Wir sichern Existenzen. Nicht nur Besitz. Versicherung, Vorsorge und Finanzierung für Unternehmen, Selbstständige und Privatpersonen

Allianz Versicherung Christian König Taucha - Titelbild Allianz Christian König Taucha
Allianz Versicherung Christian König Taucha - Christian König Versicherungsfachmann (IHK)

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Am Ende muss es funktionieren.

Versicherungen gibt es viele. Entscheidend ist, wer sich darum kümmert, wenn es darauf ankommt.

Als Allianz Generalvertretung in Taucha bei Leipzig beraten wir Privatkunden, Selbstständige und Unternehmen in den Bereichen Versicherung, Vorsorge, Vermögensaufbau und Baufinanzierung – persönlich vor Ort, digital und auf Wunsch deutschlandweit.

Unsere Kunden schätzen vor allem einen festen Ansprechpartner, verständliche Beratung und schnelle Unterstützung – insbesondere dann, wenn ein Schaden eingetreten ist. Wir kennen unsere Kunden und ihre Verträge und müssen deshalb bei einem Anliegen nicht jedes Mal wieder von vorn anfangen.

Die zentralen Themen rund um Absicherung, Vorsorge, Vermögensaufbau und Baufinanzierung decken wir mit unserer eigenen Erfahrung umfassend ab. Wird eine Fragestellung besonders komplex oder sehr speziell, greifen wir zusätzlich auf das Spezialistennetzwerk der Allianz zurück. Dort beschäftigen sich ausgewiesene Fachleute jeden Tag ausschließlich mit ihrem jeweiligen Gebiet. So erhalten Sie eine klare Empfehlung von uns und bei Bedarf zusätzlich die fachliche Tiefe eines hoch spezialisierten Experten.

Unser Anspruch ist, dass Sie verstehen, was Sie absichern und warum. Entscheidend ist nicht, wie gut ein Vertrag auf dem Papier klingt, sondern dass Ihre Absicherung funktioniert, wenn sie gebraucht wird.

Denn wir sichern Existenzen. Nicht nur Besitz.

Neuigkeiten

Was Sie wissen sollten. Und was sich lohnen kann.

Hier greifen wir Themen auf, die uns in der Beratung regelmäßig begegnen. Wir erklären wichtige Zusammenhänge rund um Versicherung, Vorsorge, Vermögensaufbau und Baufinanzierung, ordnen aktuelle Entwicklungen ein und stellen Lösungen vor, die für bestimmte Situationen interessant sein können.

Allianz Versicherung Christian König Taucha - Beratungsgespräch zur privaten Krankenversicherung für Arbeitnehmer im modernen Büro

Wer freiwillig gesetzlich krankenversichert ist, gehört zu einer vergleichsweise kleinen Gruppe von Arbeitnehmern, die überhaupt wählen darf: gesetzliche oder private Krankenversicherung. Genau deshalb sollte man diese Entscheidung nicht einfach laufen lassen.

Krankenversicherung ist kein Preisvergleich. Sie ist die Entscheidung darüber, wie Sie versorgt werden möchten, wenn es nicht mehr um Komfort geht, sondern um Ihre Gesundheit – im Zweifel um Ihr Leben.

Für gutverdienende Arbeitnehmer kommt 2026 noch ein weiterer Punkt hinzu: Ab 2027 werden die Zugangsvoraussetzungen zur privaten Krankenversicherung zusätzlich verschärft.

Wer kann als Arbeitnehmer in die PKV wechseln?

2026 liegt die Versicherungspflichtgrenze bei 77.400 Euro brutto/Jahr (6.450 €/Monat). Arbeitnehmer oberhalb dieser Grenze können zwischen GKV und PKV wählen – typischerweise Führungskräfte, Ingenieure, Ärzte oder IT-Spezialisten.

Warum PKV? Nicht wegen der Beitragsersparnis.

Eine private Krankenversicherung sollte man nicht abschließen, weil irgendwo ein Tarif ein paar Euro günstiger aussieht. Es geht um Leistung.

In der GKV ist der Leistungsumfang gesetzlich vorgegeben und kann durch den Gesetzgeber jederzeit angepasst oder eingeschränkt werden. In der PKV hängt der Versicherungsschutz davon ab, welche Leistungen vertraglich vereinbart werden – mit lebenslanger Leistungsgarantie.

Die eigentliche Frage ist nicht: Was kostet meine Krankenversicherung diesen Monat? Sondern: Welche medizinische Versorgung möchte ich haben, wenn ich sie wirklich brauche?

Ein leistungsstarker PKV-Tarif kann bewusst auf ein hohes Versorgungsniveau ausgerichtet werden. Das kostet Geld. Gute Krankenversicherung darf auch Geld kosten. Entscheidend ist, was man dafür bekommt. Zum Vergleich: Die Leistung aus der gesetzlichen Krankenversicherung kostet Gutverdiener ab 2027 auch rund 1.390 Euro im Monat.

Was ändert sich ab 2027 durch die GKV-Reform?

Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz kommen ab 2027 spürbare Veränderungen:

- GKV-Höchstbeitrag steigt um rund 10 % auf ca. 1.390 €/Monat
- Zahnersatz-Zuschuss sinkt von 60 auf 50 %
- Medikamenten-Zuzahlung steigt von 10 auf 15 €
- Versicherungspflichtgrenze wird zusätzlich um 3.600 € angehoben (mögliche JAEG 2027: knapp 85.000 €)
- Partner ohne Einkommen müssen teilweise eigene Beiträge zahlen

Allein die außerordentliche BBG-Anhebung bedeutet laut Bundesgesundheitsministerium rund 26 Euro zusätzlich pro Monat auf Arbeitnehmerseite.

Warum kann ein Wechsel noch 2026 besonders interessant sein?

Wichtige Übergangsregelung: Wer am 31.12.2026 bereits privat versichert ist, wird von der zusätzlichen Erhöhung der Versicherungspflichtgrenze um 3.600 Euro ausgenommen.

Wer mit seinem Einkommen näher an der Grenze liegt, sollte die Entscheidung nicht auf 2027 vertagen.

Fristen: GKV-Kündigung bis 30. September 2026. PKV-Start ab 1. Dezember 2026.

Ist die PKV automatisch besser?

Nein. Eine PKV kann weniger interessant sein, wenn:

- Mehrere Kinder von der Familienversicherung profitieren
- Vorerkrankungen zu ungünstigen Annahmebedingungen führen
- Die Lebensplanung nicht zu einer langfristigen PKV passt

Die Rückkehr in die GKV ist später nicht beliebig möglich. Trotzdem: Wer gesund ist, gut verdient und hochwertige Versorgung möchte, sollte sich nicht allein aus Gewohnheit für die GKV entscheiden.

Was ist mit Vorerkrankungen?

Vor einem Wechsel erfolgt eine Gesundheitsprüfung. Erst wenn klar ist, zu welchen Bedingungen eine PKV möglich ist, lässt sich sinnvoll vergleichen. Die Prüfung gehört vor die Entscheidung – nicht danach.

Wird die PKV im Alter unbezahlbar?

Auch dieses Argument gehört auf den Tisch. Aber pauschal stimmt es nicht.

Private Krankenversicherungen bilden Alterungsrückstellungen, um die steigenden Gesundheitskosten im Alter über die Versicherungsdauer abzufedern. Gleichzeitig können auch PKV-Beiträge steigen – sie richten sich aber anders als GKV-Beiträge nicht nach dem aktuellen Einkommen.

Deshalb sollte man eine PKV nicht danach auswählen, welcher Tarif mit 32 Jahren gerade besonders billig aussieht. Eine Krankenversicherung muss auch mit 50, 60 und 70 noch zu Ihnen passen.

Genau deshalb steht bei einer guten Beratung zuerst die Leistung, dann die langfristige Gestaltung und erst danach der Beitrag.

Sollten Sie noch 2026 wechseln?

Nicht blind. Aber wenn Sie freiwillig gesetzlich versichert sind und gut verdienen – prüfen Sie es jetzt. Wir prüfen gemeinsam:

- Welches Leistungsniveau Sie wirklich möchten
- Ob die PKV zu Ihrer Lebensplanung passt
- Welche gesundheitlichen Voraussetzungen bestehen
- Ob ein Wechsel noch 2026 einen konkreten Vorteil bietet

Nicht blind wechseln. Aber jetzt prüfen, solange Sie die Wahl haben.

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Quellen: GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (2026), Bundesgesundheitsministerium, Sozialversicherungsrechengrößen 2026. Endgültige Rechengrößen 2027 werden im Herbst 2026 veröffentlicht.

*Stand: August 2026  Autor: Christian König, Allianz Generalvertretung, Dewitzer Str. 33–35, 04425 Taucha - Keine Rechtsberatung.*

Allianz Versicherung Christian König Taucha - Versandbox Maxibrief mit Anschreiben und 100 Gramm Päckchen Kaffee

Ich wollte eigentlich nur Kaffee verschicken. Kein neues Geschäftsmodell. Kein Onlinehandel. Einfach ein paar Maxibriefkartons mit Anschreiben und einem kleinen Päckchen Kaffee an Unternehmen.

Und plötzlich lernt man Begriffe wie Verpackungsregister, Systembeteiligung und Mengenmeldung.

Denn wer gewerblich Waren in Versandverpackungen verschickt, kann damit Pflichten aus dem Verpackungsrecht auslösen. Dazu können die Registrierung im Verpackungsregister LUCID, die Beteiligung an einem dualen System und entsprechende Mengenmeldungen gehören. Die grundlegenden Pflichten bestehen auch unter der seit 12. August 2026 anwendbaren EU-Verpackungsverordnung weiter.

Wer solche Pflichten übersieht, hat irgendwann nicht mehr nur ein Thema mit ein paar Kilo Pappe. Verstöße können zu Bußgeldern führen. Für nicht ordnungsgemäß registrierte bzw. beteiligte Verpackungen kann zudem ein Vertriebsverbot bestehen.

Und genau da wird aus einem Kaffeepäckchen plötzlich ein Compliance-Thema.

Warum sind es selten die großen Kosten, die gefährlich werden?

Natürlich bringt einen Unternehmer eine Gebühr von 40 Euro nicht um. Aber die 40 Euro müssen trotzdem verdient werden.

Dazu kommen Registrierung, Prüfung der eigenen Pflichten, Mengenberechnung, Meldungen und Fristen. Alles für sich kein Drama. Das Problem ist die Summe.

Aus 30 kleinen Aufwänden wird irgendwann ein ziemlich großer. Und während man eigentlich Kunden gewinnen, Mitarbeiter führen und sein Unternehmen weiterentwickeln möchte, verwaltet man zunehmend die Verwaltung.

Die Verpackungsverordnung ist dafür nur ein Beispiel.

Welche Risiken haben wir eigentlich nicht auf dem Schirm?

Für mich ist an der Geschichte deshalb etwas anderes viel interessanter: Wenn aus einer so banalen Sache wie dem Versand eines Kaffeepäckchens plötzlich ein finanzielles oder rechtliches Risiko entstehen kann – welche Themen gibt es im eigenen Unternehmen noch, an die gerade niemand denkt?

Genau hier beginnt vernünftiges Risikomanagement.

Die offensichtlichen Risiken kennen die meisten Unternehmer:

- Ein Gebäude kann brennen
- Ein Fahrzeug kann verunfallen
- Ein Mitarbeiter kann ausfallen
- Ein Kunde kann Schadenersatz verlangen

Schwieriger sind die Themen dazwischen:

- Neue gesetzliche Anforderungen
- Abhängigkeiten von einzelnen Personen
- Lücken in Verträgen oder bestehenden Absicherungen
- Cyberrisiken
- Haftung der Geschäftsleitung
- Fehlende Vorsorge für den Ausfall des Unternehmers selbst

Nicht jedes Risiko lässt sich versichern. Aber man sollte zumindest wissen, dass es existiert.

Was bringt ein strukturierter Blick auf das eigene Unternehmen?

Genau deshalb schaue ich mir mit Unternehmern nicht nur bestehende Versicherungsverträge an. Die interessantere Frage lautet: Wo kann es finanziell unangenehm werden, obwohl heute noch gar kein Problem sichtbar ist?

Dabei geht es nicht um einen 80-seitigen Risikobericht und auch nicht darum, anschließend möglichst viele neue Versicherungen abzuschließen. Sondern darum, das Unternehmen einmal strukturiert mit einem anderen Blick zu betrachten:

- Wo bestehen relevante finanzielle Risiken?
- Was ist bereits vernünftig abgesichert?
- Welche Lücken gibt es?
- Was lässt sich vermeiden, was organisatorisch lösen – und was sinnvoll versichern?

Wie geht es weiter?

Wer sein Unternehmen einmal aus dieser Perspektive betrachten möchte, kann gerne einen Termin mit mir vereinbaren.

Denn manchmal beginnt Risikomanagement eben nicht mit einem Großschaden. Sondern mit einem Kaffeepäckchen.

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*Hinweis: Die Ausführungen zum Verpackungsrecht dienen der allgemeinen Information und stellen keine Rechtsberatung dar.*

Allianz Versicherung Christian König Taucha - Neuigkeitenbild Plan 12

Urlaubsgeld ist schön. Einmal im Jahr kommt ein Extra aufs Konto, man hat mehr Spielraum und kann sich etwas gönnen. Noch besser wäre es, wenn so ein Extra nicht nur einmal im Jahr kommt – sondern jeden Monat.

Genau hier setzt Plan12 von Allianz Global Investors an: ein Fondskonzept mit monatlichen Ausschüttungen von bis zu 6 % pro Jahr. Das Kapital bleibt investiert und arbeitet weiter, während Sie zwölf Mal im Jahr eine Auszahlung auf Ihr Konto erhalten.

Was ist Plan12 und wie funktioniert es?

Die Idee hinter Plan12 ist einfach: Sie legen Kapital an und erhalten daraus monatliche Ausschüttungen auf Ihr Konto – also zwölf Auszahlungen im Jahr.

Dabei geht es nicht darum, Ihr eigenes Geld Monat für Monat zurückzubekommen. Das Kapital bleibt investiert und kann weiter für Sie arbeiten. Die Ausschüttungen entstehen aus laufenden Erträgen wie Zinsen und Dividenden.

Aus vorhandenem Kapital kann so mehr werden als ein Kontostand. Mit Plan12 kann daraus ein monatliches Extra entstehen – ohne dass Sie dafür jeden Monat aktiv etwas tun müssen.

Für wen eignet sich Plan12?

Plan12 eignet sich besonders für Menschen, die:

- Bereits Kapital angespart haben (z. B. aus Erbschaft, Lebensversicherung, Immobilienverkauf oder langjährigem Sparen)
- Regelmäßige Einkünfte aus ihrem Vermögen wünschen
- Nicht alles auf dem Tagesgeldkonto liegen lassen möchten
- Einen planbaren monatlichen Zufluss schätzen – wie Urlaubsgeld, nur zwölf Mal im Jahr

Wie hoch sind die Ausschüttungen?

Plan12 bietet eine angestrebte Ausschüttung von bis zu 6 % pro Jahr – verteilt auf zwölf monatliche Zahlungen direkt auf Ihr Konto.

Wichtig: Die Ausschüttungen sind nicht garantiert. Sie hängen von der Marktentwicklung und den laufenden Erträgen des Fonds ab.

Welche Risiken gibt es?

Plan12 bleibt eine Kapitalanlage. Das bedeutet:

- Kurse können schwanken
- Ausschüttungen sind nicht garantiert
- Verluste sind möglich
- Der Wert der Anlage kann unter den ursprünglich investierten Betrag fallen

Deshalb sollte vorher klar sein, welcher Betrag kurzfristig verfügbar bleiben soll und welcher Teil länger investiert arbeiten darf. Plan12 ist kein Ersatz für eine Notfallreserve.

Was unterscheidet Plan12 von einem Auszahlplan?

Bei einem klassischen Auszahlplan wird das eigene Kapital Stück für Stück aufgebraucht. Bei Plan12 ist das Ziel ein anderes: Das Kapital soll erhalten bleiben, während die Erträge ausgeschüttet werden.

Ihr Vermögen arbeitet weiter – und Sie profitieren von den laufenden Erträgen, ohne die Substanz aufzuzehren.

Passt Plan12 zu mir?

Die eigentliche Frage ist nicht nur: Wie viel Geld liegt auf dem Konto? Sondern: Was macht dieses Geld jeden Monat für Sie?

Ob Plan12 zu Ihrer Situation passt, lässt sich schnell klären. Wir prüfen gemeinsam, welcher Anteil Ihres Vermögens für eine solche Anlage geeignet ist und welche Ausschüttungshöhe realistisch erreichbar wäre.

Allianz Versicherung Christian König Taucha - Altersvorsorgezulagen jetzt auch für Selbstständige

 1. Januar 2027 tritt das neue Altersvorsorgereformgesetz in Kraft. Die staatliche Förderung der privaten Altersvorsorge wird vereinfacht, der Kreis der Förderberechtigten erweitert und die Produktauswahl flexibler. Für viele Menschen bedeutet das: mehr Zulage, einfachere Berechnung und neue Möglichkeiten – auch und gerade für Selbstständige.

Endlich auch für Selbstständige: Förderung mitnehmen, die Ihnen zusteht

Selbstständige, Freiberufler und Gewerbetreibende waren bisher von der staatlichen Altersvorsorge-Förderung ausgeschlossen. Keine Zulagen, kein Sonderausgabenabzug – obwohl sie über ihre Steuern das System seit Jahren mitfinanziert haben. Andere haben profitiert, Selbstständige haben bezahlt.

Das ändert sich ab 2027 grundlegend. Erstmals haben auch Selbstständige, Freiberufler und Mitglieder berufsständischer Versorgungswerke Anspruch auf die volle staatliche Förderung:

- Bis zu 540 € Grundzulage pro Jahr – geschenkt, einfach für das Einzahlen
- Bis zu 300 € Kinderzulage pro Kind – zusätzlich, für jedes kindergeldberechtigte Kind
- Steuerliche Absetzbarkeit – Eigenbeiträge bis 1.800 € plus Zulagen als Sonderausgaben
- Steuerfreie Erträge in der Ansparphase
- Berufseinsteigerbonus: 200 € einmalig bei Abschluss vor dem 25. Geburtstag

Kurz gesagt: Was Ihnen jahrelang vorenthalten wurde, steht Ihnen jetzt zu. Nutzen Sie es. Es gibt keinen Grund, dem Staat dieses Geld zu schenken.

Was ändert sich gegenüber der bisherigen Riester-Förderung?

Die bisherige Riester-Förderung war einkommensabhängig und für viele schwer zu durchschauen. Ab 2027 wird die Förderung beitragsproportional berechnet – also direkt abhängig davon, wie viel Sie einzahlen:

- Für jeden eingezahlten Euro bis 360 € gibt es 50 Cent Zulage
- Für weitere Einzahlungen bis 1.800 € gibt es 25 Cent pro Euro
Maximale Grundzulage: 540 € pro Jahr
- Kinderzulage: 100 % auf die ersten 300 € pro Kind
- Mindestbeitrag: Nur 120 € pro Jahr (10 € monatlich)
- Relativ Flexible Auszahlung: Lebenslange Rente, Auszahlungspläne oder bis zu 30 % Teilkapitalisierung

Wie hoch ist die neue Förderung konkret?

Beispiel 1 – Selbstständiger Handwerker, 42 Jahre, 2 Kinder, 1.800 € Jahresbeitrag:
- Grundzulage: 540 €
- Kinderzulage: 600 € (2 × 300 €)
- Gesamtförderung: 1.140 € pro Jahr – bei 1.800 € Eigenbeitrag
- Zusätzliche Steuerersparnis durch Sonderausgabenabzug möglich

Beispiel 2 – Freiberuflerin, 28 Jahre, keine Kinder, 1.200 € Jahresbeitrag:
- Grundzulage: 390 €
- Effektive Eigenleistung: 810 € pro Jahr
- Zusätzliche Steuerersparnis möglich

Beispiel 3 – Angestellte, 35 Jahre, 1 Kind, 300 € Jahresbeitrag:
- Grundzulage: 150 €
- Kinderzulage: 300 €
- Gesamtförderung: 450 € bei nur 300 € Eigenbeitrag

Welche Produktarten gibt es ab 2027?

Das neue Gesetz ermöglicht drei Produktkategorien:

Altersvorsorgevertrag (mit Garantie): Klassisches Versicherungsprodukt mit 80 % oder 100 % Beitragsgarantie. Flexible Fondsauswahl. Ideal für sicherheitsorientierte Kunden.
Altersvorsorgedepot (ohne Garantie): Fondsbasierte Anlage ohne Garantie, breite Fondsauswahl inkl. ETFs. Höhere Renditechancen. Für renditeorientierte Kunden.
Standarddepot: Einfaches, kostengünstiges Produkt mit maximal 1 % Effektivkosten. Zwei vorgegebene Fonds mit automatischem Life-Cycling. Online abschließbar.

Allianz Leben wird ab Januar 2027 alle drei Produktkategorien anbieten.

Was passiert mit bestehenden Riester-Verträgen?

Bestehende Verträge genießen vollen Bestandsschutz. Sie können unverändert weitergeführt werden. Ab 2027 bestehen zwei Wechseloptionen:

Förderwechsel: Die neue Fördersystematik im bestehenden Vertrag nutzen (ohne Produktwechsel).
Produktwechsel: In ein neues Produkt wechseln (beinhaltet automatisch den Förderwechsel).

Es besteht kein Handlungsdruck und keine Frist. Ob die neue oder alte Förderung vorteilhafter ist, hängt von der individuellen Situation ab.

Für wen lohnt sich die neue Förderung besonders?

Selbstständige und Freiberufler: Erstmals förderberechtigt – nach Jahren, in denen sie das System über Steuern mitfinanziert haben, ohne selbst zu profitieren. Jetzt Förderung mitnehmen.
Familien mit Kindern: Bis zu 300 € Kinderzulage pro Kind – unabhängig vom Einkommen.
Geringverdiener und Teilzeitkräfte: Bereits ab 10 € monatlich volle Förderung möglich.
- Junge Berufseinsteiger: 200 € Bonus bei Abschluss vor dem 25. Geburtstag.

Wie finde ich heraus, ob die neue Förderung für mich passt?

Wir beraten Sie gerne, welche Produktkategorie und welche Fördervariante zu Ihrer persönlichen Situation passt – ob als Neuabschluss oder als Wechsel aus einem bestehenden Vertrag.

Besonders für Selbstständige gilt: Prüfen Sie jetzt, was Ihnen ab 2027 zusteht. Es ist Ihr Geld – holen Sie es sich zurück.

Allianz Versicherung Christian König Taucha - Mann im Büro schaut besorgt auf ein Dokument

Betriebliche Altersversorgung: Warum gute Betreuung entscheidend ist

Eine betriebliche Altersversorgung (bAV) ist schnell eingerichtet. Schwieriger wird es oft Jahre später: Mitarbeitende kommen und gehen, Beiträge ändern sich, alte Versorgungszusagen bestehen weiter – und niemand weiß mehr genau, welche Regelung für wen gilt. Dann kann aus einem guten Benefit ein finanzielles und organisatorisches Risiko für den Arbeitgeber werden.

Warum ist die betriebliche Altersversorgung keine Einmalentscheidung?

Eine bAV endet nicht mit der Unterschrift. Während der Laufzeit ändern sich Beschäftigungsverhältnisse, Beiträge, Arbeitszeiten und Zuständigkeiten. Gleichzeitig bestehen in vielen Unternehmen unterschiedliche Vertragsgenerationen, Versorgungsordnungen und Durchführungswege nebeneinander.

Entscheidend ist: Der Arbeitgeber bleibt grundsätzlich für die Erfüllung seiner zugesagten Leistungen verantwortlich – auch wenn die Versorgung über einen externen Versicherer oder Versorgungsträger durchgeführt wird.

Was passiert, wenn Zusage und Finanzierung nicht zusammenpassen?

Ein Beispiel: Ein Unternehmen sagt einem leitenden Angestellten 1.200 Euro monatliche Betriebsrente zu. Die Rückdeckungsversicherung stellt bei Rentenbeginn aber nur 850 Euro bereit. Besteht die Zusage in Höhe von 1.200 Euro, muss das Unternehmen grundsätzlich für die Differenz von 350 Euro einstehen.

Eine solche Unterdeckung kann entstehen, wenn Zusagen verändert wurden, ohne die Rückdeckung anzupassen, oder wenn Zusage und Finanzierung von Anfang an nicht vollständig aufeinander abgestimmt waren.

Was sollten Arbeitgeber bei bestehenden bAV-Verträgen prüfen?

Bei bestehenden bAV-Beständen sollte geklärt werden:

- Welche Versorgungszusagen bestehen?
- Welche Verträge und Rückdeckungen gehören zu welcher Person?
- Stimmen zugesagte und finanzierte Leistungen überein?
- Sind Arbeitgeberzuschüsse korrekt geregelt?
- Was gilt bei Elternzeit, Krankheit, Austritt oder Arbeitgeberwechsel?
- Sind Änderungen und Erklärungen nachvollziehbar dokumentiert?
- Gibt es bereits laufende Betriebsrenten, für die eine Anpassungsprüfung relevant ist?

Müssen laufende Betriebsrenten regelmäßig angepasst werden? (§ 16 BetrAVG)

Nach § 16 BetrAVG muss der Arbeitgeber grundsätzlich alle drei Jahre prüfen, ob laufende Betriebsrenten angepasst werden müssen. Dabei sind die Belange der Versorgungsempfänger und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zu berücksichtigen.

Es gibt gesetzliche Ausnahmen. Deshalb muss nicht jeder einzelne bAV-Vertrag automatisch alle drei Jahre erhöht werden. Wichtig ist außerdem: Die Anpassungsprüfung betrifft laufende Renten. Sie erklärt nicht, warum eine zugesagte Leistung bei Rentenbeginn eventuell nicht vollständig finanziert ist.

Wie hoch ist der verpflichtende Arbeitgeberzuschuss bei Entgeltumwandlung?

Bei einer Entgeltumwandlung muss der Arbeitgeber grundsätzlich 15 Prozent des umgewandelten Entgelts zusätzlich weiterleiten, soweit er dadurch Sozialversicherungsbeiträge einspart.

Diese Regelung gilt für Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds. Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen oder individuelle Versorgungsordnungen können zusätzliche oder abweichende Regelungen enthalten.

Wer haftet bei einer Unterstützungskasse für die zugesagten Leistungen?

Bei einer Unterstützungskasse bleibt das Unternehmen als Trägerunternehmen für die zugesagten Leistungen verantwortlich. Kann die Unterstützungskasse die Leistung nicht vollständig erbringen, muss grundsätzlich der Arbeitgeber einstehen.

Das bedeutet nicht, dass Unterstützungskassen generell keinen Insolvenzschutz haben. Im Insolvenzfall sind Zusagen für Arbeitnehmer grundsätzlich über den Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) geschützt, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Bei bestimmten Gesellschafter-Geschäftsführern kann der Schutz eingeschränkt sein oder entfallen.

Was kann FirmenOnline bei der bAV-Verwaltung leisten?

Mit FirmenOnline können Unternehmen ihre betriebliche Altersversorgung und betriebliche Krankenversicherung digital verwalten. Das Portal bietet unter anderem:

- Vertragsübersichten
- Digitale Bearbeitungsmöglichkeiten
- Ein digitales Postfach
- Eine Auftragshistorie
- Je nach Freischaltung die Anzeige weiterer bAV-Verträge

Ein digitales Portal ersetzt jedoch keine saubere Versorgungsordnung und keine fachliche Prüfung. Es kann aber helfen, Verträge, Vorgänge und Dokumente übersichtlicher zu verwalten.

Wie gehen wir bei der Prüfung bestehender bAV-Verträge vor?

Unser Ansatz ist nicht, ältere Verträge pauschal auszutauschen. Wir prüfen zunächst, welche Zusagen und Verträge bestehen, wo Finanzierung und Regelung zusammenpassen – und wo tatsächlich Handlungsbedarf besteht.

Danach erhalten Sie eine klare Einschätzung, was bleiben kann und was korrigiert oder neu geordnet werden sollte.

Denn eine betriebliche Altersversorgung soll Mitarbeitenden einen echten Mehrwert bieten – und für das Unternehmen auch dann funktionieren, wenn sich nach vielen Jahren etwas verändert.

Allianz Versicherung Christian König Taucha - Abiturient , Blickt zurück im Klassenraum

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) wird oft erst zum Thema, wenn Ausbildung oder Beruf bereits begonnen haben. Dann kann der Abschluss aber deutlich teurer oder sogar unmöglich geworden sein. Deshalb lohnt es sich, bereits im Schulalter aktiv zu werden.

Was ist versichert?

Versichert ist nicht ein späterer Wunschberuf, sondern die aktuelle Tätigkeit als Schülerin oder Schüler. Kann das Kind wegen Krankheit oder Unfall voraussichtlich mindestens sechs Monate zu mindestens 50 Prozent nicht mehr am regulären Schulalltag teilnehmen, wird die vereinbarte monatliche BU-Rente gezahlt. Entscheidend sind immer die konkreten Versicherungsbedingungen.

Warum die ganze Familie profitiert

Schüler haben noch kein eigenes Einkommen. Eine schwere Erkrankung kann trotzdem erhebliche finanzielle Folgen haben:

- Ein Elternteil muss Arbeitszeit reduzieren oder ganz zu Hause bleiben
- Zusätzliche Kosten für Betreuung, Therapien oder Hilfsmittel entstehen
- Langfristig fehlt dem Kind die Möglichkeit, selbst für seinen Lebensunterhalt zu sorgen

Die BU-Rente steht als frei verfügbares Geld zur Verfügung und schafft eine finanzielle Grundlage – auch dann, wenn die Eltern nicht unbegrenzt einspringen können.

Warum ein früher Abschluss entscheidend ist

Gesundheitszustand: Kinder und Jugendliche sind meist noch gesund. Die Gesundheitsprüfung ist dann oft eine Formsache. Allergien, Rückenbeschwerden oder psychische Behandlungen können den Zugang später deutlich erschweren.
- Günstigere Beiträge: Ein frühes Eintrittsalter kann langfristig günstigere Konditionen sichern.
- Statistik: Jede vierte Person wird im Laufe ihres Arbeitslebens berufsunfähig. In über 90 % der Fälle sind nicht Unfälle die Ursache, sondern Erkrankungen der Psyche oder des Bewegungsapparats.

Worauf es bei einer guten Schüler-BU ankommt

- Vollwertige Berufsunfähigkeitsversicherung (nicht nur Schulunfähigkeit)
- Ausreichend lange Laufzeit
- Möglichkeit zur Rentenerhöhung ohne erneute Gesundheitsprüfung
- Beitragsdynamik
- Überprüfung der Berufsgruppe bei Schulwechsel, Ausbildung oder Berufsstart
- Verzicht auf abstrakte Verweisung

Gerade die Erhöhungsmöglichkeiten sind wichtig: Die im Schulalter versicherbare Rente reicht später meist nicht aus, um das Einkommen eines Erwachsenen abzusichern.

Gesetzliche Absicherung reicht nicht

Schüler haben in der Regel noch keine ausreichenden Beitragszeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung. Ein Anspruch auf Erwerbsminderungsrente besteht deshalb häufig nicht. Die private BU setzt dagegen an der konkret versicherten Tätigkeit an.

Früh prüfen statt später bereuen

Nicht jedes Kind braucht denselben Vertrag. Entscheidend sind Alter, Gesundheitszustand, Schulform, gewünschte Rentenhöhe und spätere Anpassungsmöglichkeiten.

Der beste Zeitpunkt für eine BU ist nicht dann, wenn sie dringend gebraucht wird – sondern solange sie noch problemlos abgeschlossen werden kann.

Allianz Versicherung Christian König Taucha - Zufriedener junger Mitarbeiter

Betriebliche Krankenversicherung (bKV): Mehr als ein Benefit

Eine betriebliche Krankenversicherung ist eine private Krankenzusatzversicherung, die der Arbeitgeber für seine Mitarbeitenden abschließt und finanziert. Sie bietet einen konkreten Gesundheitsvorteil, der im Alltag tatsächlich genutzt wird – und zugleich einen Mehrwert für das Unternehmen schafft.

Was ist eine betriebliche Krankenversicherung?

Bei einer bKV schließt der Arbeitgeber für seine Belegschaft eine private Krankenzusatzversicherung ab und übernimmt die Beiträge. Die Allianz bKV ist bereits ab fünf versicherten Mitarbeitenden möglich und steht gesetzlich wie privat Krankenversicherten offen.

Die Aufnahme erfolgt ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeiten. Auch Vorerkrankungen sowie bereits laufende oder angeratene Behandlungen sind grundsätzlich mitversichert.

Welche Leistungen bietet die bKV?

Beim Budgetmodell legt der Arbeitgeber ein jährliches Gesundheitsbudget fest. Mitarbeitende können dieses beispielsweise verwenden für:

- Sehhilfen und Brillen
- Zahnbehandlungen und professionelle Zahnreinigung
- Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen
- Arznei-, Heil- und Hilfsmittel
- Naturheilverfahren
- Ambulante ärztliche Behandlungen

Zusätzlich stehen Gesundheitsservices zur Verfügung: eine medizinische 24-Stunden-Hotline, Videosprechstunden, Facharztvermittlung und Unterstützung bei psychischen Belastungen. Diese Services können auch engen Familienangehörigen kostenfrei zur Verfügung stehen.

Warum ist eine bKV besser als klassische Benefits?

Obst, Getränke oder ein Tankgutschein sind nette Extras. Im Wettbewerb um gute Mitarbeitende machen sie aber kaum noch den Unterschied. Die bKV bietet dagegen einen konkreten, verständlichen und sofort nutzbaren Vorteil: Eine neue Brille, eine Zahnreinigung oder eine benötigte Behandlung ist greifbarer als ein weiteres kleines Extra.

Wie hilft die bKV bei der Fachkräftegewinnung?

Gute Mitarbeitende zu finden ist teuer – sie zu verlieren ebenfalls. Eine bKV kann ein sinnvoller Bestandteil der Vergütungs- und Personalstrategie sein:

- Klarer Vorteil in Stellenanzeigen und Bewerbungsgesprächen
- Kommt in der gesamten Belegschaft an – nicht nur bei jungen oder gesunden Beschäftigten
- Differenzierung gegenüber Wettbewerbern ohne bKV

Kann eine bKV Fehlzeiten reduzieren?

Eine bKV kann Krankheitstage nicht verhindern und sollte nicht mit einer garantierten Senkung des Krankenstands beworben werden. Als Teil eines betrieblichen Gesundheitsmanagements kann sie aber dazu beitragen, gesundheitliche Probleme früher zu erkennen und schneller behandeln zu lassen.

Vorsorgeleistungen, Facharztvermittlung und psychologische Unterstützung erleichtern den Zugang zur medizinischen Versorgung. Jeder vermiedene oder verkürzte Ausfalltag reduziert nicht nur die Entgeltfortzahlung – er entlastet auch Kollegen und stabilisiert Abläufe.

Was kostet eine bKV und wie wird sie steuerlich behandelt?

Der Arbeitgeber entscheidet über Personengruppe, Leistungsumfang und Budget. Wird die bKV ausschließlich als Versicherungsschutz gewährt, kann sie unter bestimmten Voraussetzungen innerhalb der monatlichen Sachbezugsfreigrenze von 50 Euro steuer- und sozialabgabenfrei bleiben.

Die Verwaltung ist überschaubar: Neue Mitarbeitende und Austritte werden gemeldet. Rechnungen reichen die Versicherten direkt bei der Allianz ein.

Welches Modell passt zu meinem Unternehmen?

Nicht jedes Unternehmen braucht dasselbe Modell. Entscheidend sind:

- Größe und Struktur der Belegschaft
- Bestehende Benefits
- Verfügbares Budget
- Welche Leistungen tatsächlich genutzt werden

Ein guter Mitarbeiterbenefit soll nicht nur nett aussehen. Er soll genutzt werden – und für das Unternehmen einen konkreten Mehrwert schaffen.

Allianz Versicherung Christian König Taucha - Photovoltaikanlage auf Einfamilienhaus

Eine Photovoltaikanlage ist eine Investition von mehreren zehntausend Euro. Viele Eigentümer gehen davon aus, dass sie automatisch über die Wohngebäudeversicherung vollständig geschützt ist. Ob das stimmt, hängt vom bestehenden Tarif und den vereinbarten Bausteinen ab.

Ist eine Photovoltaikanlage über die Wohngebäudeversicherung versichert?

Eine fest mit dem Gebäude verbundene Photovoltaikanlage kann über die Wohngebäudeversicherung gegen die klassischen Grundgefahren abgesichert sein. Dazu gehören Brand, Blitzschlag, Leitungswasser, Sturm und Hagel.

Das ist ein wichtiger Grundschutz – aber nicht automatisch ein vollständiger Technikschutz. Schäden durch Diebstahl, Tierverbiss, Bedienungsfehler oder sonstige unvorhergesehene Beschädigungen sind nicht in jedem Gebäudevertrag enthalten.

Wie kann der Schutz über die Wohngebäudeversicherung erweitert werden?

Bei der Allianz kann der Schutz für Photovoltaik-, Solarthermie- und Wärmepumpenanlagen je nach Tarif erweitert werden:

Komfort-Tarif: Baustein „Haus- und Technikschutz" optional hinzubuchbar. Erweiterte Deckung bis 50.000 Euro. Ertragsausfall bis 25.000 Euro / 12 Monate.
- Premium-Tarif: Erweiterter Schutz im Allgefahrenschutz enthalten. Entschädigungsgrenze bis 100.000 Euro. Ertragsausfall ohne Begrenzung.

Der Haus- und Technikschutz schützt unter anderem bei Vandalismus, Diebstahl im Freien und Schäden durch wildlebende Tiere.

Was gehört alles zur Photovoltaikanlage?

Zur Anlage gehören nicht nur die Solarmodule auf dem Dach. Auch folgende Komponenten können einen erheblichen Wert haben:

- Wechselrichter
- Verkabelung
- Steuerungs- und Überwachungstechnik
- Batteriespeicher

Deshalb sollte bei der Prüfung nicht nur gefragt werden, ob „Photovoltaik" im Vertrag steht. Entscheidend ist:

- Welche Bestandteile der Anlage sind erfasst?
- Welche Gefahren sind versichert?
- Wie hoch sind die Entschädigungsgrenzen?
- Ist der Batteriespeicher eingeschlossen?
- Ist ein möglicher Ertragsausfall abgesichert?
- Wurde die Anlage nachträglich eingebaut oder erweitert?

Wann ist eine eigenständige Photovoltaikversicherung sinnvoll?

Eine eigenständige Photovoltaikversicherung bietet einen umfangreicheren Schutz für die betriebsfertige Anlage. Versichert werden können unter anderem unvorhergesehene Sachschäden durch:

- Brand und Blitzschlag
- Sturm, Hagel und Schneedruck
- Diebstahl und mutwillige Beschädigung
- Tierverbiss
- Bedienungsfehler

Je nach vereinbartem Schutz können neben Reparatur oder Ersatz auch zusätzliche Kosten und ein Ertragsausfall übernommen werden. Zubehör wie ein Energiespeicher kann ebenfalls eingeschlossen sein.

Ein eigener Vertrag kann besonders sinnvoll sein, wenn:

- Der Wert der Anlage die Grenzen der Gebäudeversicherung übersteigt
- Ein umfangreicher Allgefahrenschutz gewünscht ist
- Die Anlage nicht ausschließlich privat genutzt wird

Was muss dem Versicherer gemeldet werden?

Wurde die Photovoltaikanlage erst nach Abschluss der Wohngebäudeversicherung installiert, sollte sie dem Versicherer gemeldet werden. Das gilt ebenso für spätere Erweiterungen wie zusätzliche Module, einen Batteriespeicher oder andere technische Komponenten.

Wichtig: Die Absicherung einer Photovoltaikanlage erfolgt weder automatisch noch beitragsneutral. Eine Meldung stellt sicher, dass der Schutz tatsächlich greift.

Wie finde ich den richtigen Schutz für meine Anlage?

Entscheidend ist nicht, dass irgendwo „Photovoltaik" im Vertrag steht. Entscheidend ist, was nach einem Schaden tatsächlich ersetzt wird.

Wir prüfen, ob Ihre Anlage bereits ausreichend versichert ist, welche Lücken bestehen und ob eine Ergänzung der Wohngebäudeversicherung ausreicht – oder ob eine separate Photovoltaikversicherung sinnvoller ist.

Allianz Versicherung Christian König Taucha - Seniorenpaar glücklich im eigenen Zuhause

Die Allianz BestAger Finanzierung ermöglicht Eigentümern ab 55 Jahren, ihre bezahlte Immobilie zu beleihen – ohne sie zu verkaufen. Das Darlehen ist nicht zweckgebunden und kann auf Wunsch tilgungsfrei gestaltet werden. So bleibt das Eigenheim erhalten, während gebundenes Vermögen als Kapital verfügbar wird.

Warum steckt im Alter so viel Vermögen im Haus?

Viele Menschen besitzen im Alter eine weitgehend oder vollständig bezahlte Immobilie. Damit ist erhebliches Vermögen vorhanden – es steckt jedoch im Haus und steht nicht direkt zur Verfügung.

Gleichzeitig kann Geld benötigt werden: für einen altersgerechten Umbau, eine energetische Modernisierung, die Unterstützung der Familie oder einfach mehr finanziellen Spielraum. Studien zeigen, dass knapp 40 Prozent der älteren Immobilienbesitzer Umbau oder Modernisierung nicht vollständig aus eigenen Mitteln stemmen können.

Ein Verkauf oder Teilverkauf ist nicht die einzige Möglichkeit.

Wie funktioniert die Allianz BestAger Finanzierung?

Mit der Allianz BestAger Finanzierung können Eigentümer ab 55 Jahren eine selbst genutzte und bezahlte Immobilie beleihen. Die Darlehenshöhe richtet sich nach dem ermittelten Marktwert; möglich sind bis zu 40 Prozent des Immobilienwerts.

Das Darlehen ist nicht zweckgebunden. Es kann beispielsweise verwendet werden für:

- Altersgerechten Umbau oder Barrierefreiheit
- Energetische Sanierungen (Heizung, Dämmung, Fenster)
- Finanzielle Unterstützung von Kindern oder Enkeln
- Ein Wohnmobil, eine Reise oder andere größere Wünsche
- Zusätzliche finanzielle Reserven oder Pflegevorsorge

Auf Wunsch kann die Finanzierung tilgungsfrei gestaltet werden. Dann werden während der vereinbarten Zeit grundsätzlich nur die Zinsen gezahlt. Die Rückzahlung muss nicht zwingend zu Lebzeiten erfolgen.

Was ist der Unterschied zum Immobilien-Teilverkauf?

Bei einem Immobilien-Teilverkauf wird ein Anteil des Hauses oder der Wohnung an einen Anbieter verkauft. Dieser wird Miteigentümer. Für die weitere alleinige Nutzung fällt in der Regel ein laufendes Nutzungsentgelt an. Bei einem späteren Gesamtverkauf können zusätzlich weitere Kosten entstehen.

Bei der BestAger Finanzierung verkaufen Sie keinen Anteil. Sie bleiben Eigentümer der gesamten Immobilie und können weiterhin darin wohnen, sie verkaufen oder vererben. Das Darlehen wird über eine Grundschuld abgesichert.

Was passiert mit dem Darlehen im Erbfall?

Besteht beim Tod noch eine Restschuld, haben die Erben mehrere Möglichkeiten:

- Das Darlehen weiterführen
- Die Restschuld aus anderem Vermögen zurückzahlen
- Die Immobilie verkaufen und die offene Finanzierung aus dem Erlös ablösen

Die Immobilie geht also vollständig an die Erben über – nicht anteilig an einen Teilkauf-Anbieter.

Was muss vor Abschluss geprüft werden?

Eine niedrige monatliche Belastung bedeutet nicht, dass die Finanzierung kostenlos ist. Werden nur Zinsen gezahlt, bleibt die Darlehensschuld bestehen. Die Zinskosten, die Dauer der Finanzierung und die spätere Rückzahlung müssen deshalb von Anfang an mitgedacht werden.

Wichtig sind insbesondere:

- Der realistische Marktwert der Immobilie
- Die gewünschte Darlehenshöhe
- Die monatliche Zinsbelastung
- Die Dauer der Zinsbindung
- Die Rückzahlung oder Ablösung
- Die Auswirkungen auf das spätere Erbe
- Mögliche Alternativen wie Verkauf, Teilverkauf oder klassisches Darlehen

Für wen eignet sich die BestAger Finanzierung – und für wen nicht?

Nicht jede Lösung passt zu jedem Eigentümer:

Gut geeignet: Wer vor allem Liquidität benötigt, die Immobilie behalten möchte und die Tilgung den Erben überlassen kann oder will.
Alternative prüfen: Wer genügend Einkommen für eine normale Tilgung besitzt, kann mit einer klassischen Finanzierung möglicherweise schneller schuldenfrei sein.

Wie finde ich heraus, ob die BestAger Finanzierung zu mir passt?

Wir stellen die Möglichkeiten nachvollziehbar gegenüber. Dabei betrachten wir nicht nur die monatliche Rate, sondern auch Eigentumsverhältnisse, Gesamtkosten, Flexibilität und die Folgen für die Erben.

Denn Kapital aus der Immobilie zu nutzen kann sinnvoll sein. Entscheidend ist, dass Sie wissen, was die Lösung heute kostet und was sie später bedeutet.

Allianz Versicherung Christian König Taucha - Neue Techniken birgen auch neue Risiken

Eine Cyberversicherung schützt Unternehmen vor den finanziellen und organisatorischen Folgen eines Cyberangriffs. Der Allianz CyberSchutz bietet eine rund um die Uhr erreichbare Notfallhotline, organisiert IT-Forensik, Datenwiederherstellung und Krisenmanagement – und übernimmt je nach Vereinbarung die Kosten für Betriebsunterbrechung, Haftpflichtansprüche und weitere Schäden.

Wie beginnt ein Cyberangriff?

Ein Cyberangriff beginnt nicht immer mit einem hoch entwickelten Angriff auf die IT. Häufig reicht eine gefälschte E-Mail, ein unsicheres Passwort oder ein falscher Klick. Danach können Daten verschlüsselt, Systeme gesperrt und ganze Betriebsabläufe unterbrochen sein.

Betroffen sind nicht nur große Konzerne. Gerade kleinere und mittlere Unternehmen verfügen häufig nicht über eine eigene IT-Sicherheitsabteilung und können einen längeren Ausfall finanziell nur schwer auffangen.

Warum ist der Stillstand oft der größte Schaden?

Wenn E-Mail, Warenwirtschaft, Buchhaltung, Produktion oder Kundendaten nicht mehr verfügbar sind, geht es nicht nur um beschädigte Dateien. Es stellen sich sofort praktische Fragen:

- Wer analysiert den Angriff?
- Wie lassen sich Systeme und Daten wiederherstellen?
- Kann das Unternehmen weiterarbeiten?
- Müssen Kunden oder Behörden informiert werden?
- Sind personenbezogene Daten betroffen?
- Wer wehrt unberechtigte Ansprüche ab?
- Wie werden laufende Kosten während einer Betriebsunterbrechung bezahlt?

In dieser Situation werden nicht irgendwann, sondern sofort Fachleute benötigt.

Was leistet der Allianz CyberSchutz?

Der Allianz CyberSchutz bietet eine 24/7/365 erreichbare Krisenhotline und organisiert im Schadenfall professionelle Unterstützung durch IT-Forensiker, Datenschutzexperten, Rechtsberater und Krisendienstleister.

Abhängig vom vereinbarten Versicherungsschutz können unter anderem Kosten übernommen werden für:

Eigenschäden:
- Betriebsunterbrechung (nach 12 Stunden Wartefrist, Haftzeit bis 180 Tage)
- Wiederherstellung von Daten und Systemen
- Systemverbesserung zur Schließung der ausgenutzten Sicherheitslücke
- Cyber-Erpressung
- Sachschäden an der IT-Hardware
- Cyber-Diebstahl und Telefonmehrkosten (sofern vereinbart)

Haftpflicht (Fremdschäden):
- Vertraulichkeits- und Datenschutzverletzungen
- Netzwerksicherheitsverletzungen
- Berechtigte Haftpflichtansprüche Dritter
- Verstöße gegen Payment-Card-Industry-Standards

Serviceleistungen:
- IT-Forensik und Ursachenklärung (bereits bei begründetem Verdacht)
- Krisenkommunikation
- Informationskosten bei Datenschutzverletzungen
- Kosten einer freiwilligen Anzeige
- Rettungsaufwendungen

Verfahrensrechtsschutz:
- Behördliche Verfahren aufgrund einer Informationssicherheitsverletzung

Auch Vorfälle im Homeoffice oder auf Dienstreisen können vom Versicherungsschutz umfasst sein. Zusätzlich besteht eine beitragsfreie Rückwärtsdeckung für Vorfälle vor Versicherungsbeginn sowie eine Nachhaftung von 5 Jahren bei Vertragsbeendigung.

Ersetzt eine Cyberversicherung die IT-Sicherheit?

Nein. Eine Cyberversicherung ist kein Ersatz für regelmäßige Updates, sichere Datensicherungen oder geschulte Mitarbeitende. Zu einer sinnvollen Grundabsicherung gehören insbesondere:

- Regelmäßige und getrennt gespeicherte Back-ups
- Mehr-Faktor-Authentifizierung
- Aktuelle Software und Sicherheitsupdates
- Klare Zugriffsrechte
- Schulungen gegen Phishing und Manipulation
- Ein dokumentierter Notfallplan

Die Versicherung ist der finanzielle und organisatorische Schutz für den Fall, dass diese Maßnahmen einen Angriff trotzdem nicht verhindern.

Welcher Cyberschutz passt zu meinem Unternehmen?

Nicht jedes Unternehmen braucht dieselbe Versicherungssumme. Entscheidend sind Umsatz, Branche, Datenbestand, Abhängigkeit von IT-Systemen und die Frage, wie lange der Betrieb ohne diese Systeme weiterarbeiten könnte.

Für Unternehmen bis 10 Mio. Euro Umsatz und bis 500.000 Euro Versicherungssumme kann der CyberSchutz mit wenigen Fragen zu den Sicherheitsstandards direkt abgeschlossen werden. Für größere Unternehmen oder besondere Risikosituationen steht ein individuelles Underwriting zur Verfügung.

Wir besprechen, welche Prozesse für Ihr Unternehmen kritisch sind, welche finanziellen Folgen ein Stillstand hätte und welche Unterstützung im Ernstfall benötigt wird.

Denn nach einem Cyberangriff zählt nicht nur, wer den Schaden bezahlt. Entscheidend ist, wie schnell Ihr Unternehmen wieder arbeiten kann.

Allianz Versicherung Christian König Taucha - Bild Immobilienberwertung

Eine Immobilienbewertung liefert eine fundierte Einschätzung des aktuellen Marktwerts einer Immobilie. Sie ist nicht nur vor einem Verkauf sinnvoll, sondern auch bei Erbschaft, Trennung, Finanzierung oder geplanten Investitionen. Gemeinsam mit unserem Immobilienpartner PlanetHome bieten wir eine kostenlose und unverbindliche erste Einschätzung.

Warum stimmt der Kaufpreis von damals oft nicht mehr?

Viele Eigentümer kennen den damaligen Kaufpreis ihres Hauses oder ihrer Wohnung. Was die Immobilie heute am Markt wert ist, lässt sich daraus jedoch kaum ableiten.

Preise verändern sich – abhängig von Lage, Zustand, Modernisierungen, Energieeffizienz und der aktuellen Nachfrage. Eine realistische Marktwerteinschätzung kann deshalb auch dann sinnvoll sein, wenn noch gar kein Verkauf geplant ist.

Wann ist eine Immobilienbewertung sinnvoll?

Der aktuelle Immobilienwert kann für unterschiedliche Entscheidungen wichtig sein:

- Vor einem geplanten Verkauf
- Bei einer Erbschaft oder Trennung
- Für die persönliche Vermögensübersicht
- Vor einer Beleihung oder Finanzierung
- Bei geplanten Investitionen oder Modernisierungen
- Zur Prüfung, ob sich Vermietung oder Verkauf eher lohnt

Wer den Wert falsch einschätzt, riskiert bei einem Verkauf entweder einen zu niedrigen Preis oder eine lange Vermarktungsdauer, weil die Immobilie deutlich zu teuer angeboten wird.

Was beeinflusst den Marktwert einer Immobilie?

Wohnfläche und Grundstücksgröße sind nur ein Teil der Bewertung. Relevant sind unter anderem:

- Makro- und Mikrolage
- Baujahr und baulicher Zustand
- Ausstattung und durchgeführte Modernisierungen
- Energieeffizienz und absehbarer Sanierungsbedarf
- Grundstück, Zuschnitt und Nutzungsmöglichkeiten
- Angebot und Nachfrage in der Region
- Erzielbare Preise vergleichbarer Objekte

Bei vermieteten Immobilien spielen zusätzlich Mieteinnahmen, Mietverträge und die wirtschaftliche Nutzung eine wichtige Rolle.

Wie funktioniert die kostenlose Marktwerteinschätzung mit PlanetHome?

Gemeinsam mit unserem Immobilienpartner PlanetHome bieten wir eine kostenlose und unverbindliche Einschätzung des aktuellen Marktwerts an.

Der Immobiliencheck liefert eine erste Orientierung dazu, welcher Verkaufspreis unter den aktuellen Marktbedingungen voraussichtlich erreichbar sein könnte. Grundlage sind:

- Die Angaben zur Immobilie (Lage, Größe, Zustand, Ausstattung)
- Aktuelle Marktdaten und Vergleichspreise
- Die Erfahrung regionaler Immobilienberater

Je nach Ausgangslage kann anschließend eine ausführlichere Bewertung und bei Bedarf eine Besichtigung vor Ort erfolgen.

Was ist der Unterschied zwischen Marktwerteinschätzung und Gutachten?

Eine kostenlose Marktwerteinschätzung ist kein gerichtsfestes Sachverständigengutachten. Sie ersetzt auch keine steuerliche Bewertung durch das Finanzamt oder ein Gutachten, das beispielsweise in einem gerichtlichen Streitverfahren benötigt wird.

Für die Frage, welchen Preis eine Immobilie aktuell am Markt voraussichtlich erzielen kann, ist sie jedoch eine sinnvolle erste Grundlage.

Muss ich nach der Bewertung verkaufen?

Nein. Eine Bewertung muss nicht automatisch in einen Verkaufsauftrag führen. Sie kann auch helfen, weitere Entscheidungen besser zu treffen:

- Soll die Immobilie modernisiert werden?
- Lohnt sich eine Vermietung?
- Ist eine Beleihung für andere Vorhaben sinnvoll?
- Soll die Immobilie innerhalb der Familie übertragen werden?
- Ist ein späterer Verkauf die bessere Option?

Wie geht es nach der Bewertung weiter?

Wir stellen den Kontakt zu PlanetHome her und begleiten auf Wunsch auch die weiteren Themen rund um Finanzierung, Absicherung oder einen möglichen Verkauf.

Denn wer eine wichtige Entscheidung über seine Immobilie treffen möchte, sollte zuerst wissen, welchen Wert sie heute tatsächlich hat.

Allianz Versicherung Christian König Taucha - Säulen einer Finanzierung

Eine gute Baufinanzierung ist mehr als ein günstiger Zinssatz. Sie muss über viele Jahre funktionieren – auch wenn sich Einkommen, Lebensumstände oder das Zinsniveau verändern. Deshalb gehören Rate, Tilgung, Restschuld und Flexibilität von Anfang an zusammen betrachtet.

Worauf kommt es bei einer Baufinanzierung wirklich an?

Ein günstiger Zins hilft wenig, wenn die monatliche Rate dauerhaft zu hoch ist, keine Rücklagen mehr bleiben oder nach Ablauf der Zinsbindung eine Restschuld besteht, die nur noch zu deutlich schlechteren Konditionen finanziert werden kann.

Entscheidend ist nicht allein der Zinssatz, sondern das Zusammenspiel aus:

- Monatlicher Rate und dauerhafter Tragbarkeit
- Tilgungshöhe und Restschuld am Ende der Zinsbindung
- Flexibilität bei Veränderungen im Leben
- Absicherung gegen steigende Zinsen bei der Anschlussfinanzierung

Warum wir zu langer Zinsbindung oder Volltilgung raten

Das größte Risiko einer Baufinanzierung liegt oft nicht am Anfang, sondern nach zehn oder fünfzehn Jahren: Die Zinsbindung läuft aus, die Restschuld ist noch hoch – und die Anschlussfinanzierung muss zu den dann geltenden Konditionen abgeschlossen werden.

Sind die Zinsen in der Zwischenzeit gestiegen oder hat sich die persönliche Bonität verschlechtert (z. B. durch Jobwechsel, Teilzeit oder Krankheit), kann die neue Rate deutlich höher ausfallen. Im schlimmsten Fall ist die Immobilie nicht mehr tragbar und muss verkauft werden.

Deshalb empfehlen wir:

- Lange Zinsbindung wählen (20, 30 oder bis zu 40 Jahre) – das schafft Planungssicherheit über die gesamte Laufzeit.
Volltilgerdarlehen prüfen – hier steht von Anfang an fest, wann die Immobilie vollständig bezahlt ist. Kein Zinsrisiko, keine Anschlussfinanzierung, keine bösen Überraschungen.
Kein Nachteil bei sinkenden Zinsen: Nach zehn Jahren besteht ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht (§ 489 BGB). Sollten die Zinsen in der Zwischenzeit deutlich gefallen sein, können Sie den Vertrag kündigen und zu besseren Konditionen umfinanzieren. Lange Zinsbindung bedeutet also Sicherheit nach oben – ohne den Ausstieg nach unten zu verlieren.

Eine etwas höhere Monatsrate heute kann bedeuten, dass Sie Ihr Zuhause in zwanzig Jahren sicher behalten – statt es zu verlieren.

Wie viel Immobilie kann ich mir wirklich leisten?

Die maximale Darlehenssumme, die eine Bank bereitstellt, ist nicht automatisch das Budget, das man ausschöpfen sollte. Neben der Kreditrate entstehen weitere Kosten:

- Grunderwerbsteuer, Notar und gegebenenfalls Makler
- Laufende Kosten für Energie, Versicherungen und Grundsteuer
- Instandhaltung und spätere Modernisierungen
- Mögliche Kosten für Heizung, Dach oder energetische Sanierung
- Eine finanzielle Reserve für unvorhergesehene Ausgaben

Auch Veränderungen im Leben gehören in die Planung: Kinder, Elternzeit, Teilzeit oder ein Arbeitsplatzwechsel können das verfügbare Einkommen verändern.

Welche Finanzierungspartner und Darlehensarten stehen zur Verfügung?

Wir arbeiten nicht mit nur einem Anbieter. Über unser Portfolio haben Sie Zugang zu mehreren Finanzierungspartnern:

Allianz Baufinanzierung: Zinsbindungen von 5 bis 40 Jahren. Annuitätendarlehen, Volltilgerdarlehen und Forward-Darlehen (Zinssicherung bis 36 Monate im Voraus).
Wüstenrot: Kombination aus Bausparen und Baufinanzierung – ideal für Zinssicherheit mit staatlicher Förderung.
Prohyp-Plattform: Zugang zu zahlreichen weiteren Banken und Kreditinstituten. Wir vergleichen Konditionen und finden die passende Finanzierung – auch wenn hauseigene Produkte nicht die beste Lösung sind.

Wir sind nicht an ein einzelnes Produkt gebunden, sondern suchen die Finanzierung, die zu Ihnen passt.

Welche Flexibilität sollte ich bei Vertragsabschluss vereinbaren?

Sondertilgungen, Tilgungssatzwechsel oder ein vertragliches Rückzahlungsrecht müssen bereits bei Vertragsabschluss vereinbart werden. Je nach Anbieter und Produkt sind möglich:

- Sondertilgungsrecht für Erbschaften oder Bonuszahlungen
- Tilgungssatzwechsel während der Zinsbindung
- Tilgungsaussetzung in bestimmten Lebensphasen

Welche Rolle spielen Förderung und Energieeffizienz?

Beim Kauf oder bei der Sanierung können Förderdarlehen und Zuschüsse der KfW oder BAFA eine Rolle spielen. Wichtig ist, Fördermittel rechtzeitig zu beantragen – häufig vor Beginn der Maßnahme.

Auch die Energieeffizienz beeinflusst die Gesamtkosten. Ein vermeintlich günstiges Haus kann teuer werden, wenn kurz nach dem Kauf Heizung, Fenster oder Dämmung erneuert werden müssen.

Wie finde ich die passende Baufinanzierung?

Wir prüfen, welche Rate dauerhaft tragbar ist, welche Zinsbindung sinnvoll erscheint und wie hoch die Restschuld später sein wird – und vergleichen dafür die Angebote mehrerer Partner.

Sie erhalten eine nachvollziehbare Empfehlung. Denn die passende Baufinanzierung ist nicht die mit der schönsten ersten Rate – sondern die, die auch dann noch funktioniert, wenn das Leben nicht exakt nach Plan verläuft.

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Die Menschen hinter der Agentur

Gute Beratung lebt von klaren Abläufen und persönlichem Kontakt. Unser Team arbeitet eng zusammen und wird durch ein starkes Spezialistennetzwerk der Allianz ergänzt. So stellen wir sicher, dass jedes Anliegen schnell, verständlich und fachlich fundiert bearbeitet wird – mit festen Ansprechpartnern und kurzen Wegen.

Aktuell haben wir keine Mitarbeiter hinterlegt. Gern können Sie uns aber eine Nachricht senden.

 
 
Allianz Versicherung Christian König Taucha - Christian König Inhaber

Christian
König

Agenturinhaber - Generalvertreter

Christian König spricht Deutsch
Christian König speaks English
Allianz Versicherung Christian König Taucha - Schirin Etzel

Schirin
Etzel

Leiterin Kundenservice

Schirin Etzel spricht Deutsch
Allianz Versicherung Christian König Taucha - Simona Lehmann

Simona
Lehmann

Kundenservice / Buchhaltung

Simona Lehmann spricht Deutsch
Simona Lehmann говорит по русски
Allianz Versicherung Christian König Taucha - Felix Müller - Dualer Student

Felix
Müller

Kundenbetreuung - Dualer Student der Allianz VD Leipzig

Felix Müller spricht Deutsch
Felix Müller parle français
Felix Müller speaks English
Allianz Versicherung Christian König Taucha - Allianz Spezialistennetzwerk

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