Guido Weiler
Betriebliche Altersversorgung der Allianz

Betriebliche Altersversorgung

Themen im Fokus

Als Arbeitgeber haben Sie bei der betrieblichen Altersversorgung einen fast unerschöpflichen Gestaltungsspielraum.
Allerdings stehen auch rechtliche Rahmenbedingungen gegenüber, die sich kontinuierlich ändern. Hier informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen und geben Ihnen einen Überblick über die für 2015 wichtigen Kennzahlen.

Altersarmut vermeiden
 

Der Staat unterstützt Sie für einen entspannten Ruhestand. Wer sich heute für eine betriebliche Altersvorsorge entscheidet, wird durch weitreichende Förderungen belohnt.
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Berufsunfähigkeitsvorsorge
 

Berufsunfähigkeitsvorsorge zum "halben Preis": Berufsunfähigkeit betrifft jeden - egal ob körperlich oder kaufmännisch tätig. Jeder fünfte Arbeitnehmer in Deutschland wird berufsunfähig.
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Fachkräftemangel
 

Zufriedene Mitarbeiter - Wachsender Erfolg: Besonders qualifizierte Arbeitskräfte erwarten geförderte Vorsorge - nutzen Sie mit der betrieblichen Altersvorsorge ein wirkungsvolles Instrument, um Mitarbeiter zu binden und zu gewinnen.
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Kennzahlen der betrieblichen Altersversorgung
 
Höchstbeitrag
In den alten Bundesländern: Höchstbeitrag (monatliche BBG x Beitragssatz) für Pflichtversicherte und freiwillig Versicherte.
In den neuen Bundesländern:
1a) Höchstbeitrag für Pflichtversicherte (monatliche BBG/Ost x Beitragssatz)
1b) Höchstbeitrag für freiwillige Versicherte (monatliche BBG/West x Beitragssatz)
Entgeltgrenze
2) für geringfügige Beschäftigung und Versicherungsfreiheit (keine Versicherungsfreiheit in der gesetzlichen Rentenversicherung)
3) Arbeitgeber trägt Sozialversicherungsbeiträge allein - Geringverdienergrenze bei Berufsausbildung

Alte Bundesländer Neue Bundesländer
Beitragsbemessungsgrenze (BBG) zum 01.01. in der Rentenversicherung
monatlich6.350,00 EUR5.700,00 EUR
jährlich76.200,00 EUR68.400,00 EUR
4% jährlich3.048,00 EUR
Mindestbeiträge in Abhängigkeit von der BBG bei den Verbandsverträgen und Versorgungswerken monatlich
1%63,50 EUR
2%127,00 EUR
3%190,50 EUR
4%254,00 EUR
Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung
monatlich4.350,00 EUR
jährlich52.200,00 EUR
Jahresarbeitsentgeltgrenze in der Krankenversicherung
monatlich4.800,00 EUR
jährlich57.600,00 EUR
Beitragssatz
in der Rentenversicherung18,70%
allgemeiner Beitragssatz in der Krankenversicherung14,60%
(AN: 7,30% + ggf. kassenindividueller Zusatzbeitrag und AG: 7,30%)
in der Pflegeversicherung2,55%
Zuschlag für Kinderlose0,25%
in der Arbeitslosenversicherung3,00%
Höchst-, Mindest- und Regelbeitrag in der Rentenversicherung monatlich
Höchstbeitrag 1a 1.065,90 EUR
Höchstbeitrag 1b1.187,45 EUR1.187,45 EUR
Mindestbeitrag84,15 EUR
Regelbeitrag556,36 EUR497,42 EUR
Entgeltgrenzen monatlich
Entgeltgrenze2450,00 EUR
Entgeltgrenze3325,00 EUR
Bezugsgröße
monatlich2.975,00 EUR2.660,00 EUR
jährlich35.700,00 EUR31.920,00 EUR
1/7 monatlich405,00 EUR345,00 EUR
PSV-Beitrag
2014 endgültig1,30 ‰
2015 endgültig2,40 ‰
2016 endgültig 0 ‰
2017 vorschüssigwird im 1. Halbjahr 2017 entschieden
PSV-Höchstgrenzen
Rentenleistungen monatlich8.925,00 EUR7.980,00 EUR
Kapitalleistungen1.071.000,00 EUR957.600,00 EUR
Staatliche Förderung der bAV
 

Wer Sie nicht hat, verschenkt bares Geld: Wer sich für eine betriebliche Altersversorgung entscheidet, wird durch weitreichende Förderungen belohnt.
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Versorgungsausgleich
 

Der Versorgungsausgleich regelt die Teilung von Versorgungsanrechten bei einer Scheidung. Grundsätzlich will der Gesetzgeber, dass sämtliche Versorgungsanrechte direkt bei der Scheidung geteilt werden. Jeder Ehegatte soll einen – auf die Dauer der Ehe berechneten – hälftigen Anteil an jeder einzelnen Versorgung des anderen Ehegatten erhalten.

Vom Versorgungsausgleich umfasst werden die Anrechte aus

  • der gesetzlichen Rentenversicherung
  • der Beamtenversorgung
  • der berufsständischen Versorgungswerke
  • der betrieblichen Altersversorgung (Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds, Pensionszusage, Unterstützungskasse)
  • der privaten Alters- und Invaliditätsvorsorge

Vorrangig will der Gesetzgeber, dass im jeweiligen Versorgungssystem zwischen den Ehegatten geteilt wird (interne Teilung). Eine Teilung, bei der für den Ausgleichsberechtigten außerhalb des jeweiligen Versorgungssystems eine Versorgung eingerichtet wird (externe Teilung), ist unter bestimmten Voraussetzungen jedoch auch möglich.