ärzte ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Sie schützt bei Behandlungsfehlern – wenn eine Behandlung nicht nach den allgemein anerkannten fachlichen Standards durchgeführt wurde. Typische Szenarien: eine iatrogene Infektion nach einem operativen Eingriff, eine übersehene Kontraindikation bei der Arzneimittelverschreibung, ein Eingriff am falschen Organ. Die empfohlene Versicherungssumme liegt zwischen 3 und 10 Millionen Euro – je nach Fachrichtung, Leistungsspektrum und Risikoprofil.

Der komplette Schutzbedarf einer Praxis im Überblick
•    Berufshaftpflicht: gesetzlich vorgeschrieben, 3–10 Millionen Euro Versicherungssumme
•    Rechtsschutz inkl. Arbeits- und Strafrechtsschutz
•    Firmen-Inhaltsversicherung für Praxisinventar, Geräte und Medizintechnik
•    Betriebsunterbrechungsversicherung bei Stillstand durch Schaden oder Ausfall
•    Cyberschutz gegen Hackerangriffe, Datenverlust und Datenschutzverletzungen
•    Praxisausfallversicherung bei Ausfall des Inhabers durch Unfall oder Krankheit
•    Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) für den Praxisinhaber selbst
•    bAV für Praxismitarbeitende als Bindungsinstrument

Der unterschätzte Baustein: Rechtsschutz
Rechtliche Auseinandersetzungen treffen Praxen häufiger als angenommen – und längst nicht nur wegen Behandlungsfehlervorwürfen. Streit um Arbeitszeugnisse, Abmahnungen, Konflikte vor dem Arbeitsgericht gehören zum Praxisalltag. Besonders wichtig ist der Straf-Rechtsschutz: Ein anonymer Hinweis genügt, um ein staatsanwaltschaftliches Ermittlungsverfahren einzuleiten – mit erheblichen Anwaltskosten und Reputationsschäden, noch bevor irgendein Urteil gesprochen ist. Der Straf-Rechtsschutz sichert die Handlungsfähigkeit in genau dieser Phase.
Warum Cyberschutz für Praxen kein Luxus ist
Patientendaten sind hochsensibel – und damit ein bevorzugtes Angriffsziel. Ein Hackerangriff kann zu empfindlichen DSGVO-Bußgeldern führen und den Praxisbetrieb vollständig lahmlegen. Die Cyberschutz-Versicherung übernimmt IT-Forensik, Datenwiederherstellung, Benachrichtigung betroffener Patienten, Betriebsunterbrechung und Haftpflichtansprüche Dritter – und unterstützt aktiv bei Prävention und schneller Reaktion.

So gehen Sie strukturiert vor
1.    Berufshaftpflicht abschließen – muss vor Aufnahme der Tätigkeit bestehen
2.    Rechtsschutz mit Arbeits- und Strafrechtsschutz einrichten
3.    Inhaltsversicherung und Betriebsunterbrechung gemeinsam kombinieren
4.    Cyberschutz auf die Praxis zuschneiden – Patientendaten, Vernetzung, digitale Dokumentation
5.    Praxisausfall und BU für den persönlichen Einkommensschutz sichern
6.    bAV als steuerlich vorteilhaftes Bindungsinstrument nutzen

Was ich bei Praxisgründungen immer wieder beobachte
Einzelne Policen werden separat und ohne Abstimmung abgeschlossen. Das führt zu teuren Doppeldeckungen auf der einen und gefährlichen Lücken auf der anderen Seite. Ich analysiere Ihren Bedarf, kombiniere die richtigen Bausteine und stelle sicher, dass Ihre Praxis von Anfang an vollständig und wirtschaftlich sinnvoll abgesichert ist.

Auf LinkedIn teile ich regelmäßig Beiträge speziell zu Versicherungslösungen für Heilberufe und medizinische Einrichtungen.
Risiko-Erstprüfung für Ihre Praxis: 📅 Termin: Onlinekalender · ✉️ marcus.sill@allianz.de · 📞 02327 3773 · 💬 WhatsApp 023273773. Marcus Sill e.K. – Allianz Generalvertretung, Hochstraße 22, 44866 Bochum-Wattenscheid.

Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Arbeitgeber überreicht einer Mitarbeiterin Unterlagen zur betrieblichen Krankenversicherung

Wenn wir mit Unternehmern über Mitarbeiterbindung sprechen, fällt fast immer zuerst das Stichwort Gehalt. Dabei zeigt sich in der Praxis: Ein Benefit, der spürbar im Alltag ankommt, wirkt oft stärker als die nächste Gehaltsrunde – und kostet deutlich weniger. Genau das leistet die betriebliche Krankenversicherung.

Was die bKV ist – in zwei Sätzen

Die bKV ist eine vom Arbeitgeber finanzierte Zusatzkrankenversicherung, die Ihren Mitarbeitenden Gesundheitsleistungen auf dem Niveau einer privaten Krankenversicherung bietet – ohne individuelle Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeiten. Sie stärkt die Mitarbeiterbindung, verbessert die Versorgung der Belegschaft und ist steuerlich begünstigt.

„Zu teuer, zu kompliziert” – stimmt das?

Diese Vorbehalte hören wir oft. Sie halten einer sachlichen Betrachtung nicht stand: Die bKV kann als Sachbezug gewährt werden und ist bis zur Freigrenze von 50 Euro pro Mitarbeitendem und Monat steuer- und sozialversicherungsfrei. Die Beiträge sind zudem als Betriebsausgaben absetzbar. Im Verhältnis von Kosten zu Wirkung schneidet sie damit besser ab als viele andere Personalzusatzleistungen.

Was die Zahlen sagen

Eine repräsentative GfK-Studie im Auftrag der Allianz (2.600 befragte Arbeitnehmende und Arbeitgebende) kommt zu klaren Ergebnissen:

•             Die bKV ist für Angestellte die drittwichtigste Personalzusatzleistung – nach bAV und vermögenswirksamen Leistungen.

•             Sie ist doppelt so beliebt wie Mobilitätsleistungen wie Dienstwagen oder Jobticket.

•             Arbeitgeber mit bKV werden von ihren Mitarbeitenden deutlich häufiger weiterempfohlen.

•             Die Fluktuationsquote in Unternehmen mit bKV ist nur halb so hoch wie im Gesamtdurchschnitt.

•             Unter den 600 befragten Arbeitgebern ist die Allianz der bevorzugte bKV-Anbieter: 31 Prozent der Arbeitgeber und 39 Prozent der Arbeitnehmenden nennen sie an erster Stelle.

Fünf Gründe, die aus Unternehmenssicht zählen

1.          Mitarbeiter gewinnen und halten: Wer sich wertgeschätzt fühlt, bleibt länger – gerade im Fachkräftemangel ein messbarer Vorteil.

2.          Weniger Ausfallzeiten: Schnellere medizinische Versorgung bedeutet frühere Arbeitsfähigkeit, Prävention inklusive.

3.          Steuervorteil: Steuer- und sozialversicherungsfreier Sachbezug bis 50 Euro/Monat, Beiträge als Betriebsausgaben absetzbar.

4.          Arbeitgebermarke und ESG: Die bKV zahlt auf eine nachhaltige Unternehmensführung im Sinne der ESG-Kriterien ein.

5.          Passgenaue Pakete: Modulare Tarife – von Zahnzusatz und Sehhilfen über Vorsorgeuntersuchungen bis zur psychotherapeutischen Unterstützung.

Für wen sich die bKV eignet

Grundsätzlich für jeden Betrieb – vom Handwerksunternehmen mit fünf Mitarbeitenden bis zum Mittelständler mit mehreren Hundert Beschäftigten. Entscheidend: Die bKV kommt ohne individuelle Gesundheitsprüfung aus. Jeder Mitarbeitende profitiert vom ersten Tag an, unabhängig von Vorerkrankungen oder Alter.

Meine Einschätzung

Die bKV gehört zu den wirkungsvollsten und zugleich am häufigsten unterschätzten Personalinstrumenten im Mittelstand. Besonders in umkämpften Branchen – Pflege, Handwerk, IT, Logistik – kann sie den Unterschied machen, ob Sie gute Leute gewinnen und halten. Welches Modell zu Ihrem Unternehmen passt und wie Sie den Steuervorteil optimal nutzen, klären wir gemeinsam.

Fachartikel zu bKV, bAV und weiteren Mitarbeiter-Benefits veröffentliche ich regelmäßig auf LinkedIn.

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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - DGUV-V3-Elektroprüfung und VdS-Elektrorevision für Betriebe im Ruhrgebiet

1,4 Milliarden Euro – so hoch sind die jährlichen Schäden durch Industriebrände in deutschen Gewerbebetrieben. Und laut Auswertungen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft geht rund ein Drittel aller Brandereignisse auf defekte oder unzureichend gewartete elektrische Anlagen zurück. Wer die regelmäßige Prüfpflicht für bürokratische Lästigkeit hält, irrt gefährlich: Ein Verstoß kann als Ordnungswidrigkeit oder sogar Straftat gewertet werden – und im Schadensfall droht der vollständige Verlust des Versicherungsschutzes.


Was schreibt der Gesetzgeber vor?
Die Prüfpflicht ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Betriebssicherheitsverordnung, Arbeitsschutzgesetz und Energiewirtschaftsgesetz. Die Unfallverhütungsvorschrift DGUV V3 definiert die konkreten Regelungen für Betriebe, die DGUV V4 konkretisiert Prüffristen und den Umgang mit Arbeitsmitteln. Geprüft werden muss vor der Erstinbetriebnahme, nach jeder Instandsetzung oder Änderung sowie in regelmäßigen, festgelegten Abständen.
Welche Betriebsmittel sind betroffen?

Die DGUV V3 unterscheidet drei Kategorien:
•    Ortsveränderliche Betriebsmittel: Geräte, die im Betrieb bewegt werden – Elektrowerkzeuge, Stichsägen, Kabeltrommeln, Verlängerungskabel
•    Ortsfeste Betriebsmittel: fest montierte Geräte wie Standbohrmaschinen oder Getränke- und Snackautomaten
•    Elektrische Anlagen: stationäre Installationen im Gebäude sowie nicht-stationäre Anlagen auf Bau- und Montagestellen oder fliegenden Bauten
Warum sich die Prüfung über die Pflicht hinaus lohnt
Regelmäßige Prüfungen beugen Brandschäden an Verteilerschränken und Antriebsmotoren vor, vermeiden teure Reparaturen und reduzieren ungeplante Betriebsunterbrechungen. Die lückenlose Dokumentation dient als belastbarer Nachweis gegenüber Behörden, Berufsgenossenschaften – und Ihrem Sachversicherer.
Was ist die VdS-Elektrorevision – und warum wird sie oft verwechselt?
Für Betriebe mit erhöhtem Feuerrisiko schreibt der Feuerversicherer häufig vertraglich die VdS-Elektrorevision vor. Die Revisionsklausel 3602 verpflichtet zur rechtzeitigen Überprüfung durch einen von der VdS Schadenverhütung GmbH anerkannten Sachverständigen. Entscheidend: Die VdS-Elektrorevision wird durch die DGUV-V3-Prüfung nicht ersetzt – beide Pflichten bestehen nebeneinander. Die Revision umfasst Sichtprüfungen, Stichproben, Messungen und – seit 2017 verpflichtend – thermografische Messungen; dokumentiert wird im Befundschein VdS 2229. Wird sie pflichtwidrig unterlassen, kann der Versicherer vollständig leistungsfrei werden – ohne dass ein Kausalitätsnachweis erforderlich ist.

So gehen Sie strukturiert vor
1.    Bestandsaufnahme: alle elektrischen Anlagen und Betriebsmittel erfassen und kategorisieren
2.    Prüfintervalle mit einem zugelassenen Prüfer festlegen
3.    Dokumentation sicherstellen: Prüfbuch oder digitales Erfassungssystem einrichten
4.    Versicherungsvertrag auf eine VdS-Revisionspflicht prüfen
5.    VdS-Sachverständigen rechtzeitig beauftragen – nicht erst kurz vor Fristablauf
6.    Mängelbeseitigung schriftlich festhalten und den Versicherer informieren

Worauf es am Ende ankommt
DGUV V3 und VdS-Elektrorevision werden in der Praxis häufig verwechselt oder gegeneinander aufgerechnet – mit fatalen Folgen im Schadenfall. Ich prüfe mit Ihnen, ob Ihre Versicherungsverträge die Prüfpflichten korrekt abbilden und ob Ihre Dokumentation im Ernstfall standhält.

Auf LinkedIn finden Sie regelmäßig praxisnahe Beiträge zu betrieblichen Risiken – ich freue mich über Ihre Vernetzung.
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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Serverraum mit Technikerin bei der Fehleranalyse

Ein kleiner Programmierfehler, weitreichende finanzielle Folgen: In der IT-Branche kann ein einziger Fehler die wirtschaftliche Existenz gefährden. Zwei Versicherungsprodukte stehen im Mittelpunkt der Absicherung von IT-Dienstleistern – und viele Unternehmer verwechseln sie oder glauben, eines reiche aus. Der Unterschied ist fundamental, und erst die Kombination schließt alle relevanten Lücken.


Was deckt die IT-Berufshaftpflicht ab?
Sie schützt vor Schadenersatzansprüchen Dritter aus Ihrer beruflichen Tätigkeit – immer dann, wenn Sie als IT-Dienstleister für einen Fehler haftbar gemacht werden. Zwei typische Fälle:
Bei einer Datenmigration auf einen neuen Server werden die im Migrationszeitraum aufgelaufenen Daten nicht vollständig erfasst – die Daten der letzten Arbeitstage gehen verloren, der Kunde stellt die Wiederbeschaffungskosten in Rechnung. Die IT-Berufshaftpflicht prüft zunächst, ob die Haftung tatsächlich gegeben ist, und übernimmt dann den Schadenersatz.
Ein Onlineshop geht wegen eines Programmierfehlers nicht pünktlich live. Der Kunde verlangt Ersatz für entgangenen Umsatz und bereits gebuchte Marketingmaßnahmen – in einem konkreten Fall allein 135.000 Euro Marketingausgaben. Auch hier greift die IT-Berufshaftpflicht mit Haftungsprüfung und Regulierung berechtigter Ansprüche.


Was leistet die Cyberversicherung darüber hinaus?
Sie verfolgt einen grundlegend anderen Ansatz: Kostenschutz, wenn das eigene Unternehmen unverschuldet einen Hackerangriff erleidet oder Daten verliert – also eine Eigenschadendeckung. Ein reales Beispiel: Ein IT-Unternehmen wird durch Ransomware mehrere Tage lahmgelegt, vertrauliche Kundendaten tauchen im Darknet auf. Die Folgekosten: Umsatzeinbußen, Arbeitsausfall, IT-Wiederherstellung, Datenwiederbeschaffung, Krisenmanagement, Reputationsschäden. Die klassische Berufshaftpflicht deckt dieses Szenario nicht.
Wichtig: Die Allianz Cyberversicherung enthält zusätzlich eine Drittschadendeckung für Haftpflichtansprüche Dritter – etwa wenn über das eigene kompromittierte System unbeabsichtigt Viren an Kunden weitergegeben wurden oder Datenschutzverstöße entstanden sind.

Die klare Gegenüberstellung
1.    IT-Berufshaftpflicht: schützt Sie, wenn Sie für eigene Fehler haftbar gemacht werden und Dritte Schadenersatz fordern
2.    Cyberversicherung (Eigenschaden): schützt Ihr Unternehmen bei unverschuldetem Angriff von außen, Datenverlust oder IT-Ausfällen
3.    Cyberversicherung (Drittschaden): deckt Haftpflichtansprüche aus IT-Sicherheitsvorfällen gegenüber Ihren Kunden
4.    Die Kombination: vollständige Rundum-Absicherung ohne relevante Deckungslücken – bei der Allianz aufeinander abgestimmt und in einem Konzept vereint

Meine Empfehlung als IT-Versicherungsfachspezialist
Ich rate keinem IT-Dienstleister, sich auf nur eines der beiden Produkte zu verlassen – die Risikoprofile ergänzen sich, und erst die Kombination ergibt echten Rundumschutz. Welche Deckungssummen für Ihr Geschäftsmodell sinnvoll sind – ob Freelancer, Softwarehaus, Systemintegrator oder Managed Service Provider – klären wir gemeinsam.

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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Überflutete Straße mit Wohnhäusern nach Starkregen.

Starkregen, Schneeschmelze, Hochwasser: Wenn Flüsse über die Ufer treten oder das Wasser ungefasst vom Himmel strömt, entstehen binnen Stunden Schäden in existenzbedrohender Höhe. Absichern können sich Eigentümer über die Wohngebäude- beziehungsweise Gebäudeversicherung – entscheidend ist aber der Zusatzbaustein „erweiterte Naturgefahren” oder „Elementarschäden”. Fehlt er, zahlt die Versicherung im Schadensfall schlicht nicht.

Wie verbreitet ist Elementarschutz wirklich?
Nur 54 Prozent der Gebäude in Deutschland sind gegen Naturgefahren wie Hochwasser und Überschwemmung versichert – das zeigen Daten des GDV, mit erheblichen Unterschieden zwischen den Bundesländern. Viele Eigentümer unterschätzen die Starkregen-Gefahr oder glauben irrtümlich, ihre Police greife bereits. In älteren Verträgen sind jedoch häufig nur Sturm und Hagel versichert – Starkregen und Hochwasser sind explizit ausgeschlossen.

Was bedeuten die ZÜRS-Gefährdungsklassen?
Das Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen (ZÜRS) des GDV teilt alle Adressen in vier Gefährdungsklassen ein:
•    GK 1: Überflutung statistisch seltener als einmal in 200 Jahren
•    GK 2: einmal in 100 bis 200 Jahren
•    GK 3: einmal in 10 bis 100 Jahren
•    GK 4: öfter als einmal in 10 Jahren (höchstes Risiko)

Von 21,7 Millionen erfassten ZÜRS-Adressen liegen 20,1 Millionen in GK 1. In GK 2 lagen nach Kenntnisstand 2020 rund 1,3 Millionen Häuser, 239.000 Adressen in GK 3 und rund 104.000 in GK 4 – besonders betroffen sind Bayern, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Niedersachsen. Wichtig: ZÜRS ist keine verbindliche Richtlinie. Die Einstufung erfolgt durch die jeweilige Landesregierung; Versicherer können die Daten für ihre Tarifkalkulation nutzen, sind aber nicht daran gebunden.
Welche Rolle spielt die Starkregengefährdungsklasse (SGK)?
Ergänzend bewertet die SGK das gebäudespezifische Risiko durch heftige Regenfälle – Grundlage ist die topografische Lage:
•    SGK 1 – geringere Gefährdung: Gebäude auf Kuppe oder oberem Hangbereich
•    SGK 2 – mittlere Gefährdung: Ebene oder unterer bis mittlerer Hang, nicht unmittelbar am Bach
•    SGK 3 – hohe Gefährdung: Tallage oder Nähe zu einem Gewässer
Der Grundsatz: Je tiefer ein Gebäude liegt und je länger stehendes Wasser einwirken kann, desto höher der Schaden. Der Klimawandel verschärft die Lage – Extremwetterereignisse nehmen in Häufigkeit und Intensität zu.

So prüfen und schließen Sie Ihren Elementarschutz
1.    Bestandspolice prüfen: Enthält Ihre Gebäude- oder Hausratversicherung den Baustein Elementar/Naturgefahren?
2.    ZÜRS- und SGK-Einstufung ermitteln lassen – sie beeinflusst Prämie und Deckungsumfang
3.    Deckungssumme realistisch festsetzen: Unterversicherung ist im Schadensfall teuer
4.    Ausschlüsse verstehen: Manche Policen schließen Rückstau oder bestimmte Bauteile (Keller, Lichtschächte) aus
5.    Beratungsgespräch vereinbaren – bevor der nächste Starkregen kommt

Warum ich hier besonders auf Gewerbeimmobilien schaue
Elementarschäden zählen zu den teuersten Schadensereignissen überhaupt – und sie treffen Gewerbeimmobilien oft noch härter als Privathäuser, weil Betriebsunterbrechungen hinzukommen. Prüfen Sie deshalb regelmäßig, ob Deckungssummen und Bausteine dem aktuellen Stand entsprechen. Wir prüfen Ihre bestehenden Verträge kostenlos und zeigen Ihnen, wo Handlungsbedarf besteht.

Aktuelle Fachbeiträge zu Naturgefahren und gewerblichem Versicherungsschutz veröffentlichen wir regelmäßig auf LinkedIn.
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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Vermögensschaden-Haftpflicht für IT-Unternehmen in Bochum und im Ruhrgebiet

Softwareprojekte scheitern selten an fehlendem Willen – sie scheitern an menschlichen Fehlern, die sich in teuren Schadenersatzforderungen niederschlagen. Eine Absicherung gegen alle denkbaren Risiken gibt es nicht; die unerwarteten Mehrkosten lassen sich aber über eine umfassende Vermögensschadenversicherung im Rahmen einer speziellen IT-Berufshaftpflicht erheblich minimieren.


Was ist eine Vermögensschadenversicherung für IT-Unternehmen?
Anders als die klassische Haftpflicht, die Personen- und Sachschäden abdeckt, schützt sie vor rein wirtschaftlichen Einbußen beim Auftraggeber – Schäden ohne körperlichen oder materiellen Auslöser. Fehler in der Softwareentwicklung, eine misslungene Datenmigration oder eine mangelhafte Sicherheitsarchitektur können beim Kunden erhebliche finanzielle Schäden verursachen. Die Allianz IT-Spezialhaftpflicht macht dieses Risiko kalkulierbar: Sie lässt die Haftungsfrage im Schadensfall durch IT-Experten und Rechtsanwälte prüfen, wehrt unbegründete Ansprüche konsequent ab und reguliert berechtigte Forderungen bis zur vereinbarten Versicherungssumme.

Welche Schäden sind versichert?
Das Spektrum ist breit: Umsatzausfälle beim Auftraggeber durch fehlerhafte Systeme; Schäden durch Computerviren, die vom IT-Dienstleister eingebracht wurden; Datenschutz- und Persönlichkeitsrechtsverletzungen; Rechtsschutz bei Unterlassungsklagen; Verzugsschäden, Fehlinvestitionen und pauschalierter Schadenersatz; Schäden durch fehlgeschlagene Softwareinstallationen; Verletzung von Schutz- und Urheberrechten sowie Datenverlust oder -beschädigung.
Hinzu kommen erweiterte Produkthaftpflichtrisiken: das Fehlen vereinbarter Eigenschaften, Schäden durch Verbindung, Vermischung oder Verarbeitung, Kosten für Weiterverarbeitung und Produktionsschäden sowie Aus- und Einbaukosten inklusive Ersatzmaßnahmen und Prüf- beziehungsweise Sortierkosten.
Sechs reale Schadenbeispiele
1.    Eine Softwareaktualisierung zerstörte wichtige Dateien beim Kunden und löste eine Betriebsunterbrechung aus – die Allianz übernahm Wiederbeschaffungskosten und Ertragsausfallschaden.
2.    Inkompatible Software führte beim Auftraggeber zu einem mehrtägigen Betriebsausfall – laufende Fixkosten und Umsatzeinbußen wurden erstattet.
3.    Sicherheitslücken im ausgelieferten System ermöglichten Virenversand und massenhafte Datenlöschung – reguliert wurden Wiederherstellungskosten und Drittschäden.
4.    Ein Programmierfehler verhinderte die Löschung von Bonuspunkten – die entstandenen Rückforderungsansprüche wurden abgedeckt.
5.    Installationsfehler verhinderten die Aktualisierung von PCs in einem Filialnetzwerk und verursachten messbare Umsatzausfälle – die IT-Haftpflicht sprang ein.
6.    Eine inkompatible Softwarelösung blockierte den Onlineverkauf eines Händlers für mehrere Wochen – Schadenersatz inklusive entgangenem Gewinn wurde reguliert.

Warum vertragliche Haftungsbeschränkungen nicht reichen
Viele IT-Dienstleister unterschätzen ihre Haftungsexponierung, weil sie sich auf Haftungsbeschränkungen in ihren AGB verlassen. Die Praxis zeigt: Gerichte erkennen solche Klauseln oft nicht in vollem Umfang an. Die IT-Berufshaftpflicht ist deshalb kein optionales Extra, sondern die betriebliche Grundabsicherung für jeden IT-Dienstleister – vom Freelancer bis zum mittelständischen Softwarehaus. Ich kenne die typischen Deckungslücken in diesem Segment aus der täglichen Beratung.

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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Unbezahlte Rechnungen und Mahnungen auf einem Schreibtisch

2025 registrierten deutsche Amtsgerichte 24.064 Unternehmensinsolvenzen – der höchste Stand seit über zehn Jahren. Das Handwerk traf es besonders hart: 4.950 Insolvenzen, ein Anstieg von 13,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während die Gesamtwirtschaft um 10,3 Prozent zulegte. Das Risiko, auf offenen Rechnungen sitzenzubleiben, ist so real wie seit Jahren nicht.


Was kostet ein Forderungsausfall wirklich?
Deutlich mehr als den Rechnungsbetrag. Hinzu kommen Zinsen für die Vorfinanzierung der erbrachten Leistung, Zeit- und Personalaufwand für Mahnläufe sowie Anwalts- und Inkassokosten. Ein Rechenbeispiel: Aus 10.000 Euro Forderungsausfall werden schnell über 13.700 Euro Gesamtschaden, wenn man Kontokorrentzinsen, Mahnaufwand und außergerichtliche Anwaltskosten einrechnet. Noch schmerzhafter ist der nötige Mehrumsatz: Bei fünf Prozent Umsatzrendite müssten Sie für einen Ausfall von 13.000 Euro zusätzliche 260.000 Euro Umsatz erwirtschaften, um den Verlust zu kompensieren.

Drei Irrtümer, die teuer werden
•    „Mein Kunde war immer pünktlich.” Bis sein größter Auftraggeber wegbricht und die Zahlungsfähigkeit über Nacht zusammenbricht.
•    „Ich bin nicht sein einziger Lieferant.” In der Insolvenz bekommt oft zuerst Geld, wer am besten abgesichert ist.
•    „Er wird mich nicht hängen lassen.” Langjährige Beziehungen schützen nicht vor dem Insolvenzverwalter – oft stehen gerade vertraute Partner auf den höchsten Außenständen.
Bonität beschreibt das aktuelle Zahlungsvermögen eines Unternehmens, nicht dessen Vergangenheit. Wer sie nicht regelmäßig prüft, navigiert im Nebel.

Wie funktioniert Allianz Trade Simplicity?
Für kleine und mittlere Betriebe bis zwei Millionen Euro Jahresumsatz bietet Allianz Trade Simplicity eine unkomplizierte Absicherung gegen Forderungsausfälle – ohne Einzelrisikoprüfungen und aufwendige Formulare:
•    60 % Pauschaldeckung für alle Forderungen ab 250 Euro aus Warenlieferungen, Werk- und Dienstleistungen – sofort und ohne Einzelprüfung
•    Bis zu 90 % Deckung für geprüfte Kunden via Allianz Trade BoniCheck (100 Bonitätsprüfungen pro Jahr zum Pauschalpreis von 200 Euro zzgl. MwSt., online abrufbar)
•    Schnelle Entschädigung: Der Schutz greift 60 Tage nach Fälligkeit bei Kunden in der EU, den USA, Kanada und weiteren Ländern
•    Integriertes Inkasso durch Euler Hermes Collections
•    Geltungsbereich: Deutschland, fast ganz Europa, USA und Kanada
Die Prämie orientiert sich am Jahresumsatz: Bei einer Million Euro versichertem Umsatz beträgt sie monatlich 233 Euro netto – rund 0,28 Prozent des Umsatzes.

In fünf Schritten zu abgesicherten Forderungen
1.    Offene Forderungen analysieren: durchschnittliche Außenstände und größte Einzelrisiken ermitteln
2.    Bonitätsprüfung einführen – auch bei langjährigen Partnern, nicht nur bei Neukunden
3.    Deckungsumfang festlegen: Pauschaldeckung oder individuelle Prüfung via BoniCheck
4.    Vertrag abschließen und versicherte Forderungen sauber in der Buchhaltung nachhalten
5.    Schadenfälle konsequent und fristgerecht melden – eine verspätete Meldung kann den Anspruch gefährden

Meine Einschätzung
Die Warenkreditversicherung gehört zu den am häufigsten unterschätzten Instrumenten im betrieblichen Risikomanagement. Wir analysieren gemeinsam, welche Forderungsrisiken in Ihrem Unternehmen wirklich schlummern – und welche Allianz-Trade-Lösung dazu passt.

Zum Thema Forderungsmanagement veröffentliche ich auf LinkedIn regelmäßig Beiträge mit konkreten Zahlen aus der Praxis.
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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Versicherungen für Existenzgründer und Start-ups in Bochum und im Ruhrgebiet

Eine durchdachte Versicherungsstrategie ist keine lästige Pflichtaufgabe – sie ist das Fundament, das Ihr junges Unternehmen vor finanziellen Rückschlägen schützt. Und sie hat einen oft übersehenen Nebeneffekt: Wer den Versicherungsbedarf bereits im Businessplan verankert, signalisiert Banken, Investoren und Förderinstituten Professionalität – ein echter Vorteil in Gründungsgesprächen.


Der unverzichtbare erste Baustein: die Betriebshaftpflicht
Jedes Unternehmen kann im laufenden Betrieb Schäden verursachen – an Kunden, Dritten oder deren Eigentum. Die Betriebshaftpflicht deckt berechtigte Schadensersatzansprüche und übernimmt zugleich die Rechtsverteidigung bei unberechtigten Forderungen. Gesetzlich vorgeschrieben ist sie nur in bestimmten Branchen – empfehlenswert ist sie für alle Unternehmen, Selbstständigen und Freiberufler ohne Ausnahme. Denn hohe Schadenersatzforderungen können eine junge Existenz innerhalb von Wochen gefährden, und ohne diesen Schutz bleibt im Ernstfall auch das Privatvermögen des Gründers ungeschützt.

Welche weiteren Bausteine sind relevant?
Für Gründer mit beratenden oder planenden Dienstleistungen ist die Vermögensschadenhaftpflicht unverzichtbar: Sie schützt vor Ansprüchen aus Fehlentscheidungen, falscher Beratung oder fehlerhaften Planungsleistungen – Risiken, die die klassische Betriebshaftpflicht nicht abdeckt. Wer Fremdkapital aufnimmt oder Gesellschafter einbindet, sollte zudem eine D&O-Versicherung in Betracht ziehen, die das Privatvermögen des Geschäftsführers vor Haftungsansprüchen aus der Organtätigkeit schützt.
Die Geschäftsinhaltsversicherung sichert Büroausstattung, Maschinen und Rohstoffe gegen Feuer, Einbruch und Vandalismus. Gerade in der Gründungsphase, wenn jedes Gerät fremdfinanziert ist, kann ein unversicherter Totalschaden das Ende bedeuten – noch vor dem ersten profitablen Geschäftsjahr.

Was bestimmt die Versicherungskosten?
•    Branche und Betriebsrisiko: Ein IT-Berater hat andere Haftungsrisiken als ein Handwerksbetrieb
•    Mitarbeiterzahl: Mehr Mitarbeitende bedeuten mehr potenzielle Schadenquellen
•    Deckungssummen: Zu niedrig gewählt wiegen sie in falscher Sicherheit
•    Jahresumsatz: häufig die Bemessungsgrundlage für Haftpflicht- und Inhaltsversicherung
Wer frühzeitig und strukturiert plant, spart nicht nur Beiträge – er vermeidet Lücken, die sich im Schadenfall nicht mehr schließen lassen.
So bauen Sie Ihren Schutz systematisch auf
1.    Risikoinventur: Welche Schäden können Sie verursachen, welche Betriebsmittel müssen geschützt werden?
2.    Branchentypische Haftungsrisiken identifizieren: beratend, planend, produzierend oder handelnd
3.    Prioritäten setzen: mit Betriebshaftpflicht und Geschäftsinhalt beginnen, weitere Bausteine schrittweise ergänzen
4.    Deckungssummen realistisch bemessen – orientiert an typischen Schadenshöhen Ihrer Branche
5.    Versicherungsstrategie im Businessplan dokumentieren – das stärkt Ihre Position bei Banken und Investoren

Was ich Gründern mitgebe
Hinter jeder guten Geschäftsidee sollte eine grundsolide Absicherung stehen – nicht als Kostenfaktor, sondern als strategisches Instrument für Stabilität und Kalkulationssicherheit. Ich begleite Gründer und Selbstständige vom ersten Tag an und entwickle mit Ihnen einen Versicherungsplan, der zu Branche, Umsatz und Wachstumsstrategie passt.

Auf LinkedIn teile ich regelmäßig Einblicke in typische Absicherungsfehler der Gründungsphase.
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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Anwältin mit Gesetzbüchern und Mandatsakte in der Kanzlei

Die Berufshaftpflicht ist für Rechtsanwälte keine Kür, sondern Pflicht – und wer glaubt, die gesetzlichen Mindestgrenzen seien ausreichend, kann eine böse Überraschung erleben. Die Mindestversicherungssumme ist grundsätzlich mit dem Versicherer frei vereinbar; der Gesetzgeber setzt jedoch eine zwingende Untergrenze: Für den Einzelanwalt beträgt sie derzeit 250.000 Euro pro Versicherungsfall gemäß § 51 Abs. 4 BRAO. Die Jahreshöchstleistung – die Summe aller Schadenzahlungen in einem Versicherungsjahr – darf begrenzt werden, maximal jedoch auf den vierfachen Betrag der Mindestversicherungssumme; der Versicherer kann die jährliche Leistung also auf mindestens eine Million Euro begrenzen.


Was hat die BRAO-Reform geändert?
Mit der Reform wurde § 59n BRAO eingeführt: eine generelle Versicherungspflicht auch für die Berufsausübungsgesellschaft als solche – zusätzlich zur persönlichen Pflicht der einzelnen Anwälte. § 59o BRAO differenziert die Mindestsummen nach Rechtsform und Größe:
•    Mindestens 2,5 Millionen Euro bei Gesellschaften mit mehr als zehn Berufsträgern, in denen rechtsformbedingt keine natürliche Person unbeschränkt haftet – insbesondere GmbH, AG und PartGmbB
•    500.000 Euro bei GbR und PartG, bei denen natürliche Personen unbeschränkt haften

Wo die Lücke unbemerkt entsteht
Eine wachsende Kanzlei überschreitet die Grenze von zehn Berufsträgern – und benötigt fortan 2,5 Millionen Euro statt einer Million Euro Mindestdeckung, ohne dass es zwangsläufig jemandem auffällt. Wer die Anpassung versäumt, haftet persönlich in Höhe des fehlenden Schutzes: Gesellschafter und Mitglieder des Geschäftsführungsorgans haften für die Differenz mit ihrem Privatvermögen (§ 59n Abs. 3 BRAO). Ein Schutzloch, das lautlos entsteht und persönlich ruinös werden kann.

Welche Risiken werden noch übersehen?
Anwälte, die eigene Mandate außerhalb der Gesellschaft annehmen, bleiben persönlich versicherungspflichtig nach § 51 BRAO – die Zulassungspolice mit 250.000 Euro Mindestdeckung besteht fort. Besondere Vorsicht bei Mandaten außerhalb der anwaltlichen Kerntätigkeit: Wird ein Rechtsanwalt als Testamentsvollstrecker bestellt, erfolgt die Bestellung für ihn persönlich – es greift nur die persönliche Police, nicht die der Gesellschaft. Und: Der Gegenstandswert liefert nur einen groben Anhaltspunkt. Zinsen, Kosten, Inflation, entgangener Gewinn und eine mögliche Insolvenz des Mandanten können den tatsächlichen Schaden weit darüber treiben.

Was ist eine Objektpolice?
Der einfachste Weg, ein einzelnes, außergewöhnlich hohes Haftungsrisiko punktgenau abzusichern: Die Versicherungssumme wird für ein konkretes Mandat erhöht oder ein Zusatzvertrag abgeschlossen. In vielen Fällen trägt der Mandant die Mehrkosten – pragmatisch bei kapitalintensiven Transaktionen oder komplexen Erbrechtsmandaten.

So prüfen Sie Ihre Kanzleideckung systematisch
1.    Berufsträger zählen: Ab mehr als zehn ist sofort die Erhöhung auf 2,5 Mio. Euro erforderlich
2.    Rechtsform prüfen: GmbH, AG und PartGmbB unterliegen der höheren Mindestgrenze, GbR und PartG der niedrigeren
3.    Persönliche Mandate prüfen: Tätigkeiten außerhalb der Gesellschaft brauchen eine eigene Police
4.    Schadenpotenzial realistisch einschätzen – Zinsen, Kosten und entgangener Gewinn einrechnen
5.    Objektpolice für besonders risikoreiche Einzelmandate erwägen

Mein Rat an Kanzleiinhaber
Die Berufshaftpflicht ist keine einmalige Entscheidung beim Kanzleiaufbau – sie muss mit dem Wachstum regelmäßig überprüft und angepasst werden. Ich berate Kanzleien persönlich vor Ort und per Videoberatung dazu, ob Deckungssummen, Kanzleigröße und tatsächliches Haftungsrisiko noch zusammenpassen.

Auf LinkedIn teile ich regelmäßig Fachbeiträge zu Kanzleirisiken und Anwaltshaftung.
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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Warnhinweis eines Ransomware-Angriffs auf einem Firmenlaptop

Der frühere FBI-Direktor Robert Mueller brachte es auf den Punkt: Es gibt nur zwei Arten von Unternehmen – die, die bereits gehackt wurden, und die, die noch gehackt werden. Cyberattacken, Datenschutzvergehen und Datenverlust gehören längst zum kalkulierten Berufsrisiko jedes mittelständischen Betriebs. Die Frage lautet nicht mehr ob, sondern wann – und ob Ihr Unternehmen dann geschützt ist.


Wie groß ist die Bedrohung tatsächlich?
Cyberattacken und IT-Sabotage verursachen deutschen Unternehmen Kosten von weit über 100 Milliarden Euro im Jahr. Die Schadensformen sind vielfältig: gestohlene Datensätze im Darknet, DDoS-Attacken auf Unternehmenswebseiten, abgegriffene Kreditkartendaten, kompromittierte Cloudlösungen, Betriebsausfälle durch gestörte Produktionssteuerung. Im Allianz Risk Barometer belegen Cyberrisiken – neben Pandemien und Lieferkettenstörungen – weltweit Rang eins der bedrohlichsten Unternehmensrisiken. Homeoffice und fortschreitende Vernetzung erhöhen das Risiko weiter; das BSI veröffentlicht regelmäßig Lageberichte und Handlungsempfehlungen für Unternehmen jeder Größe.


Warum trifft es KMU besonders?
Kleine und mittlere Unternehmen haben typischerweise kleinere IT-Budgets und weniger Fachpersonal als Konzerne. 45 Prozent der Unternehmen halten sich laut aktuellen Erhebungen nicht für ausreichend gerüstet. Über Virenschutz und Firewall hinaus fehlen häufig Awareness-Trainings, klare Notfallpläne und spezialisierte IT-Fachkräfte. Gleichzeitig sind KMU attraktive Ziele – auch als Einstiegspunkte in die Lieferketten größerer Unternehmen.
Was leistet die Allianz Cyberversicherung im Ernstfall?
Deutlich mehr als Kostenerstattung:
•    Professionelle IT-Krisenhotline rund um die Uhr für sofortige Schaden- und Ursachenermittlung
•    Computerspezialisten, die unverzüglich mit der forensischen Analyse beginnen
•    Kostenfreier Zugang zu IT-Awareness-Trainings für alle Mitarbeitenden – schon vor dem Schadenfall
•    Übernahme der Krisenkommunikation durch die Allianz im Bedarfsfall
•    Ein individueller Krisenplan, gemeinsam mit Ihnen vor dem Ernstfall erarbeitet


Die Multi-Line-Deckung schützt auch bei nicht zielgerichteten Angriffen, sichert Fremd- und Eigenschäden ab und deckt Datenschutzverletzungen – auch unabhängig von einem Cyberangriff. Weitere Merkmale: beitragsfreie Rückwärtsdeckung, forensische IT-Dienstleistungen, faire Betriebsunterbrechungsdeckung mit Wartefrist statt zeitlichem Selbstbehalt sowie flexible Bausteine für Datenmanipulationen, Fehlbedienungen und IT-Hardwarefehler. Klassische Elektronik- oder Vertrauensschadenversicherungen decken Cyberschäden dagegen nur sehr begrenzt ab. Nicht umsonst gilt die Cyberversicherung als „Feuerversicherung des 21. Jahrhunderts”.


So reagieren Sie richtig auf einen Angriff
1.    IT-Systeme sofort vom Netzwerk trennen, um die Ausbreitung zu stoppen
2.    IT-Krisenhotline der Cyberversicherung anrufen – rund um die Uhr erreichbar
3.    Schadensmeldung an die Allianz, Beginn der forensischen Analyse
4.    Keine Lösegeldzahlungen ohne vorherige Abstimmung mit dem Versicherer
5.    Krisenkommunikation intern und extern gemäß Krisenplan koordinieren
6.    Behörden informieren, sofern datenschutzrechtliche Meldepflichten bestehen


Warten Sie nicht auf den Ernstfall
Wir analysieren Ihre IT-Risikolage, identifizieren Deckungslücken in bestehenden Policen und erstellen ein individuelles Cyberversicherungskonzept für Ihr Unternehmen.

Einblicke in Cyberrisiken und Prävention teilen wir regelmäßig auf LinkedIn.
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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Älteres Paar bespricht Altersvorsorge-Unterlagen mit einem Berater

Wer heute ein Unternehmen führt oder angestellt arbeitet, kennt den Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit im Alter. Doch das Leben nimmt unvorhersehbare Wendungen – Krankheit, Berufsunfähigkeit, wirtschaftliche Einschnitte. Eine fundierte Altersvorsorge ist deshalb kein Luxus, sondern unternehmerische Verantwortung: für sich selbst, die Familie und die eigene Belegschaft.


Was verbirgt sich hinter dem Begriff Rentenversicherung?
Rentenversicherung ist ein Oberbegriff für eine ganze Produktfamilie: Berufsunfähigkeitsversicherung, private und betriebliche Altersvorsorge (bAV), Risikolebensversicherung sowie staatlich geförderte Modelle wie die Basisrente oder die klassische Privatrente. Jedes Produkt erfüllt eine eigene Funktion – vom reinen Hinterbliebenenschutz bis zur steueroptimierten Kapitalauszahlung im Rentenalter. Die Allianz ist Marktführer bei Lebensversicherungen und bringt mehr als 130 Jahre Erfahrung mit; wir beraten Sie dazu persönlich vor Ort – individuell und vertraulich.

Welche Faktoren bestimmen die richtige Versicherungssumme?
Die Versicherungssumme ist der Betrag, der am Ende der Laufzeit oder im Leistungsfall ausgezahlt wird – und sie bestimmt die monatlichen Beiträge. Entscheidend sind:
•    Lebensstil und laufende Verpflichtungen (Miete, Kredit, Unterhaltspflichten)
•    Beruf und das damit verbundene Berufsunfähigkeitsrisiko
•    Alter und verbleibende Ansparzeit bis zur Rente
•    Gesundheitszustand und Freizeitaktivitäten
•    Vorhandene Absicherung durch gesetzliche Rente oder Betriebspension
Viele dieser Fragen – von der körperlichen Verfassung bis zur Vertragsperiode – sind persönlich. Gesundheitsstatus und finanzielle Situation werden bei der Allianz streng vertraulich behandelt.
Warum die gesetzliche Absicherung oft nicht reicht
Rückenleiden oder ein Burnout können zur Berufsunfähigkeit führen – und die gesetzliche Erwerbsminderungsrente greift erst bei vollständiger Erwerbsunfähigkeit und bietet in der Regel nur eine Grundsicherung. Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung kompensieren fehlendes Einkommen nicht. Genau hier schließt die Berufsunfähigkeitsversicherung die entscheidende Lücke: Sie zahlt eine monatliche Rente, wenn Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben können.
Wie funktioniert die betriebliche Altersvorsorge konkret?
1.    Rechtsanspruch prüfen: Jeder rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmende hat seit 2002 einen gesetzlichen Anspruch auf Entgeltumwandlung.
2.    Bruttoumwandlung vereinbaren: 100 Euro monatlich aus dem Brutto bedeuten oft nur rund 50 Euro tatsächlichen Nettoaufwand – weil Steuern und in der Regel auch Sozialabgaben entfallen.
3.    Arbeitgeberzuschuss einfordern: Wo der Arbeitgeber durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge spart, ist er gesetzlich zur Weitergabe eines Zuschusses verpflichtet.
4.    Durchführungsweg wählen: Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds – je nach Unternehmensgröße und Steuerstrategie.
5.    Regelmäßig überprüfen: Gehaltserhöhungen, Jobwechsel oder neue gesetzliche Regelungen machen Anpassungen sinnvoll.

Meine Einschätzung
Versorgungslücken entstehen schleichend – sichtbar oft erst im Rentenalter, dann aber kaum noch zu schließen. Wer frühzeitig plant, kombiniert private Vorsorge mit der bAV und nutzt staatliche Förderungen optimal. Wir ermitteln Ihren individuellen Vorsorgebedarf, zeigen die steuerlichen Hebel und erstellen ein maßgeschneidertes Konzept – für Einzelpersonen ebenso wie für Unternehmer, die ihre Belegschaft absichern möchten.

Auf LinkedIn finden Sie regelmäßig Fachbeiträge zu Altersvorsorge und betrieblichen Benefits.
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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Ehrenamt in Bochum: Lions Club, Handelsrichter und IHK-Vollversammlung.

Wer Unternehmen zu Versicherungen berät, sollte die Wirtschaft kennen, in der diese Unternehmen arbeiten. Für mich heißt das seit vielen Jahren: Verantwortung übernehmen – nicht nur in der Agentur, sondern auch dort, wo in Bochum über Wirtschaft, Recht und Gemeinschaft entschieden wird. Drei ehrenamtliche Aufgaben prägen dieses Engagement.

Lions Club Bochum-Ruhr: Sekretär im Vorstand
Der Lions Club Bochum-Ruhr wurde 1968 gegründet und ist Teil von Lions Clubs International. Sein Engagement gilt vor allem Projekten für Kinder und Jugendliche in Bochum. Die wichtigste Activity ist der jährliche Glühweinstand auf dem Bochumer Weihnachtsmarkt; die Erlöse fließen über das Lions-Hilfswerk Bochum-Ruhr e.V. in gemeinnützige Projekte – in der Vergangenheit unter anderem das Projekt Auszeit, das Projekt Glückskäfer und die Caritas-Initiative „Erste Schulausstattung". Ich bin seit vielen Jahren Mitglied und im Vorstand als Sekretär tätig, zugleich Sekretär des Hilfswerks. Der Sekretär ist die organisatorische Schaltstelle des Clubs: Einladungen, Protokolle, Kontakt zum Distrikt, Umsetzung der Beschlüsse.

 

Ehrenamtlicher Handelsrichter am Landgericht Bochum
Als Handelsrichter bin ich für eine Amtszeit von fünf Jahren an das Landgericht Bochum berufen. Handelsrichter wirken in der Kammer für Handelssachen mit, die Streitigkeiten unter Kaufleuten verhandelt – etwa aus Handelsgeschäften, Gesellschaftsverhältnissen, Wettbewerbsrecht oder Markenschutz. Die Kammer ist mit einem hauptamtlichen Vorsitzenden Richter und zwei ehrenamtlichen Handelsrichtern besetzt; die Handelsrichter haben die vollen Rechte und Pflichten eines Berufsrichters. Ernannt werden kann nur, wer selbst Kaufmann, Geschäftsführer, Vorstand oder Prokurist ist. Der Gedanke dahinter: Kaufmännische Erfahrung und Handelsbräuche sollen in die Urteilsfindung einfließen.

 

Mitglied der Vollversammlung der IHK Mittleres Ruhrgebiet
Seit November 2024 gehöre ich der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet an – in der Wahlgruppe Finanz- und Immobilienwirtschaft für den Wahlbezirk Bochum. Die Vollversammlung ist das gewählte Hauptorgan der Kammer, oft „Parlament der regionalen Wirtschaft" genannt. Ihre Mitglieder arbeiten ehrenamtlich, beschließen Haushalt und Beitragsordnung, wählen das Präsidium und vertreten das Gesamtinteresse der Unternehmen in Bochum, Herne, Witten und Hattingen gegenüber Politik und Verwaltung.


Was Firmenkunden davon haben
Alle drei Ämter sind unbezahlt und kosten Zeit. Sie geben aber etwas zurück, das sich nicht kaufen lässt: den Blick auf die Fragen, mit denen sich Unternehmer im Ruhrgebiet tatsächlich beschäftigen. Am Landgericht sehe ich, an welchen Vertrags- und Haftungsfragen Geschäftsbeziehungen scheitern. In der IHK erlebe ich, welche Themen den Standort bewegen – Fachkräfte, Ausbildung, Infrastruktur, Digitalisierung. Im Lions Club erfahre ich, was gesellschaftliches Engagement in Bochum konkret bewirkt. Dieses Wissen fließt in jede Beratung ein – von der Betriebshaftpflicht bis zur D&O-Versicherung.

Ausführlich dazu: www.marcus-sill.de/ehrenamt

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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Ehrenamt in Bochum: Lions Club, Handelsrichter und IHK-Vollversammlung.

Gesundheit ist das wichtigste Kapital – für Privatpersonen ebenso wie für Unternehmer und ihre Belegschaft. Wenn Krankheit oder Unfall eintreten, zählt schnelle, umfassende Versorgung. Die gute Nachricht: Auch wer gesetzlich versichert bleibt, kann Versorgungslücken mit maßgeschneiderten Zusatzprodukten gezielt schließen – und die Allianz Private Krankenversicherung geht dabei weit über das GKV-Niveau hinaus.

Was leisten private Zusatzversicherungen über die GKV hinaus?
Sie ergänzen den gesetzlichen Schutz genau dort, wo die Kasse aufhört:
•    Zahnzusatz: Schutz vor hohen Eigenanteilen bei Zahnersatz und Implantaten
•    Pflegeversicherung: Aufstockung der gesetzlichen Pflegeleistungen auf ein würdiges Niveau
•    Tagegeld: Einkommensabsicherung bei stationärem Krankenhausaufenthalt
•    Chefarztbehandlung und Einbettzimmer im Krankenhaus
•    Direkter Facharztzugang ohne Überweisung und Wartezeiten
•    Schutz auf Auslandsreisen und -aufenthalten
•    Erweiterte Vorsorge über den GKV-Katalog hinaus


Warum die Gesundheitsprüfung so wichtig ist
Bei der Beantragung sind genaue Angaben zum Gesundheitszustand unerlässlich – sie bestimmen das kalkulierte Risiko und die Beitragshöhe. Falsche oder unvollständige Angaben, etwa zur Krankheitsvorgeschichte, zu Medikamenten, Operationen oder zum Raucherstatus, können im Ernstfall gravierende Folgen haben: kein Leistungsanspruch, rückwirkend höhere Beiträge oder sogar die rückwirkende Vertragsaufhebung. Deshalb empfehlen wir ausdrücklich einen persönlichen Termin mit unserem Krankenversicherungsexperten, bevor ein Antrag gestellt wird.
Geht das auch mit chronischer Erkrankung?
Ja – auch mit einer chronischen Erkrankung ist eine private oder betriebliche Kranken- und Pflegezusatzversicherung bei der Allianz grundsätzlich möglich. Die Konditionen richten sich nach Art und Verlauf der Erkrankung. Wir beraten Sie transparent über die realistischen Optionen, damit Sie weder unter- noch überversichert in die Zukunft gehen.


Für wen kommt die PKV als Vollversicherung infrage?
Die private Krankenversicherung als Alternative zur GKV steht offen für Selbstständige und Freiberufler, Angestellte mit Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze, Studenten sowie Beamte mit Beihilfeanspruch. Das individuelle Leistungspaket bietet direkten Facharztzugang, kürzere Wartezeiten, umfangreichen Auslandsschutz und eine auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittene Versorgung.

Und für Ihr Unternehmen: die bKV
Die betriebliche Krankenversicherung funktioniert als Gruppenvertrag: Ihr Unternehmen schließt sie ab und finanziert die Beiträge für die Belegschaft. Die Vorteile:
1.    Keine Gesundheitsprüfung, keine Wartezeiten – auch Mitarbeitende mit Vorerkrankungen sind abgesichert
2.    Umfangreiche Gesundheitsleistungen steigern Zufriedenheit und Produktivität
3.    Ihr Unternehmen positioniert sich als attraktiver Arbeitgeber im Wettbewerb um Fachkräfte
4.    Steuerliche Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer machen die bKV doppelt effizient
5.    Verschiedene Produktkonzepte und Budgetmodelle bieten maximale Entscheidungsfreiheit

Mein Rat
Versorgungslücken im Gesundheitsbereich entstehen unbemerkt – bis der Ernstfall eintritt. Wir gehen Ihre bestehenden Leistungen systematisch durch, identifizieren offene Lücken und stellen ein passendes Portfolio zusammen – vom Basis-Schutz bis zur Komplettlösung. Beratung persönlich an der Hochstraße 22 in Bochum-Wattenscheid, nach Vereinbarung am Drosselweg 18 in Bochum-Grumme oder per Video.

Auf LinkedIn veröffentlichen wir regelmäßig Praxistipps zu PKV, bKV und betrieblichen Benefits.
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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Exzedentenversicherung für hohe Unternehmensrisiken in Bochum und im Ruhrgebiet

Wer Unternehmen zu Versicherungen berät, sollte die Wirtschaft kennen, in der diese Unternehmen arbeiten. Für mich heißt das seit vielen Jahren: Verantwortung übernehmen – nicht nur in der Agentur, sondern auch dort, wo in Bochum über Wirtschaft, Recht und Gemeinschaft entschieden wird. Drei ehrenamtliche Aufgaben prägen dieses Engagement.

Lions Club Bochum-Ruhr: Sekretär im Vorstand
Der Lions Club Bochum-Ruhr wurde 1968 gegründet und ist Teil von Lions Clubs International. Sein Engagement gilt vor allem Projekten für Kinder und Jugendliche in Bochum. Die wichtigste Activity ist der jährliche Glühweinstand auf dem Bochumer Weihnachtsmarkt; die Erlöse fließen über das Lions-Hilfswerk Bochum-Ruhr e.V. in gemeinnützige Projekte – in der Vergangenheit unter anderem das Projekt Auszeit, das Projekt Glückskäfer und die Caritas-Initiative „Erste Schulausstattung". Ich bin seit vielen Jahren Mitglied und im Vorstand als Sekretär tätig, zugleich Sekretär des Hilfswerks. Der Sekretär ist die organisatorische Schaltstelle des Clubs: Einladungen, Protokolle, Kontakt zum Distrikt, Umsetzung der Beschlüsse.

 

Ehrenamtlicher Handelsrichter am Landgericht Bochum
Als Handelsrichter bin ich für eine Amtszeit von fünf Jahren an das Landgericht Bochum berufen. Handelsrichter wirken in der Kammer für Handelssachen mit, die Streitigkeiten unter Kaufleuten verhandelt – etwa aus Handelsgeschäften, Gesellschaftsverhältnissen, Wettbewerbsrecht oder Markenschutz. Die Kammer ist mit einem hauptamtlichen Vorsitzenden Richter und zwei ehrenamtlichen Handelsrichtern besetzt; die Handelsrichter haben die vollen Rechte und Pflichten eines Berufsrichters. Ernannt werden kann nur, wer selbst Kaufmann, Geschäftsführer, Vorstand oder Prokurist ist. Der Gedanke dahinter: Kaufmännische Erfahrung und Handelsbräuche sollen in die Urteilsfindung einfließen.

 

Mitglied der Vollversammlung der IHK Mittleres Ruhrgebiet
Seit November 2024 gehöre ich der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet an – in der Wahlgruppe Finanz- und Immobilienwirtschaft für den Wahlbezirk Bochum. Die Vollversammlung ist das gewählte Hauptorgan der Kammer, oft „Parlament der regionalen Wirtschaft" genannt. Ihre Mitglieder arbeiten ehrenamtlich, beschließen Haushalt und Beitragsordnung, wählen das Präsidium und vertreten das Gesamtinteresse der Unternehmen in Bochum, Herne, Witten und Hattingen gegenüber Politik und Verwaltung.


Was Firmenkunden davon haben
Alle drei Ämter sind unbezahlt und kosten Zeit. Sie geben aber etwas zurück, das sich nicht kaufen lässt: den Blick auf die Fragen, mit denen sich Unternehmer im Ruhrgebiet tatsächlich beschäftigen. Am Landgericht sehe ich, an welchen Vertrags- und Haftungsfragen Geschäftsbeziehungen scheitern. In der IHK erlebe ich, welche Themen den Standort bewegen – Fachkräfte, Ausbildung, Infrastruktur, Digitalisierung. Im Lions Club erfahre ich, was gesellschaftliches Engagement in Bochum konkret bewirkt. Dieses Wissen fließt in jede Beratung ein – von der Betriebshaftpflicht bis zur D&O-Versicherung.

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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Moderne Padelanlage im Ruhrgebiet Beispiel für versicherbare Infrastrukturbauwerke

Was haben eine Golfanlage, eine Autobahnbrücke, ein Tunnel und eine neue Padelanlage gemeinsam? Sie alle lassen sich über die Allianz Baubestandsversicherung mit umfassender All-Risk-Deckung versichern. Der Begriff ist weniger geläufig als die klassische Bauleistungsversicherung – dabei handelt es sich um ein grundlegend anderes Produkt: Die Bauleistungsversicherung schützt laufende Bauvorhaben, die Baubestandsversicherung sichert bereits fertiggestellte und in Betrieb genommene Bauwerke ab.


Was ist eine Baubestandsversicherung und wen betrifft sie?
Eine spezialisierte Sachversicherung für Betreiber und Eigentümer von Tiefbau- und Ingenieurbauwerken. Versichert sind fertiggestellte Infrastrukturanlagen wie Brücken, Tunnel, Hafenanlagen, Stauwehre und Dämme – aber auch Sportanlagen wie Golfplätze, Tennis- und Padelanlagen. Voraussetzung: Die Bauwerke sind betriebsfertig, also nach Abnahme und gegebenenfalls abgeschlossenem Probebetrieb zur Nutzung bereit oder bereits in Betrieb. Zielgruppen sind Kommunen, Infrastrukturgesellschaften, Sportanlagenbetreiber und private Eigentümer gleichermaßen.


Was ist im Einzelnen versicherbar?
Der Schutz umfasst die im Vertrag bezeichneten Tief- und Ingenieurbauwerke inklusive technischer Gebäudeausrüstung und zugehöriger Hochbauten. Auf Wunsch zusätzlich: kaufmännische und technische Betriebseinrichtung, Vorräte und Zusatzgeräte, Reserveteile für versicherte Sachen sowie sonstige Sachen auf dem Betriebsgelände.


Was deckt die All-Risk-Klausel ab?
Das Herzstück ist die Allgefahrendeckung: Alle unvorhergesehenen Schäden und Zerstörungen sind versichert, sofern sie nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind – der fundamentale Unterschied zu Standardpolicen, die nur benannte Gefahren abdecken. Typische versicherte Ursachen:
•    Witterungseinflüsse wie Sturm, Hagel, Überschwemmung und Hochwasser
•    Vandalismus und mutwillige Zerstörung durch Dritte
•    Fahrlässigkeit und Ungeschicklichkeit, etwa Ausführungsfehler bei Wartungsarbeiten
•    Diebstahl fest verbundener Teile wie Fenster, Türen und sanitäre Anlagen
•    Folgeschäden aus Konstruktions- oder Materialfehlern


Wie berechnet sich der Beitrag?
Maßgeblich sind der Bauwert der Anlage, Bauart und Materialien, der Standort mit seinen Risikobedingungen sowie der Umfang etwaiger Eigenleistungen bei Wartung und Instandhaltung. Im Schadensfall übernimmt die Allianz in der Regel Material, Arbeitsstunden und alle notwendigen Aufwendungen, um den Zustand vor dem Schadensereignis wiederherzustellen. Eine Selbstbeteiligung ist üblicherweise vereinbart.


So läuft die Schadensregulierung
1.    Schadensmeldung an die Allianz unmittelbar nach Feststellung
2.    Beauftragung eines Sachverständigen zur Dokumentation und Schätzung
3.    Abstimmung der Reparaturmaßnahmen mit der Allianz
4.    Instandsetzung durch qualifizierte Fachbetriebe
5.    Abrechnung der Kosten für Material, Arbeit und notwendige Zusatzmaßnahmen

Meine Einschätzung
Betreiber von Infrastruktur- und Sportanlagen haben oft keinen vollständigen Überblick darüber, dass ihre bestehenden Policen erhebliche Lücken für die bauliche Substanz aufweisen. Die Baubestandsversicherung schließt genau diese Lücken – mit einer Allgefahrendeckung, die auf Ingenieurbauwerke zugeschnitten ist. Wir kennen die regionalen Risiken und erstellen Ihnen ein maßgenaues Angebot.

Auf LinkedIn berichten wir über Versicherungslösungen für besondere Objekte und Infrastrukturprojekte.
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Allianz Versicherung Marcus Sill e.K. Bochum - Gewerbliche Photovoltaikanlage auf einem Hallendach mit Batteriespeicher

Deutschland ist europaweit führend im Ausbau von Batteriespeichern: 2 Millionen stationäre Speicher mit einer Gesamtkapazität von 22 GWh sind bereits installiert, davon 300 Großspeicher mit zusammen 2,9 GWh – und 440 weitere Großspeicherprojekte sind in der Pipeline. Bis 2030 soll die Kapazität auf 100 GWh steigen. Im gewerblichen PV-Markt sind aktuell 2,65 Millionen Anlagen aktiv, mit 375.000 Neuinbetriebnahmen pro Jahr (+16 % gegenüber dem Vorjahr). Die Allianz Esa hält in der technischen Versicherung für PV-Anlagen einen Marktanteil von 13,5 Prozent. Der Markt wächst rasant – und mit ihm der Absicherungsbedarf.


Welche Gefahren bedrohen PV-Anlagen und Speicher?
Die häufigsten Schadenursachen in der Praxis: Hagel, Blitz, Tierverbiss, Überspannung, Bedienungsfehler und innere Betriebsschäden. Drei konkrete Fälle:
•    Tierverbiss: Nagetiere beschädigten die Verkabelung einer gewerblichen PV-Anlage; entstehende Lichtbögen führten zu einem Brandschaden an Modulen und Wechselrichter. Gesamtschaden: 14.500 Euro.
•    Hagel: Nahezu alle Module einer Dachanlage wurden zerstört, dazu kamen entgangene Einspeisevergütungen. Gesamtschaden: 173.000 Euro.
•    Batteriespeicher: Interne Defekte führten zu Kurzschlüssen und aufgeblähten Zellen; neben Reparatur und Batterietausch entstanden Mehrkosten durch Fremdstrombezug. Gesamtschaden: 12.700 Euro.

Was leistet die Allianz PV-Versicherung im All-Risk-Prinzip?
Der Schutz umfasst alle Komponenten einer gewerblichen Anlage: PV-Module, Wechselrichter und Transformatoren, Schalt- und Regeltechnik samt Verkabelung, stationäre Ladestationen sowie Batteriespeicher bis 100.000 Euro Neuwert – standardmäßig mitversichert. Versicherte Gefahren: Brand, Blitz, Sturm, Hagel, Schneedruck, Frost, Wasser, Kurzschluss, Überspannung, Tierverbiss, Bedienungsfehler, Konstruktions- und Materialfehler, Diebstahl sowie innere Betriebsschäden ohne äußere Einwirkung.

Fünf Leistungsmerkmale, die den Unterschied machen
1.    Sofortige Reparaturfreigabe bis 25.000 Euro – ohne Wartezeit auf Sachverständigengutachten
2.    Verzicht auf Quotelung bis 50.000 Euro – volle Entschädigung auch bei grober Fahrlässigkeit
3.    Kein Altmaterialabzug – Entschädigung auf Neuwertbasis
4.    Technischer Fortschritt abgesichert: Mehraufwand bei nicht mehr verfügbaren Ersatzteilen bis 10 % der Versicherungssumme
5.    Neuwertentschädigung in den ersten zwei Betriebsjahren, danach verbesserte Abschreibungsquoten für Batteriespeicher

Wie werden Großspeicher ab 150.000 Euro Neuwert versichert?
Ab dieser Größenordnung greifen differenzierte Underwriting-Prozesse. Individuelle Lösungen werden gemeinsam mit den Ingenieuren der Allianz Esa erarbeitet und umfassen Maschinenversicherung und Elektronikdeckung, Betriebsunterbrechungsversicherung in Errichtungs- und Betriebsphase sowie den Einschluss von PPA-Mehrkosten (Power Purchase Agreement). Warum das nötig ist, zeigt ein realer Großschaden: Ein Kühlmittelleck führte zu einem Kurzschluss, das Batteriemanagementsystem erkannte den Brand nicht rechtzeitig. Sach- und Entsorgungskosten: über 1 Million Euro – plus Stillstandskosten und PPA-Mehrkosten im sechsstelligen Bereich.

Meine Einschätzung
Gewerbliche PV-Anlagen und Batteriespeicher sind keine Erweiterung der Gebäudeversicherung – sie sind eigenständige technische Anlagen mit komplexen Risikoprofilen. Gerade bei wachsenden Speicherkapazitäten reicht eine pauschale Einbeziehung in den Firmenvertrag nicht aus. Wir begleiten Betreiber und Investoren seit 2007 mit direktem Zugang zur Allianz Esa – von der Einzelanlage bis zum Großspeicherprojekt.

In meinen LinkedIn-Fachartikeln behandle ich regelmäßig die Versicherung erneuerbarer Energien.
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