Warum ein Obstkorb keine Mitarbeiterbindung schafft – die bKV schon.
Fachkräftemangel, steigende Krankenstandsquoten, wachsender Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeitende: Das sind drei zentrale Herausforderungen für Arbeitgeber – und ein Obstkorb im Pausenraum oder ein gelegentlicher Rückenkurs sind keine Antwort darauf. Was Mitarbeitende heute schätzen und langfristig bindet, sind nachhaltige Health Benefits: Leistungen, die ihre Gesundheit dauerhaft erhalten. Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist dabei das wirksamste Instrument, das Arbeitgebern zur Verfügung steht.
Was ist die bKV?
Eine private Krankenzusatzversicherung, die der Arbeitgeber für seine Mitarbeitenden abschließt und deren Beiträge er vollständig übernimmt. Sie ergänzt die gesetzliche Krankenversicherung um den Komfort einer privaten Absicherung – ohne dass die Mitarbeitenden selbst aktiv werden müssen. Anbieter ist die Allianz Private Krankenversicherungs-AG, die zusätzlich digitale Gesundheitsservices bereitstellt.
Welche Leistungen sind möglich?
Die bKV lässt sich in zwei Produktkonzepten gestalten: als Bausteinmodell (gezielte Auswahl einzelner Leistungsbausteine) oder als Budgetmodell (festes Jahresbudget für verschiedene Gesundheitsleistungen). Typische Bausteine:
• Krankenhauszusatz: Chefarztbehandlung und Einbettzimmer
• Zahnersatz und professionelle Zahnreinigung über den GKV-Katalog hinaus
• Vorsorge-Extra: Leistungen außerhalb der GKV-Erstattung
• Vorsorge-Gutscheine und Gesundheitsvorsorge auch auf Auslandsreisen
• Sofortiger Schutz ab Vertragsbeginn – keine Wartezeiten
• Kein Gesundheits-Check erforderlich – auch Mitarbeitende mit Vorerkrankungen sind abgesichert
• Keine Alterungsrückstellungen, günstige und kalkulierbare Beitragsstruktur
Welche steuerlichen Vorteile bietet die bKV?
Wenn der Arbeitgeber den Beitrag direkt abschließt und bezahlt, kann der geldwerte Vorteil innerhalb der Sachbezugsfreigrenze von 50 Euro pro Monat steuerfrei bleiben. Bei Ausschöpfung dieser Grenze ist in Gruppenverträgen eine Pauschalbesteuerung möglich. Damit ist die bKV keine reine Ausgabe, sondern eine steuerlich vorteilhafte Investition in Mitarbeiterbindung – die individuelle Abstimmung mit dem Steuerberater empfehlen wir ausdrücklich.
Warum die bKV im Recruiting den Unterschied macht
Bewerber entscheiden längst nicht mehr allein nach dem Bruttogehalt – sie vergleichen das Gesamtpaket. Eine bKV signalisiert unmissverständlich: Uns liegt Ihre Gesundheit am Herzen, vorsorglich und nachhaltig. Das wirkt messbar auf Loyalität, Fehlzeiten und die Bereitschaft, das Unternehmen weiterzuempfehlen – besonders in Branchen mit hoher körperlicher oder psychischer Belastung wie Pflege, Handwerk und Logistik.
So gehen Sie als Arbeitgeber vor
1. Bedarfsermittlung: alle Mitarbeitenden oder ausgewählte Berufsgruppen?
2. Modellauswahl: Baustein- oder Budgetmodell – je nach Struktur und Budget
3. Steuerliche Prüfung mit dem Steuerberater
4. Implementierung: Die Allianz übernimmt Vertragsabwicklung und laufende Verwaltung
5. Kommunikation: Mitarbeitende aktiv über den Mehrwert informieren
Meine Einschätzung
Die bKV ist kein Luxus für Großkonzerne. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen können sich damit von regionalen Wettbewerbern abheben – mit vergleichsweise geringem Aufwand und messbarem Effekt auf Bindung und Krankenquote. Ich begleite Sie von der ersten Analyse bis zur fertigen Police.
Auf LinkedIn teile ich regelmäßig Impulse zu Health Benefits und betrieblichen Gesundheitsstrategien.
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